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Hochtouren in der Hochschober-Gruppe / Keeskopf 3081 m und ...

 Alpin/Bergsteigen  Hans  10-11-2025 18:50  0  93 gelesen
Hochtouren in der Hochschober-Gruppe / Keeskopf 3081 m und Perschitzkopf 3125 m

13.bis 15. August 2025 Hochtouren in der Hochschober-Gruppe

Adolf-Noßberger-Hüte, Keeskopf 3081 m und Perschitzkopf 3125 m

Die Wanderung zur Adolf-Noßberger-Hütte 2488 m startet an der Gradenalm auf 1640 Metern im Gradental. In rund drei Stunden und über 800 Höhenmeter erreicht man die auf 2488 Metern gelegene Hütte inmitten der Schobergruppe im Nationalpark Hohe Tauern. Die historische Hütte von 1931 liegt direkt am Großen Gradensee, ist von 15 Dreitausendern umgeben und eignet sich als Startpunkt für weitere Touren oder Gipfelbesteigungen.

Adolf-Noßberger-Hütte – Keeskopf 3081 m

Nach einer kurzen und stärkenden Einkehr startet eine anspruchsvolle Bergwanderung an der Adolf-Noßberger-Hütte und folgt Steig Nr. 916/918 oberhalb des Gradensees. An einer Gabelung links weiter, den Bach queren und über steile, dann flachere Gletscherschliffplatten bergauf steigen.  Bei 2780 m rechts halten, den roten Markierungen zum Gipfel folgen; am Schluss wartet leichte Kraxelei über Blockgelände. 700 Höhenmeter, ca. drei Stunden Gehzeit. Oben bietet sich eine beeindruckende Aussicht auf die Schobergruppe. Rückweg wie Aufstieg. Kurz vor Ende setzte Regen ein.

Aufstieg zum Perschitzkopf 3125 m

Der Aufstieg beginnt an der Adolf-Noßberger-Hütte und führt zunächst über den sogenannten „Holländer Weg“ steil bergauf zur Hohen Gradenscharte auf 2803 Metern. Seilversicherungen erleichtern dabei den anspruchsvollen Abschnitt bis zum Sattel.

Nach der Gradenscharte geht es einige Höhenmeter bergab. An einer Weggabelung hält man sich links und folgt dem Weg Nummer 918 in Richtung Wangenitzseehütte. Kurz nach dem Kreuzseeschartl und einer kleinen Lacke zweigt der Steig links ab und führt direkt zum Hohen Perschitzkopf.

Im anschließenden Blockgelände ist besondere Aufmerksamkeit gefragt, um den unauffälligen Weg durch das Geröll zu finden. Der Steig leitet anschließend geschickt von Süden her auf den Gipfel des Hohen Perschitzkopf auf 3125 m

Abstieg zur Adolf-Noßberger-Hütte und Rückweg zur Gradenalm

Der Abstieg vom Gipfel führt entlang der beeindruckenden Felswände durch eine landschaftlich reizvolle Umgebung. Über die seilversicherte Niedere Gradenscharte 2796 m gelangt man wieder zur Adolf-Noßberger-Hütte. Dort bietet sich die Gelegenheit für eine kurze Rast, bevor die in der Hütte zurückgelassenen Utensilien gepackt werden. Anschließend beginnt der letzte Abschnitt des Tages: Der Abstieg zurück zur Gradenalm.

Teiln: Josef, Harry und Hans

 

Klettern am Wiesberghaus 2025

 Alpin/Bergsteigen  Horst  10-11-2025 16:00  0  186 gelesen
Klettern am Wiesberghaus 2025

