Am Sonntag den 19. Jan. 2020 konnten wir unsere LVS Übung trotz Schneefall und Nebel am Schlenken 1648m abhalten.
Die kurze, einfache, schnell erreichbare Tour vor den Toren Salzburgs ist für Übungszwecke optimal geeignet!
Es waren insgesamt 20 Teilnehmer anwesend die sich nach der Abfahrt in kleinen Gruppen in der Nähe des Halleiner Hauses aufteilten.
Andreas und Franz Gumpinger informierten und unterstützten die Teilnehmer bei der Suche nach Lawinenopfer.(Piepserl) Herzliches Dankeschön dafür!
Ziel dieser Übung war es den Umgang mit dem LVS - Gerät und der Sonde zu üben und aufzufrischen. Weiters konnten wir uns ein Bild von den verschiedensten LVS Geräten machen die momentan am Markt erhältlich sind.
Ein schneller und sicherer Umgang mit der Ausrüstung kann im Erstfall Leben retten!
Frischluft schnuppern und Neues entdecken!
Unter diesem Motto stand unser Kletterausflug am 22.09.2019 in den Klettergarten Ruhpolding!
Beste Wetterverhältnisse und ein kurzer Zustieg verbreitete von Anfang an eine super Stimmung in unserer neunköpfigen Gruppe!
Am Fuße der Kletterwand angekommen wurde das Umfädeln* gleich in Angriff genommen und im Trockentraining geübt!
Gut gerüstet und gesichert wurden die ersten Erfahrungen im griffigen Kletterfelsen in Ruhpolding bewältigt.
Die Kids fühlten sich am Felsen pudelwohl und so konnte mit den verschiedenen Stationen Abseilen, Umfädeln und selbständiges Klettern der Tag voll ausgenützt werden!
Dieser nahegelegene, vielseitige Klettergarten macht Lust auf mehr!
Wir kommen wieder....
Das Betreuerteam
*Begriffserklärung:
Umfädeln: Umbau am Umlenkpunkt
Befindet sich am Umlenkpunkt (Ende der Route) kein Ablasskarabiner sondern ein Metallring muss das Seil durch den Ring gefädelt werden.
Die Selbst- und Partnersicherung bleibt bei diesem Vorgang aktiv!
Auch heuer waren wir wieder bereit, mit den Kindern einen schönen und abwechslungsreichen Ferientag zu gestalten.
Wie schon Tradition findet der Aktivtag mit den Naturfreunden am zweiten Wochenende im August statt.
Für den Aufbau haben sich heuer schon am Dienstag 10 fleißige Helfer, weil für Mittwoch und Donnerstag die Wetteraussichten schlechter waren. Um neun Uhr gingen alle frisch und froh ans Werk, alle wussten, was wo zu machen ist.
Und so entstand Stunde um Stunde wieder ein Element nach dem anderen. Und um sieben Uhr, als es zu regnen begann, waren wir schon wieder beim Aufräumen, alles war bereit.
Am Samstag früh gings dann los. Neben den Kindern aus unserer Gemeinde waren heuer auch ein paar Teilnehmer aus Gilgenberg. Einige bekannte Gesichter waren wieder darunter, aber auch viele neue. Aber alle hatten eins gemeinsam: sie freuten sich auf den bevorstehenden Tag.
"Auf einen Baum klettern kann jeder", sagt man, aber es kommt auf den Baum und die Höhe an. Mit den richtigen Hilfsmitteln läßt sich jeder Baum bezwingen.
Die Flying Fox war natürlich wieder das Highlight. Man muss sich nicht anstrengen, und es macht irre Spaß. Die Kleineren haben am Anfang eher langsam gestartet, am Schluß fuhren aber alle so schnell wie möglich, und wenn man Anlauf nehmen musste.
Das Glockenspiel, eine Balanceakt in 7 Meter Höhe. Das erfordert Geschick und Mut. Eins der Mädels war ganze 11 Mal oben.
Bei der Jakobsleiter ist Teamwork gefragt, wenn man sich gegenseitig hilft gehts auf jeden Fall viel einfacher.
