|
Auch dieses Jahr beginnen wir unsere Wanderung vormittags - wir wollen es uns mittag auch wieder gut gehen lassen - und so treffen wir uns um 10.30 Uhr am Parkplatz des Strandbades in Holzöster am See.
|
![]() |
Kurz vor Weyer kommen wir an einem verfallenen Gebäude vorbei, das unweit des Weges im noch blätterlosen Laubwald gut zu erkennen ist. Innerhalb der Grundmauern ragen die Bäume und Sträucher weit über das nicht mehr vorhandene Dach hinaus gen Himmel.
Auf der Hauptstraße angekommen, verhalten wir uns vorschriftsmäßig, dem öffentlichen Verkehr angepasst gehen wir in Kolonne am rechten Straßenrand weiter und biegen nach ca. 500 m in eine etwas weniger befahrene Nebenstraße ein.
Eine kurze Pause, wir sind nun schon eine gute Stunde unterwegs, gönnen wir uns, um unseren Kletterkünsten auf einigen, ungeheuer mächtigen, gefällten Baumstämmen zu fröhnen.
Weiter geht’s, hinein in den Wald, der den Höllerersee beinahe vierseitig umschließt.
Wir schwenken nach links Richtung Osten auf einen Schotterweg, Eva-Maria und ihre Begleiter wählen den einfacheren, geteerten Weiterweg, und befinden uns alsbald am öffentlichen Naturbadestrand der Landesregierung von Oberösterreich, der heute nur von ein paar Fischern belagert wird.
Vorbei am Badestrand von Haigermoos und dem um diese Jahreszeit geschlossenen Fischerhäusl führt uns der Weg entlang des Höllerersees, gesäumt von zahlreichen Frühlingsboten wie Schneeglöckchen und Buschwindröschen, bis knapp zum oberen Ende des Sees. Von hier aus haben wir noch fünf Minuten Anstieg, bevor wir unsere geplante Mittagsrast im Gasthof Vorauer am Campingplatz nach fast genau zwei Stunden Wanderzeit genießen können.
Wir werden, wie könnte es anders sein, mit erfrischenden Getränken und köstlich zubereiteten Speisen verwöhnt und können uns in gewohnter Art und Weise mit den Freunden und Bekannten bestens unterhalten.
Nach einer ausgiebigen Zeitspanne, die Jugend drängt auf´s weitergehen, brechen wir auf, nicht ohne uns von den Teilnehmern, die nur diese erste Etappe mitgegangen sind, zu verabschieden. Erst noch ansteigend Richtung Nordosten, dann aber immer flacher werdend, führt uns der Weg bis zu unserem höchsten Punkt, bevor wir, vorbei an einem etwas desolaten Anwesen den Hügel hinab schlendern.
Am Fuß des Hartberges entlang, hier ist es leider aufgrund der zurückliegenden Niederschläge und der kürzlich erfolgten Forstarbeiten ein bisschen dreckig – gelinde ausgedrückt - führt uns der Weg zu einem umzäunten Bade-/ und oder Fischteich, den wir umrunden um anschließend nach Norden zurückzugehen. In Franking wandern wir entlang neu gebauter Häuser Richtung Holzleiten, biegen jedoch kurz vorher ab und gelangen so auf den Höhenrücken nach Holzöster, wo wir entlang des Campingplatzes am Rande des öffentlichen Badeplatzes zum Seeufer absteigen.
Die letzte Wegstrecke verläuft am Seeufer entlang, wo wir noch einige stimmungsvolle Momente auch mit dem Fotoapparat einfangen können.
Bei den Autos angelangt, trennen sich nach einer gemeinsamen Verabschiedung unsere Wege.
Zurück liegt ein schöner, wenn auch nicht wolkenloser Vorfrühlingstag, den wir, diesmal ohne Blasen an den Füßen, zu einem gemeinsamen Erlebnis werden ließen.
