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Die Flanke flacht etwas ab, es geht gerade nordwärts zum Gipfelkreuz hinauf.
Abfahrt über die steile Südflanke auf die obere Ebene des Kesselwandferners. Wir steuern in leichtem Gefälle das Kesselwandjoch links unter dem Brandenburger Haus an. Nun gelangen wir in leicht welligem Auf und Ab auf den oberen, sehr flachen Gepatschferner. Spätestens in der Senke rechts der Zinne muss aufgefellt werden. In einem sehr weiten Rechtsbogen folgen wir dem kaum erkennbaren, breiten Gletscherrücken. Die Steigung ist mäßig. Bald erblicken wir Felsformationen, die wir links umgehen. Nach einer Abflachung erreichen wir die große Gipfelkuppe der Weißseespitze, am Horizont ist das Gipfelkreuz gerade erkennbar. Wir peilen es an. Die letzten felsigen Meter zum Gipfelkreuz werden zu Fuß überwunden. Der höchste Punkt befindet sich etwas östlich im Zentrum der flachen Gipfelkuppe.
Abfahrt:
Abfellen. Wir fahren in mäßigem Gefälle nahe der Aufstiegsspur in die Senke links der Zinne ab, fellen auf und queren im sanften Auf und Ab zum Kesselwandjoch zurück. Das Obere Guslarjoch rechts des Fluchtkogels wird angepeilt. Der Kesselwandferner wird gequert, dann zuletzt etwas steiler im Rechtsbogen das Obere Guslarjoch erreicht. Abfellen. Wir fahren zuerst recht steil in den Guslarferner ein und folgen dem Gletscher im weiten Rechtsbogen bis an sein unteres Ende. Im flachen Guslartal können wir in die anfängliche, steile Seitenmoräne hineinqueren, um ohne Endanstieg zur Vernagthütte zu gelangen.
Einfacher ist es, das flache Tal weiter bis knapp vor die Brücke abzufahren, wo wir auf die Aufstiegsspur von Vent gelangen. Auffellen und im flacheren Moränenauslauf in einer angedeuteten Mulde knapp 200 HM am Hauptweg zur Vernagthütte aufsteigen.

Bericht: Wolfgang
Foto: Wolfgang und Hans
Teilnehmer: Marianne, Wolfgang und Hans
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An geeigneter Stelle überwinden wir die eher steile Seitenmoräne des früheren Guslarferners südwärts in das weite flache Kar unter den Guslarspitzen.
Wir wandern unter der Vorderen Guslarspitze in den oberen Karboden hinauf. Wir queren unter der Nordflanke der Mittleren Guslarspitze durch nach rechts. Ein steiler Hang führt in den Sattel rechts des Gipfels hinauf. Der Ausstieg kann evtl. abgeblasen und steinig sein. Wir wenden am Gipfelrücken nach links und steigen am zuletzt steilen Gipfelhang evtl. zu Fuß auf die metallkreuztragende Mittlere Guslarspitze.

Abfahrt je nach Wunsch über mittelsteile bis steile Firnhänge in mehreren Stufen hinab zum Hochjochhospiz 2412m zur Einkehr. Auffellen.
Wir folgen zuerst dem Deloretteweg über die erste Steilstufe nordwestwärts. Es folgt schön gestuftes Skitourengelände bis zu einer Hütte. Etwas später wird ein Ombrometer erreicht. Darüber befindet sich eine steile Felsstufe. Im Rechtsbogen kann zur Abfahrtsspur geschwenkt werden. Aber auch eine relativ steile Mulde kann bei sicheren Bedingungen nordwärts durchstiegen werden.
Damit gelangt man in eine Abflachung unter dem felsigen Gipfelkamm. Wir queren links auf den Kamm und erreichen evtl. mit kurzem Abstieg den Sattel vor der Hinteren Guslarspitze. Ein mittelsteiler Rücken führt zur kurzen Steilstufe vor dem Gipfel. Mit Ski oder leichter zu Fuß wird der Gipfelhang in wenigen Schritten zum kleinen Holzkreuz der Hinteren Guslarspitze überwunden.
Abfahrt:
Abfahrt am Gipfelrücken in den Sattel. Unter dem felsigen Verbindungskamm queren wir steil in das Nordkar hinunter. Mit etwas Glück findet man hier lang in den Frühling hinein Pulverschnee. Im weiten Kar hinab ins Guslartal bis in Brückennähe. Auffellen und am Normalweg knapp 200 HM zur Vernagthütte aufsteigen.
Bericht: Wolfgang
Foto: Wolfgang und Hans
Teilnehmer: Marianne, Wolfgang und Hans
Routenverlauf: Mit der Tourenkarte geht es per Piz-Express ins Pitztaler Gletscherskigebiet. Eine Abfahrt auf der Gletscherseepiste bringt uns zur Mittelbergbahn. Von der Bergstation geht es auf oder rechts der Piste im weiten Linksbogen zum sichtbaren Mittelbergjoch hinunter. Wenige Meter zum Joch hinauf, dann muss morgens auf häufig sehr hartem bis eisigem Untergrund ein sehr steiler, felsdurchsetzter Hang nach links auf den Taschachferner hinuntergerutscht werden. | ![]() |

