Josefiwanderung von Holzöster zum Höllerersee
 Radwandern  Kurt  30-03-2011 21:42  0  1151 gelesen

Josefiwanderung von Holzöster zum Höllerersee
am Sonntag, 20. März 2011

Auch dieses Jahr beginnen wir unsere Wanderung vormittags - wir wollen es uns mittag auch wieder gut gehen lassen - und so treffen wir uns um 10.30 Uhr am Parkplatz des Strandbades in Holzöster am See.

An die 30!! Wanderer, gross und klein und Hund, haben sich an diesem strahlend schönen Sonntagvormittag zusammengefunden, um die Josefiwanderung mit zu erleben und so die nähere Umgebung kennen zu lernen.

Wir gehen, Eva-Maria fährt, entlang dem südlichsten Ausläufer des gewaltigen Weihartsforstes, erst auf einer befestigten, anschließend auf einem Karrenweg gen Westen vorbei an Hehermoos bis Marktl. Hier ändern wir die Himmelsrichtung nach Süden und wandern auf einer möglichen Radroute der Sonne entgegen. Auf der Anhöhe bläst uns eine steife Briese um die Ohren, die uns die erst kürzlich abgelegten Windjacken schnell wieder überziehen läßt.

20110320_Josefiwanderung1.jpg

Kurz vor Weyer kommen wir an einem verfallenen Gebäude vorbei, das unweit des Weges im noch blätterlosen Laubwald gut zu erkennen ist. Innerhalb der Grundmauern ragen die Bäume und Sträucher weit über das nicht mehr vorhandene Dach hinaus gen Himmel.

Auf der Hauptstraße angekommen, verhalten wir uns vorschriftsmäßig, dem öffentlichen Verkehr angepasst gehen wir in Kolonne am rechten Straßenrand weiter und biegen nach ca. 500 m in eine etwas weniger befahrene Nebenstraße ein.
Eine kurze Pause, wir sind nun schon eine gute Stunde unterwegs, gönnen wir uns, um unseren Kletterkünsten auf einigen, ungeheuer mächtigen, gefällten Baumstämmen zu fröhnen.
Weiter geht’s, hinein in den Wald, der den Höllerersee beinahe vierseitig umschließt.
20110320_Josefiwanderung2.jpg Wir schwenken nach links Richtung Osten auf einen Schotterweg, Eva-Maria und ihre Begleiter wählen den einfacheren, geteerten Weiterweg, und befinden uns alsbald am öffentlichen Naturbadestrand der Landesregierung von Oberösterreich, der heute nur von ein paar Fischern belagert wird.

Vorbei am Badestrand von Haigermoos und dem um diese Jahreszeit geschlossenen Fischerhäusl führt uns der Weg entlang des Höllerersees, gesäumt von zahlreichen Frühlingsboten wie Schneeglöckchen und Buschwindröschen,  bis knapp zum oberen Ende des Sees. Von hier aus haben wir noch fünf Minuten Anstieg, bevor wir unsere geplante Mittagsrast im Gasthof Vorauer am Campingplatz nach fast genau zwei Stunden Wanderzeit genießen können.

Wir werden, wie könnte es anders sein, mit erfrischenden Getränken und köstlich zubereiteten Speisen verwöhnt und können uns in gewohnter Art und Weise mit den Freunden und Bekannten bestens unterhalten.

Nach einer ausgiebigen Zeitspanne, die Jugend drängt auf´s weitergehen, brechen wir auf, nicht ohne uns von den Teilnehmern, die nur diese erste Etappe mitgegangen sind, zu verabschieden.  Erst noch ansteigend Richtung Nordosten, dann aber immer flacher werdend, führt uns der Weg bis zu unserem höchsten Punkt, bevor wir, vorbei an einem etwas desolaten Anwesen den Hügel hinab schlendern.
Am Fuß des Hartberges entlang, hier ist es leider aufgrund der zurückliegenden Niederschläge und der kürzlich erfolgten Forstarbeiten ein bisschen dreckig – gelinde ausgedrückt - führt uns der Weg zu einem umzäunten Bade-/ und oder Fischteich, den wir umrunden um anschließend nach Norden zurückzugehen.  In Franking wandern wir entlang neu gebauter Häuser Richtung Holzleiten, biegen jedoch kurz vorher ab und gelangen so auf den Höhenrücken nach Holzöster, wo wir entlang des Campingplatzes am Rande des öffentlichen Badeplatzes zum Seeufer absteigen.

Die letzte Wegstrecke verläuft am Seeufer entlang, wo wir noch einige stimmungsvolle Momente auch mit dem Fotoapparat einfangen können.

Bei den Autos angelangt, trennen sich nach einer gemeinsamen Verabschiedung unsere Wege.

Zurück liegt ein schöner, wenn auch nicht wolkenloser Vorfrühlingstag, den wir, diesmal ohne Blasen an den Füßen, zu einem gemeinsamen Erlebnis werden ließen.

„Berg frei“

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