„Berg frei“
bei Bischofswiesen im Berchtesgadner Land am Donnerstag, 30. Dezember 2010
![]() |
Schon bei unserem Treffpunkt um 09.00 Uhr zeichnet sich ab, dass diese Wanderung u.U. kein „highlight“ im Vereinsjahr wird – grad mal fünf an der Zahl gehen auf Tour, obwohl der Wetterbericht für die Nordalpen Sonnenschein angekündigt hat. Wir nutzen den Umstand und bilden EINE Fahrgemeinschaft.
Nach einer guten Stunde Fahrzeit erreichen wir unser Ausgangsziel, das Hochschwarzeck zwischen Loipl und Ramsau, wo uns bereits Bergfreunde aus Taiskirchen und Mettmach erwarten.
Nun sind wir zehn an der Zahl – neun Wanderer und ein Skitourengeher. |
Unser Aufstieg führt entlang der Rodelbahn – wir können den zahlreich zu Tal „rasenden“ Schlittenfahrern immer rechtzeitig Platz machen und einige auch anfeuern und ermutigen.
Nach einer knappen Stunde erreichen wir, zeitgleich mit unserem Tourengeher, der den Pistenrand zum Aufstieg benutzt hat, den „Hirschkaser“, ein Berggasthof mit grosser Sonnenterrasse. Leider haben wir seit gut der Hälfte des Aufstiegs und auch jetzt nur eine graue, undurchdringliche Nebelwand rundum.
Nach kurzer Rast brechen wir auf Richtung Gipfel „Toter Mann“, mit 1392 m die höchste Erhebung unserer Tour. Auch hier oben keine bessere Sicht – leider, denn hier würde sich ein toller Rundumblick anbieten – vom Hohen Göll ganz im Osten, über Watzmann und Hochkalter im Süden bis zur Reiter-Alpe im Westen lägen diese namhaften Bergstöcke zum Greifen nah.
Aber was soll´s – das Wetter läßt sich nun mal, Gott sei Dank, nicht beeinflussen.
Mit einem herzlichen „Berg frei“ beim kleinen Bildstock besiegeln wir unseren „Gipfelsturm“ und wenden uns dem Abstieg in östlicher Richtung zu. Hier nutzen wir die gute Schneelage, um stellenweise die Kehren des Steiges abzukürzen. Bevor wir unser nächstes Ziel, das Söldenköpfl, besser gesagt die gleichnamige Gaststätte erreichen, bessert sich die Sicht gewaltig.
Wir können durch Wolkenfetzen die im gleißenden Sonnenlicht liegende Westseite von Göll und Hohem Brett wahrnehmen – vielleicht waren wir auch nur am „falschen Berg“ unterwegs.
Im Berggasthof angelangt, lassen wir uns kulinarisch verwöhnen - „Seniorenteller“, gschmackig und gross wie Normalportionen und Kuchenstücke in imposantem Ausmass sowie ein „Abschiedsschnapserl“ erleichtern uns nicht gerade den Aufbruch.
Am späteren Nachmittag machen wir uns auf den Rückweg entlang der Soleleitung von Berchtesgaden nach Ramsau, der uns nach annähernd 1 ½ Std. Gehzeit und kurzem Anstieg wieder zurück zu unseren Fahrzeugen bringt, wo uns der Skitourengeher bereits erwartet.
Alles in allem ein gelungener Wandertag am vorletzten Tag des alten Jahres - mit den besten Wünschen für das Neue Jahr und gutem Gelingen unserer Vorhaben verabschieden wir uns mit einem
Berg frei
![]() |
Das mit dem Wetter war im heurigen Sommer so eine Sache – so auch bei unserem Ausflug zur Naturfreunde OG Kienberg-Gaming – alle 24 Teilnehmer (16 Erwachsene und 8 Kinder) hatten dennoch „Glück im Unglück“ und konnten ihr geplantes Programm weitgehend durchführen.
Freitag, 27.08.2010
|
Gegen Abend trafen wir uns wie vereinbart mit den später angereisten Freunden in der Kartause Gaming, wo wir vom Obmann Fritz Fallmann herzlich begrüßt wurden.