Das Wetter war leider durchwachsen und auch wechselhaft angesagt für das Wochenende im Juni. Nichts desto trotz machte sich eine Klettergruppe, bestehend aus unseren Youngsters und Übungsleitern auf den Weg zum Kletterwochenende Wiesberghaus am Dachstein. Nebst gemütlichen Beisammensein auf der Hütte, Gaumenfreuden, Gaudi ham und Seele baumeln lassen, war auch das Erlernen vom Mehrseillängen gehen geplant und es sollten auch ein bis zwei Mehrseilrouten eigenständig gemeistert werden. Soweit der Plan, doch es kam anders. Nach einer ziemlich langen flotten Wanderung, angetrieben vom Wunsch nicht nass zu werden, trafen wir alle wohlauf am Wiesberghaus ein, wir genossen das wohlverdiente Abendessen und bezogen unser Lager. Danach wurden Tourenpläne, Topos angesehen, Pläne geschmiedet und zu Bett gegangen. Der erste morgendliche Blick aus dem Fenster war ernüchternd, grau und nass. Da der Mensch ja immer essen kann, frühstückten wir erstmal ausgiebig und überlegten uns einen Plan B. Wir wagten für einen mittäglichen Snack den Aufstieg zur Simonyhütte, trotz Regen, kühlen Temperaturen und Windböen. Vielleicht waren dies die Gründe für unser schnelles Vorankommen. Auf dem Rückweg überraschte uns die Sonne, eilig packten wir unsere Kletterrücksäcke und beeilen uns zum nahegelegenen Klettergarten. Standplatzübungen und Sportrouten gingen sich noch aus. Nach einem reichlichen Abendessen wurden wir von einem herrlich roten, rosalilanen Sonnenuntergang entschädigt. Am letzten Morgen eilten wir früh zum Klettern und unsere Schützlinge konnten ihr Erlerntes noch anwenden. Bei der dreistündigen Rückwanderung zur Bergstation genossen wir die wolkenfreie Aussicht, während der Heimfahrt war es sehr ruhig in den Fahrzeugen, scheins waren alle zufrieden und ausgelastet. Das Übungsleiterteam freut sich auf weitere Ausflüge mit euch! 

Gottfried, Hans, Josef, und Sonja

Die Sache mit den Schlappen und die "Sonnenterrasse der Simonyhütte" werden wohl zum Insider dieser Truppe werden. 

 

Bergtour zum Salzachursprung in den Kitzbüheler Alpen.

 Alpin/Bergsteigen  Kurt  15-10-2025 08:10  0  165 gelesen
Bergtour zum Salzachursprung in den Kitzbüheler Alpen.

September

19.-20.09.2025 - Wir starten unsere Tour beim Gasthaus Wegscheid im Kurzen Grund der Kelchsau Richtung Süden zur Neuen Bamberger Hütte auf 1756 m – nach einer kurzen Einkehr nehmen wir den Steig auf den Tristkopf in Angriff. Die herbstliche Färbung der ausgedehnten Heidelbeerflächen mit vollreifen Beeren begleitet uns bis kurz unter den imposanten Gipfelaufbau – am Gipfelkreuz auf 2359 m machen wir ausgiebig Rast. Beim Abstieg folgen wir der Aufstiegsroute, die letzten Sonnenstrahlen können wir vor der Hütte noch intensiv genießen.

Das schmackhafte Abendmenü, die gesellige Unterhaltung und die ausgezeichnete Unterbringung genießen wir in vollen Zügen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück wandern wir, leicht ansteigend, hinauf zum Salzachjoch mit dem malerischen Markkirchl, einer kleinen Holzkapelle auf 1988 m Höhe. Es folgt ein kurzer Abstieg bevor wir, wieder bergwärts wandernd, die „Erste Salzachbrücke“ queren. An eindrucksvollen Felsformationen vorbei steigen wir gemütlich empor, nur der Gipfelzustieg unseres Tagesziels, dem Östlichen Salzachgeier auf 2488 m Seehöhe, nimmt unsere volle Konzentration in Anspruch. Ein grandioses 360° Panorama bei wolkenlosem Himmel, wie schon am Vortag, lässt das Bergsteigerherz höher schlagen. Die Bodenvegetation reicht bis zum Gipfelkreuz - nicht umsonst wird dieser Gebirgszug auch als „Pinzgauer oder Kitzbüheler Grasberge“ bezeichnet. Im rund 300 m tiefer gelegenen Schwebenboden entspringt an einer der zahlreichen Wasserstellen unsere Salzach, die nach gut 225 km, unsere alte Brücke in Ach, die „Letzte Salzachbrücke“ passiert, bei Haiming in den Inn mündet – ihr längster und wasserreichster Nebenfluss. Bei sommerlichen Temperaturen steigen wir ab - bedeutend weniger schweißtreibend als vormittag.

