Routenverlauf: Mit der Tourenkarte geht es per Piz-Express ins Pitztaler Gletscherskigebiet. Eine Abfahrt auf der Gletscherseepiste bringt uns zur Mittelbergbahn. Von der Bergstation geht es auf oder rechts der Piste im weiten Linksbogen zum sichtbaren Mittelbergjoch hinunter. Wenige Meter zum Joch hinauf, dann muss morgens auf häufig sehr hartem bis eisigem Untergrund ein sehr steiler, felsdurchsetzter Hang nach links auf den Taschachferner hinuntergerutscht werden. | ![]() |

Im weiten Linksbogen wandern wir entlang der Brochkogel Ostflanke mild aufwärts. Wir verlassen die Spur zur Wildspitze nach rechts und steuern deutlich vor dem Mitterkarjoch einen steilen Firnhang, der bis zu einer Abflachung im Südostgrat des Brochkogels reicht, an. Zuletzt noch mit Ski oder schon zu Fuß sehr steil zur Gratabflachung hinauf. Nun stapfen wir rechts einen breiten, mittelsteilen Gratrücken im Firn bis zur felsigen Verjüngung des Grates hinauf. Es beginnt jetzt ein ausgesetzter Gratabschnitt, der je nach Schneelage an einer felsdurchsetzten Firnschneid oder kletternd an Gratblöcken überwunden werden muss. Eine trittarme, glatte Platte wird gut zwei Meter in eine kleine Scharte abgestiegen, danach werden zwei Gratblöcke exponiert überklettert (oder man stemmt sich im schmalen Spalt dazwischen durch). Allmählich verliert der Grat seine Steilheit und Schnittigkeit und mündet in einen Gratrücken der zur ungeschmückten Gipfelkuppe hinaufführt.
Abfahrt:
Abstieg entlang des Anstiegs bis zum Skidepot. Wir fahren nun entlang der Brochkogel Ostflanke mild bis in die Gletscherebene vor der Petersenspitze ab. Auffellen. Die markante Firnkuppe kann direkt angesteuert werden. Am einfachsten gelangt man in einem angedeuteten Linksbogen zum ungeschmückten Gipfel.
Einfache Abfahrt Richtung Brochkogel Nordwand und im Rechtsbogen zum Brochkogeljoch hinunter. Die sehr steile Rampe entlang der Brochkogelwestwand wird zu einer steilen Mulde, die in den Kleinen Vernagtferner mündet, abgefahren (oder bei Vereisung auch abgestiegen). Die weiten Gletscherhänge führen gestuft zum Großen Vernagtferner hinunter. An der Hochvernagtspitze links vorbei halten wir uns möglichst weit oben, um ohne viel Aufstieg die auffallende Seitenmoräne unter der Hintergraslspitze zu erreichen. In der Moränenmulde fahren wir bis zur Vernagthütte ab.

Bericht: Wolfgang
Fotos: Wolfgang und Hans
Teilnehmer: Marianne, Wolfgang und Hans
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