Die "Pampers Pole", eine Plattform auf einer extrem wackeligen Leiter. Wenn man es bis auf das Podest geschafft hatte kam die finale Herausforderung: Je nach Mut konnte man bis zu mehrere Meter im freien Fall hinunterspringen.
Bei der Prusikstation kann man das selbständige Aufsteigen an einem Seil üben. Wenn man die Technik mal herausen hat kann das jeder, auch wenn dazu ein wenig Kraft gebraucht wird.
Unser große Schaukel gehörte auch zu den "ruhigeren Elementen", einfach reinsetzen, anschupsen lassen und die tolle Aussicht genießen.
Die "Schlingenbrücke" war ebenfalls eine Herausforderung an Geschick und Mut. In dieser Höhe auf den extrem instabilen Einzelelemente zu "spazieren" ist nicht so einfach. Aber wenn man es ein paar Mal versuchte, dann gings bei den meisten auch ganz schön flott.
Unsere "Strickleiter" war technisch zwar keine große Herausforderung, aber wenn man schon mehrere Stationen durch hatte, dann merkte man hier sehr schnell, dass die erforderliche Kraft nicht mehr voll verfügbar war.
Und da unser Hochseilgarten die meisten Teilnehmer bei einer ganztägigen Nutzung an das Limit ihrer Kräfte bringt haben wir uns auch heuer wieder entschlossen, jeweils eine halben Tag an die Salzach runter zu spazieren, die einen am Vormittag, und nach dem Mittagessen wurde getauscht.
Am Sonntag waren dann noch Gäste aus Burghausen anwesend, die sich zusammen mit unseren Kletterfreaks im Hochseilgarten austoben konnten.
Alles in Allem hat es den Beteiligten wieder Spaß gemacht, und es gab, Gott sei Dank, keine Verletzungen und Zwischenfälle.
Wir sehen uns nächstes Jahr im August wieder
Euer Betreuerteam der Naturfreunde
| Mit meinem Bruder Gerhard unternehme ich die Reise nach Nepal. |
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Wir starten ca. 30 km westlich von Pokhara in Phedi auf 1130m. Über gefühlte zigtausende Treppen geht es zum 1. Lager Gurung/ Pothana auf 1950m. Vorbei an kleinen Landwirtschaften und durch Wälder mit riesigen blühenden Rhododendronbäumen. Jedoch bevor man zum 1. Lager kommt, muss man sich an den „Tourist Check Post“ registrieren (mit 2 Fotos und einer Gebühr), was unsere Steffi für uns erledigte.
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In 4 Tagesetappen bis zu unserem höchsten Punkt übernachten wir in den jeweiligen Camps Pothana – Gurung (1950m), Forest Camp (2510m), Low Camp (2970m) und schließlich High-Camp auf 3600m. Am Abend wurde immer wieder mal am Lagerfeuer gesungen und getanzt.
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Am Morgen des 5. Tages starten wir um 6:30 Uhr zu unserem letzten Aufstieg, der jedoch vom Schnee begrenzt wird (Mardi Himal Base Camp 4500m ist wegen der Schneemassen gesperrt). Wir genießen den herrlichen Ausblick hinab zum High Camp und über uns zum Machhapuchhere (6997m) auch Fish Tail genannt.
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Nach einem Gruppenfoto beginnen wir unseren Abstieg. Jedoch in 3 Tagesetappen (wir überspringen das Forest Camp) übernachten dafür in Landruk, um am nächsten Tag ins Tal und hinauf nach Ghandruk zu gelangen, von wo aus wir unsere letzte Abstiegsetappe anzutreten.
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In Pokhara haben wir 2 Tage Aufenthalt, wo wir das Holi Fest (Hinduistisches Fest zum Beginn des Frühlings beim 1. Vollmond) ausgiebig feiern. Außerdem statten wir noch einem Stupa einen Besuch ab (Buddhistischer Stupa – Friedenspagode).
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Am letzten Tag in Kathmandu darf natürlich auch eine Besichtigung der Altstadt Bhaktapur mit dem Königspalast (Weltkulturerbe) nicht fehlen. Die Schäden vom Erdbeben von 2015 sind noch deutlich zu sehen.
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Das war in kurzen Worten mein Erlebnisbericht vom Trecking in Nepal im Annapurna Conservatio Area.
Euer Erich