Am frühen Nachmittag nehmen wir Abschied von unserer Hütte – die bunten Herbstfarben begleiten uns entlang der Kelchsauer Ache zurück zu den Fahrzeugen.                                                                                 

 

Skihochtour Stubacher Sonnblick 3088 m

 Alpin/Bergsteigen  Hans  19-04-2025 07:20  0  534 gelesen
Skihochtour Stubacher Sonnblick 3088 m

Skihochtour Stubacher Sonnblick 3088 m

Am Samstag, den 12.04.2025 machten sich Hans, Gottfried, Josef und Monika auf den Weg zur letzten geplanten Skitour dieser Skisaison. Das Ziel war der Stubacher Sonnblick, der in den Hohen Tauern auf 3088 m Höhe liegt. Er ist der höchste Gipfel der Granatspitzgruppe.

Wir fuhren über Zell am See nach Uttendorf in das Skigebiet Weißsee / Gletscherwelt, das sich auf 1480 m Höhe befindet. Bei strahlendem Sonnenschein und heftigen Wind starteten wir mit der Seilbahn als kleine Aufstiegshilfe hinauf zum Enzingerboden auf 2315 m Höhe, wo unser Ausgangspunkt, das Berghotel Rudolfshütte lag.

Trotz Seilbahn hatten wir auf unserer Skihochtour, die laut Beschreibung als mittelschwer beschrieben war, immer noch 900 hm zu bewältigen.

Der Schnee war windgepresst und bei der Abfahrt firnig weich.

Nach einer kurzen Pistenabfahrt Richtung Süden fellten wir oberhalb des seitlichen Seeufers nach einem weiten Rechts- und Linksbogen in einer Mulde südwestlich des Stausees auf, wo wir dann unsere Skihochtour starteten.

Wir gingen durch ein kleines Tal Richtung Nordwesten ansteigend auf einen Geländerücken hinauf und nordöstlich an einen Ombrometer (Niederschlagsmesser) vorbei zu den südöstlichen Felsausläufern des Fürleg-Südgipfels.

Dort Richtung Westen über einen kurzen Steilhang aufwärts in den weiten, flachen Gletscherboden des Sonnblickes, wo sich die Aufstiegsspuren Hohe Fürleg- Stubacher Sonnblick und Granatspitze verzweigten.

Links haltend stiegen wir schräg über den weiten Gletscherhang des Sonnblickes Richtung Süden aufwärts, bis sich der Gletscher zurücklegte und flacher wurde. Nach Westen eindrehend und geradeaus auf den Gipfelaufbau des Sonnblickes zu, schräg nach rechts den sehr steilen Hang querend, dann in einigen Spitzkehren hinauf auf den meist überwechteten Nordgrat und steil hinauf auf den Gipfel des Stubacher Sonnblicks mit einer Höhe von 3088 m.

Nach einer kurzen Gipfelpause mit Fotos vom Gipfelkreuz wählten wir die Abfahrt mit einem nordöstlich kurzen Steilhang und dann der Aufstiegsroute Richtung Süden. Dabei mussten wir im unteren Bereich auf Gletscherbrüche achten.

Anstatt des kurzen Gegenanstieges zurück zur Aufstiegsroute nahmen wir den Schlepplift und fuhren die Piste ab, wo wir wieder unseren Tourenausgangspunkt, die Rudolfshütte erreichten.

Nach einem Einkehrschwung mit Stärkung ging es dann der Skipiste entlang bis zur Mittelstation. Aufgrund von Schneemangel bevorzugten wir die Gondelabfahrt zurück zur Talstation Enzingerboden.

