Freitag: Vom Parkplatz Leibnitzbachbrücke 1.646 m über die Brücke und sofort rechts der Beschilderung "Hochschoberhütte – Eduard Jordan Weg" folgen. Am Beginn links des Baches, bald darauf auf die rechte Bachseite wechselnd, zur Leibnitzalm 1.908 m. Wieder über den Bach und später ein Stück der Almstraße entlang zum Talschluss. Rechts über den Bach, über eine Steilstufe aufwärts, wieder links über den Bach zu einer Sitzbank mit Herrgottskreuz. Über die letzte Steilstufe aufwärts zur Hochschoberhütte 2.322 m.
Samstag: Hinter der Hütte links haltend über den Bach Richtung Norden über eine Steilstufe zur Schoberlacke und in gleicher Richtung weiter in ein schmales Blockkar. Hier rechts haltend, einmal eine leicht ausgesetzte Felsstufe querend, steil aufwärts in die Staniskascharte 2.930 m. Nun über den steilen Westrücken, einmal kurz in die Nordflanke querend, aufwärts zum Vorgipfel 3.185 m und am Verbindungsgrat zum steilen Gipfelaufschwung der auf den Hauptgipfel führt. Hier kurz in die Nordflanke queren (Achtung oft Altschnee – Steigeisen von Vorteil) und über eine kurze seilversicherte Passage auf den Gipfelgrat und unschwierig zum Gipfelkreuz.
Abstieg: Entweder wie beim Aufstieg oder als Überschreitung auf markierten Steig am Beginn am Südostgrat abwärts und kurz darauf in die mit Fels- und Schutt durchsetzte Ostflanke wechselnd, steil abwärts in das Gartl, wo man in den Querweg zum Schobertörl und Leibnitztörl eintrifft.
Rechts weiter zum Leibnitztörl 2.591 m, nordwestlich vom Gartlsee vorbei, und über eine kurze mit Tritten und Seil versicherten Passage abwärts in den weiten Talboden zur Hochschoberhütte.
Sonntag: Start bei der Hochschoberhütte 2322 m am Fuße des Hochschobers.
Dort rechts ab auf gutem Steig Richtung Mirnitzscharte in ein Hochtal hinein, später erneut rechts ab über Felsschutt, später wie erwähnt durch eine felsigere Zone mit leichten Kletterpassagen zum klaren Barrenlesee 2727 m hinauf. Dort wird der Gipfel des Hohen Prijakts rechts wieder sichtbar. Meist auf Felsschutt weiterhin gut markiert hinauf zu einer flachen Scharte rechts des Barreneggs, von dort rechts hinauf mäßig steil über weiteres Blockwerk zum Hohen Prijakt 3064 m , der eine hervorragende Rundsicht bietet. Für uns waren die Gipfel zunächst zwar weitgehend in Wolken, die sich aber zusehends verzogen, so dass schließlich einige umliegenden Gipfel der Schobergruppe sichtbar wurden.
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