Um dem „Wandern“ spontan gerecht zu werden, erkundeten wir unter fachkundiger Führung die Räumlichkeiten und verborgenen Geheimnisse der geschichtsträchtigen Klosteranlage mit ihrer wechselvollen Vergangenheit.
Durstig und auch schon ein bisschen hungrig nahmen wir nach einer für gross und klein fazinierend vorgetragenen Führung Platz im neu gestalteten Wintergarten der renovierten Gastronomie, um uns von heimischen Köstlichkeiten verwöhnen zu lassen. Spät abends konnten die Nachtschwärmer ohne jugendliche Begleitung noch in einem nahegelegenen Pub die „Geisterstunde“ in feuchtfröhlicher Runde erleben. Aber auch die Eltern mit Kinder hatten in ihrer Frühstückspension Gelegenheit zum spätabendlichen Umtrunk.
Samstag, 28.08.2010
Die geplante Fußwallfahrt nach Mariazell (Startzeit 06.00 Uhr!!) fiel (für manchen Gott sei Dank) dem vorausgesagten Wetter zum Opfer; stattdessen fuhren wir mit unseren Auto´s in den bekannten Wallfahrtsort, um nach einem Besuch der imposanten Kirchenanlage in einer berühmten Lebzelterei an einer „Werksbesichtigung“ mit Verkostung teilzunehmen. Hier wurden unsere Sinne gefordert, wir wurden verwöhnt und die Jugend unter uns konnte ihr Geschick beim Verzieren von Lebkuchen und beim Basteln von Kerzen unter Beweis stellen.
Alles in allem ein gelungenes „Schlechtwetterprogramm“.
Am Nachmittag stand – bei aufhellendem Himmel – einem Besuch der „Ötscher Tropfsteinhöhle“ nähe Gaming nichts mehr im Wege. Nach einem kurzen, interessanten Aufstieg von der „Schindlhütte“ nahe dem Eingang zum Naturpark „Ötschergräben“ über die neue „Treppenanlage“ gelangt man nach einer knappen 3/4tel Stunde zum Eingang der Schauhöhle. Die Besichtigung unter fachkundiger Leitung von erfahrenen, geprüften Höhlenführern gestaltete sich für „Jung und Alt“ zu einem nachhaltigen Erlebnis.
Den Tagesausklang erlebten wir bei einem gemeinsamen Abendessen in einer „urigen“ Pizzeria, wo uns der Betreiber der Gastronomie mit „riesigen“ Portionen – egal welcher Art – nach Strich und Faden zu befriedigen wusste.
Immer noch nicht genug, verlegten wir (wieder die selben) unseren Standort in ein gemütliches, nahegelegenes Cafe, um den Abend ausklingen zu lassen.
Sonntag, 29.08.2010
Nach einem weiteren ausgiebigen Frühstück in unseren guten Unterkünften stand der Eisenbahnfahrt mit dem historischen „Ötscherland-Express“ nichts mehr im Weg, zudem auch das Wetter deutlich besser wurde. Die Abfahrt am Bahnhof in Kienberg, am Ausgangspunkt der Bahnlinie, gestaltete sich zu einem interessanten Erlebnis; aufgrund der insgesamt acht Wagons!!, die zu ziehen waren, wurde der nostalgischen Dampflokomlotive „NÖLB Baujahr 1902“ eine putzige Diesellokomotive vorgespannt, ohne die (nach Aussage des Bahnpersonals) die Bezwingung der Steilstrecke hinauf nach Pfaffenschlag nicht möglich gewesen wäre.
Auf der Fahrt – Dauer ca. 1 ¼ Std. - konnten wir mit der „Steilsten unter den Schmalspurbahnen“ die wildromantische Bergstrecke zwischen Kienberg und Lunz am See eindrucksvoll erleben und mit zahlreichen Bildern festhalten.
Vom Bahnhof in Lunz am See fuhren wir mit den PKW´s zum nur wenige km entfernten Lunzersee, wo wir unseren gemeinsamen Ausflug beendeten – bei strahlendem Sonnenschein machten sich einige zu Fuß auf den Rundweg um den See, um zuguterletzt noch im Seerestaurant einen kulinarischen Abschluß vorm unweigerlichen Nachhauseweg zu genießen.