Ein wunderschöner Skitag ging zu Ende und wir bedankten uns beim Skitourguide Hans für die sehr gute Führung.

LG Moni

 

Skitouren rund um die Neue Bamberger Hütte

 Alpin/Bergsteigen  Hans  31-03-2025 07:00  0  676 gelesen
Skitouren rund um die Neue Bamberger Hütte

Skitouren rund um die Neue Bamberger Hütte

Sonntag, 2. März 2025

Die malerische Landschaft der Kitzbüheler Alpen bietet im Winter ein unvergleichliches Erlebnis für Skitourenliebhaber. Ein besonderes Highlight dieser Saison sind die Skitouren rund um die Neue Bamberger Hütte, die auf 1756 Metern liegt. Den Anstieg zur Neuen Bamberger Hütte wählen wir über den Winterweg.

Nach einer kurzen Rast in der Neuen Bamberger Hütte, beginnt der Aufstieg zum beeindruckenden Schafsiedel.

Von der Hütte in Grundrichtung West über mehrere Stufen, auf denen jeweils ein See (Wildalmseen) eingelagert ist, zur großen Mulde unterhalb des Gipfels. Über den letzten steilen Hang und von rechts her auf den Schafsiedel 2447 m.

 Abfahrt: Monika, Christian und Josef fahren nur bis zur ersten Mulde ab und steigen wieder einige Höhenmeter auf, um eine unverspurten Rinne den Powder zu genießen. Weiter geht die Fahrt bei unterschiedlichen Schnee bis zur Neuen Bamberger Hütte.

 Anton und Erwin fahren hingegen über den Gipfelhang ab, steigen ca. 200 Höhenmeter vor der Alm-Hütte noch einen Hang hoch queren dann nach links, fahren über die steilen Nordrinne ab vorbei an der Manzenkar Alm bis auf ca. 1500 m. Dort wieder „Auffellen “und Richtung Süd in 1 ½ Std am Hüttenaufstieg zur Hütte.      

Nach einem dreigängigen Abendmenü – bestehend aus Suppe, Schweinsbraten und Apfelstrudel – sowie einigen Bieren und Radlern, zogen wir uns schon frühzeitig ins Mehrbettzimmer zurück. Trotz vereinzelter Schnarcher überstanden wir die Nacht problemlos.

 Montag, 3. März 2025

Voller Überraschung war das Frühstücksbuffet am Morgen, das alles übertraf. Um etwa 8 Uhr starteten wir von der Neuen Bamberger Hütte in Richtung Tristkopf 2359 m. Von der Hütte aus ging es etwa 30 Minuten in südsüdwestlicher Richtung, bis wir eine bequeme Möglichkeit fanden, den vorher gefährlich tief eingeschnittenen Bachtobel zu überwinden. Nun ging es in einem großzügigen Linksbogen unter den steileren Hängen des Tristkopf hindurch, bis wir in südöstlicher Grundrichtung über ideal geneigtes Gelände zum Nadernachjoch 2100 m aufsteigen konnten. Hier ging es zunächst mäßig steil über den Nordost-Rücken und dann über einen kurzen Steilhang zum Grat links des Doppelgipfels. Am Vorgipfel vorbei erreichten wir den Tristkopf 2359 m Hauptgipfel mit Kreuz.

Abfahrt: Die breiten Hänge unter dem Gipfelaufbau bieten zahlreiche und sehr schöne Abfahrtsmöglichkeiten unterschiedlicher Steilheit. Es gab noch einige Rinnen mit unverspurten Powder, die auch unsere Spuren hinterließen! Weiter geht’s über die Abfahrtsvariante zur Bamberger Hütte, wo wir eine kurze Rast einlegten. Danach folgte die Abfahrt entlang der Güterstraße und dem "Sommerweg" zurück zum Gasthof Wegscheid.

Leider musste ich (Hans) beide Touren bei ca. 2000 m wegen einer vorangegangenen starken Verkühlung abbrechen.

Teilnehmer: Monika, Christian, Erwin, Anton, Josef und Hans

 
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