Im weiten Linksbogen wandern wir entlang der Brochkogel Ostflanke mild aufwärts. Wir verlassen die Spur zur Wildspitze nach rechts und steuern deutlich vor dem Mitterkarjoch einen steilen Firnhang, der bis zu einer Abflachung im Südostgrat des Brochkogels reicht, an. Zuletzt noch mit Ski oder schon zu Fuß sehr steil zur Gratabflachung hinauf. Nun stapfen wir rechts einen breiten, mittelsteilen Gratrücken im Firn bis zur felsigen Verjüngung des Grates hinauf. Es beginnt jetzt ein ausgesetzter Gratabschnitt, der je nach Schneelage an einer felsdurchsetzten Firnschneid oder kletternd an Gratblöcken überwunden werden muss. Eine trittarme, glatte Platte wird gut zwei Meter in eine kleine Scharte abgestiegen, danach werden zwei Gratblöcke exponiert überklettert (oder man stemmt sich im schmalen Spalt dazwischen durch). Allmählich verliert der Grat seine Steilheit und Schnittigkeit und mündet in einen Gratrücken der zur ungeschmückten Gipfelkuppe hinaufführt.
Abfahrt:
Abstieg entlang des Anstiegs bis zum Skidepot. Wir fahren nun entlang der Brochkogel Ostflanke mild bis in die Gletscherebene vor der Petersenspitze ab. Auffellen. Die markante Firnkuppe kann direkt angesteuert werden. Am einfachsten gelangt man in einem angedeuteten Linksbogen zum ungeschmückten Gipfel.
Einfache Abfahrt Richtung Brochkogel Nordwand und im Rechtsbogen zum Brochkogeljoch hinunter. Die sehr steile Rampe entlang der Brochkogelwestwand wird zu einer steilen Mulde, die in den Kleinen Vernagtferner mündet, abgefahren (oder bei Vereisung auch abgestiegen). Die weiten Gletscherhänge führen gestuft zum Großen Vernagtferner hinunter. An der Hochvernagtspitze links vorbei halten wir uns möglichst weit oben, um ohne viel Aufstieg die auffallende Seitenmoräne unter der Hintergraslspitze zu erreichen. In der Moränenmulde fahren wir bis zur Vernagthütte ab.