Wenngleich das „Wandern“ vielleicht etwas zu kurz gekommen ist, so haben wir doch einen abwechslungsreichen, nicht allzu anstrengenden Familienausflug unternommen und hoffen, dass alle Beteiligten positive Erinnerungen mit nach Hause genommen haben.
Berg frei
Kurt
Am Pfingstmontag trafen wir uns bei der Hauptschule zur Familienradltour. Wir hatten tolles Wetter. Es nahmen 13 Kinder und 13 Erwachsene daran teil. Unsere Strecke führte uns über Dorfen, Mitterndorf und Hochburg nach Gilgenberg. Von dort fuhren wir an der neuen Pipeline entlang nach Überackern und beim Spiegelwirt kehrten wir ein. Zuerst verzogen wir die Gesichter da der Gastgarten nicht gedeckt war, aber die kühle Gaststube stellte sich auch als sehr angenehm heraus. Anschließend nahmen wir wieder Fahrt auf entlang der Salzach und radelten durch Weng wieder nach Duttendorf. Zum Ausklang sagten wir dem Aussichtsplatz noch Hallo.
Am 27.06.2010 werden wir bei Schönwetter eine Tour zur Mostschenke machen. Ich hoffe wieder auf rege Teilnahme.
Radltour am Pfingstmontag
Wanderwochenende im Ötscherland
|
Am letzten Augustwochenende besuchen wir die befreundete OG Kienberg-Gaming im Mostviertel, südwestlich von Scheibbs, am Rande des Naturparks „Ötscher-Tormäuer“. Anmeldungen bitte bis spätestens 20. Juni 2010 Freitag: Anreise (am Nachmittag) mit Bezug des Quartiers in Gaming (Frühstückspension Eder), abends gemütliches Beisammensein in der Kartause in Gaming. |
![]() |
Am Samstag stehen verschiedene Möglichkeiten zur Wahl:
Variante A = Fußwallfahrt nach Mariazell
entlang der Erlauf durch den Naturpark „Ötscher – Tormäuer“. Eine Wanderung ohne grosse Steigungen durch ein Naturdenkmal, das auch als der „Grand Canyon Österreichs“ bezeichnet wird.
Aufbruch um 05.30 Uhr – Beginn der Wanderung um 06.00 Uhr – Gehzeit ca. 5 Std. bis Mitterbach am Erlaufsee (das letzte Teilstück nach Mariazell wird mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zurückgelegt werden).
Besuch der Basilika und Rückfahrt mit dem Bus.
Variante B
Fahrt mit dem PKW nach Wienerbruck. Zusammentreffen mit den Fußwallfahrern in der Nähe des „Lassingfalls“ und gemeinsame Wanderung durch die „Ötschergräben“ nach Mitterbach am Erlaufsee – Gehzeit hier ca. 2,5 Std. - weiterer Verlauf siehe Variante A.
Variante C = Wanderung über den Trefflingfall auf´s Hochbärneck
Gesamtdauer ca. 3,5 Std. - anschließend Möglichkeit der Fahrt mit dem eigenen PKW nach Mariazell, wo man sich mit den Fußwallfahrern treffen kann.
Variante D = Besichtigung der Ötscher Tropfsteinhöhle
Gesamtdauer ca. 3 Std. - anschließend Möglichkeit wie Var. C.
Sonntag:
Historische Eisenbahnfahrt mit einer Dampflokomotive und dem „Ötscherland-Express“ von Kienberg/Gaming nach Lunz am See
Fahrstrecke ca. 17 km.
Abfahrt in Kienberg um 10.00 Uhr
oder
Variante C bzw. D vom Samstag
Rückreise entsprechend der Befindlichkeit.
Anmeldungen bitte bis spätestens 20. Juni 2010
bei Hermann Keindl (07727/2985), Kurt Schick (07727/3113)
oder auf unserem Online-Kalender unserer Homepage