12.03.2020 Schitour auf den Preber 2740m
Der Aufstieg erfolgt vom Prebersee Parkplatz 1530m nach Norden auf dem markierten Sommerweg zur Prodingeralm, dann weiter über eine bewaldete Steilstufe zur Preber - Halterhütte 1862 m und über den Südhang zur Roßscharte. Entlang des Kammes (eventuell zu Fuß) zum Gipfel.
Der Preber zählt zu den höchsten Gipfeln in den Niederen Tauern.
Er ist eines der beliebtesten Skitourenziele in den Ostalpen.
Der Preber ist den ganzen Winter über einen lohnenden Gipfel, besonders genussreich sind aber die Firntouren im Frühjahr.
Teilnehmer: Sandra und Hans
Am Freitag, den 6.3.2020, fand im Jugendraum des Naturfreundehauses der Kurs “ERSTE-HILFE am Berg” statt.
Wie bei vielen anderen war auch mein letzter Erste-Hilfe-Kurs schon gute zehn Jahre her und da eine Auffrischung bekanntlich nicht schaden kann, entschied ich mich, den Kurs zu besuchen. Meine anfängliche Angst, dass zu viel Wissen vorausgesetzt würde, war nach den ersten paar Worten schnell verflogen.
Der sehr gut vorbereitete Kursleiter Thomas erzählte anhand von Beispielen, welche Gefahrensituationen auf dem Berg passieren können und wie man sich in diesen Situationen verhalten sollte.
Es wurden auch sehr viele Fragen geklärt. Anfänglich wurden einfache Sachen wiederholt, die die meisten schon zumindest einmal gehört hatten, wie z.B “Wie mache ich einen Druckverband?” oder “Wie sorge ich dafür, dass ein Mensch nicht unterkühlt?/Wie halte ich einen Menschen am besten warm?”. Veranschaulicht wurde das Ganze mit praktischen Beispielen, da der Leiter von Mullbinde und Rettungsdecke bis hin zum Dreieckstuch alles dabei hatte. Dann wurde speziell auf Fragen eingegangen, die man sich am Berg stellt, wie etwa “Mit welchen Hilfsmitteln, die ich am Berg dabeihaben könnte, kann ich am besten einen Fuss verbinden oder abbinden?” oder “Welche Möglichkeiten zur Kommunikation gibt es für mich, wenn ich keinen Handyempfang habe?”. Interessanterweise wurden auch Themen erwähnt wie “Was soll ich tun, wenn ich einen Hubschrauber einweisen muss?”.
Die ca. zweieinhalb Stunden waren alles andere als ein monotoner Vortrag. Es kamen zusätzlich viele hilfreiche Tipps, Erfahrungsberichte und Kommentare von den anderen Kursteilnehmern. Für mich als Laie war es auch sehr interessant, zu erfahren, welche Symptome ein Körper z.B. bei Herzinfarkt, Unterkühlung, Hitzschlag, ect. zeigt.
Zum Schluss durften wir eine Herz-Kreislauf-Massage an der Puppe üben, wo jeder einzelne gute Tipps bekommen hat, wie er/sie es in einer Ernstsituation besser machen könnte. Es war ein gelungener, entspannender und sehr informativer Abend mit einer heiteren kleinen Gruppe.
Cornelia Zenz, 11.03.2020
29.02.2020 Schitour auf den Kampl 2001m
Vom Parkplatz Mauerreith geht’s die nächsten 900 Höhenmeter zunächst durch einen Waldweg zur Lederingalm, von dort gemächlich weiter entlang einer Forststraße bis zur Loseggalm.
Von der Alm nun etwas steiler bis zu einer Holzhütte rechts aufsteigen und auf direktem Weg die Kamplbrunnspitze ansteuern. Das Gelände ab der Hütte ist steil und über ein paar Spitzkehren gelangt man zu einem Grat, auf dessen Wechten sich die Spur bis knapp vor dem Gipfel des Kampl zieht.
Gefolgt von einer kleinen Kletterei am Felsen, ist das Gipfelkreuz erreicht.
Teilnehmer: Erwin, Reinhold und Hans
22.02.2020 Schitour aufs Kuhfeldhörndl 1942m
Nach wenigen flachen Metern verlassen wir bei der Knappenstube die Schwarzleo-Grabenstraße über eine Brücke nach rechts. Kurz gehen wir auf der Almstraße, kürzen diese dann über flache Wiesen nach links ab und folgen ihr bald wieder durch Wald und Almhänge. An der Hundalm und Thomanalm vorbei schwenken wir nach rechts und steigen die mittelsteilen breiten Almwiesen (evtl. auch am Almweg) hinauf. Die Scheltaualm lassen wir links liegen und folgen einer weiten Mulde zum Wald hinauf. Über schön kupiertes Gelände steuern wir eine Rinne links des Sonnkogels an. Durch diese etwas steiler hinauf (oder auch einfacher über mittelsteile Hänge links davon). Wir gelangen in das wellige Gelände rechts des steilen Gipfelaufbaues. Wir steuern den Sattel vor dem Ostgratrücken an und folgen dem Rücken über zwei Kuppen zum steilen Finale. In wenigen Kehren überwinden wir knapp unter der Gratkante den Steilhang und queren oberhalb einer Felsstufe zur Gipfelkuppe hinauf. Dieser folgen wir unschwer über wenige flache Wellen westwärts bis zum kleinen Gipfelplateau des Kuhfeldhörndls.
Teilnehmer: Marianne, Wolfgang und Hans
16.02.2020 Schitour aufs Filzmooshörndl 2189m
Ausgangspunkt ist am Ellmautal Talschluss Grund
Vom Parkplatz Grund bzw. vom Klaus Bauern geht es am Wanderweg bzw. auf der Forststraße zur Filzmoosalm, die aber im Winter nicht bewirtschaftet ist.
Das Filzmoosalmgebiet liegt in einer unberührten Naturlandschaft. Die weiten Almböden und Almmatten sind begrenzt einerseits von Grasbergen und andererseits von schroffen Kalkstöcken des Draugsteins sowie des Großen Schneibensteins.
Der Weg führt bergwärts vorbei an vielen für das hintere Ellmautal typischen Zirben Bäumen. Aufstieg über ein kleines Plateau zum Filzmooshörndl. Von hier haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf die umliegende Bergwelt - von den Hohen Tauern mit den ersten Dreitausendern bis hin zum Hochkönig, zum Tennen- und Hagengebirge sowie zum Dachsteingebirge.
Teilnehmer: Monika, Christian, Günter, Josef, Reinhold und Hans.