Bericht: Wolfgang
Fotos: Wolfgang und Hans
Teilnehmer: Marianne, Wolfgang und Hans
Freitag: Vom Parkplatz Leibnitzbachbrücke 1.646 m über die Brücke und sofort rechts der Beschilderung "Hochschoberhütte – Eduard Jordan Weg" folgen. Am Beginn links des Baches, bald darauf auf die rechte Bachseite wechselnd, zur Leibnitzalm 1.908 m. Wieder über den Bach und später ein Stück der Almstraße entlang zum Talschluss. Rechts über den Bach, über eine Steilstufe aufwärts, wieder links über den Bach zu einer Sitzbank mit Herrgottskreuz. Über die letzte Steilstufe aufwärts zur Hochschoberhütte 2.322 m.
Samstag: Hinter der Hütte links haltend über den Bach Richtung Norden über eine Steilstufe zur Schoberlacke und in gleicher Richtung weiter in ein schmales Blockkar. Hier rechts haltend, einmal eine leicht ausgesetzte Felsstufe querend, steil aufwärts in die Staniskascharte 2.930 m. Nun über den steilen Westrücken, einmal kurz in die Nordflanke querend, aufwärts zum Vorgipfel 3.185 m und am Verbindungsgrat zum steilen Gipfelaufschwung der auf den Hauptgipfel führt. Hier kurz in die Nordflanke queren (Achtung oft Altschnee – Steigeisen von Vorteil) und über eine kurze seilversicherte Passage auf den Gipfelgrat und unschwierig zum Gipfelkreuz.
Abstieg: Entweder wie beim Aufstieg oder als Überschreitung auf markierten Steig am Beginn am Südostgrat abwärts und kurz darauf in die mit Fels- und Schutt durchsetzte Ostflanke wechselnd, steil abwärts in das Gartl, wo man in den Querweg zum Schobertörl und Leibnitztörl eintrifft.
Rechts weiter zum Leibnitztörl 2.591 m, nordwestlich vom Gartlsee vorbei, und über eine kurze mit Tritten und Seil versicherten Passage abwärts in den weiten Talboden zur Hochschoberhütte.
Sonntag: Start bei der Hochschoberhütte 2322 m am Fuße des Hochschobers.
Dort rechts ab auf gutem Steig Richtung Mirnitzscharte in ein Hochtal hinein, später erneut rechts ab über Felsschutt, später wie erwähnt durch eine felsigere Zone mit leichten Kletterpassagen zum klaren Barrenlesee 2727 m hinauf. Dort wird der Gipfel des Hohen Prijakts rechts wieder sichtbar. Meist auf Felsschutt weiterhin gut markiert hinauf zu einer flachen Scharte rechts des Barreneggs, von dort rechts hinauf mäßig steil über weiteres Blockwerk zum Hohen Prijakt 3064 m , der eine hervorragende Rundsicht bietet. Für uns waren die Gipfel zunächst zwar weitgehend in Wolken, die sich aber zusehends verzogen, so dass schließlich einige umliegenden Gipfel der Schobergruppe sichtbar wurden.
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Zweimal ist es ausgefallen: unser Zeltlager für unsere Kletterkinder. Aber heuer hat es wieder geklappt. | ![]() |

Und so konnten wir am späten Nachmittag schon im Zellersee baden, mit 22 Grad hatte er ideale Badetemperatur. Vor allem die zwei Surfbretter waren dabei der Renner, die waren ständig im Einsatz.
Am Abend wurde dann gegrillt, und nach einem gemütlichen Abend und 1000 Gelsenstichen gings dann ab in die Zelte, am Samstag war ja Klettern angesagt.
Irgendwann in der Nacht wurden wir mal geweckt, der Regen prasselte auf unsere Zelte. Aber am Morgen, als wir wieder aus den Zelten krochen, war schon wieder alles vorbei und die Sonne strahlte vom blauen Himmel.
Nach dem Frühstück und dem gemeinsamen Abwasch gings schon zeitig hoch zur Zellerwand. Nachdem die ersten Seile eingehängt waren, versuchten sich die Kinder an den verschiedenen Routen.
Spass gemacht hat es allen, aber bei den sommerlichen Temperaturen war es auch nicht verwunderlich, dass gegen Mittag alle wieder runter wollten. Ab in den See war die Devise. 
Nach dem Mittagessen war dann auch keines der Kinder mehr dazu zu bewegen, wieder klettern zu gehen. Das war aber auch egal, der Spass und das Gemeinsame standen im Vordergrund.
Am Nachmittag zogen dann auch schon die ersten Gewitterwolken auf. Um 5 Uhr begann es auch zu regnen. Kurz überlegten wir, ob wir abbrechen sollten, aber unser Optimismus war grenzenlos. Und wir sollten Recht behalten, um halb sieben hörte es wieder auf zu regnen, und auf dem Grill bruzzelte unser Abendessen. Rundherum sah man die ganze Zeit schwarze Wolken, aber bei uns blieb es den ganzen restlichen Abend trocken. Kein Vergleich mit dem schweren Unwetter zuhause.
Am Sonntag morgen gabs dann ganz feinen Schnürlregen, sodass Klettern nicht möglich war. Um den Vormittag doch noch zu nutzen, machten wir nach dem Frühstück und dem Abbauen des Zeltlagers noch eine kleine Wanderung entlang der Zellerwand.
Zum Abschluss gab es dann noch Spaghetti zum Mittagessen, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.
Wir hoffen, dass es nächstes Jahr wieder klappt, vielleicht dann mal ganz ohne Regen und Gewitter.
Eurer Betreuerteam