Wanderwochenende in Gaming
 Radwandern  Kurt  02-09-2010 19:11  0  1100 gelesen

Wanderwochenende im Ötscherland vom 27. bis 29. August 2010

2010gaming.jpg Das mit dem Wetter war im heurigen Sommer so eine Sache – so auch bei unserem Ausflug zur Naturfreunde OG Kienberg-Gaming – alle 24 Teilnehmer (16 Erwachsene und 8 Kinder) hatten dennoch „Glück im Unglück“ und konnten ihr geplantes Programm weitgehend durchführen.

Freitag, 27.08.2010
Am frühen vormittag begann für knapp die Hälfte der Teilnehmer das Wochenende mit einem Besuch des bei uns wenig bekannten Tierpark´s in Stadt Haag – nicht zu vergleichen mit den bekannten „Grossen“ – aber ein kleiner, weiträumig angelegter Park mit vielen heimischen Tierarten aber auch mit exotischen Raubkatzen udgl.. Leider konnte der verhangene Wolkenhimmel seine gespeicherte Feuchtigkeit nicht halten und zum Ende unseres Besuchs konnten wir die mitgebrachten Regenschirme gut gebrauchen.

2010gaming1k.jpg Gegen Abend trafen wir uns wie vereinbart mit den später angereisten Freunden in der Kartause Gaming, wo wir vom Obmann Fritz Fallmann herzlich begrüßt wurden.
Um dem „Wandern“ spontan gerecht zu werden, erkundeten wir unter fachkundiger Führung die Räumlichkeiten und verborgenen Geheimnisse der geschichtsträchtigen Klosteranlage mit ihrer wechselvollen Vergangenheit.
2010gaming2k.jpg Durstig und auch schon ein bisschen hungrig nahmen wir nach einer für gross und klein fazinierend vorgetragenen Führung Platz im neu gestalteten Wintergarten der   renovierten Gastronomie, um uns von heimischen Köstlichkeiten verwöhnen zu lassen. Spät abends konnten die Nachtschwärmer ohne jugendliche Begleitung noch  in einem nahegelegenen Pub die „Geisterstunde“ in feuchtfröhlicher Runde erleben. Aber auch die Eltern mit Kinder hatten in ihrer Frühstückspension Gelegenheit zum spätabendlichen Umtrunk.

 

Samstag, 28.08.2010

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Die geplante Fußwallfahrt nach Mariazell (Startzeit 06.00 Uhr!!) fiel (für manchen Gott sei Dank) dem vorausgesagten Wetter zum Opfer; stattdessen fuhren wir mit unseren Auto´s in den bekannten Wallfahrtsort, um nach einem Besuch der imposanten Kirchenanlage in einer berühmten Lebzelterei an einer „Werksbesichtigung“ mit Verkostung teilzunehmen. Hier wurden unsere Sinne gefordert, wir wurden verwöhnt und die Jugend unter uns konnte ihr Geschick beim Verzieren von Lebkuchen und beim Basteln von Kerzen unter Beweis stellen.
2010gaming4k.jpgAlles in allem ein gelungenes „Schlechtwetterprogramm“.

2010gaming5k.jpgAm Nachmittag stand – bei aufhellendem Himmel – einem Besuch der „Ötscher Tropfsteinhöhle“ nähe Gaming nichts mehr im Wege. Nach einem kurzen, interessanten Aufstieg von der „Schindlhütte“ nahe dem Eingang zum Naturpark „Ötschergräben“ über die neue „Treppenanlage“ gelangt man nach einer knappen 3/4tel Stunde zum Eingang der Schauhöhle. Die Besichtigung unter fachkundiger Leitung von erfahrenen, geprüften Höhlenführern gestaltete sich für „Jung und Alt“ zu einem nachhaltigen Erlebnis.
Den Tagesausklang erlebten wir bei einem gemeinsamen Abendessen in einer „urigen“ Pizzeria, wo uns der Betreiber der Gastronomie mit „riesigen“ Portionen – egal welcher Art – nach Strich und Faden zu befriedigen wusste.
Immer noch nicht genug, verlegten wir (wieder die selben) unseren Standort in ein gemütliches, nahegelegenes Cafe, um den Abend ausklingen zu lassen.

Sonntag, 29.08.2010

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Nach einem weiteren ausgiebigen Frühstück in unseren guten Unterkünften stand der Eisenbahnfahrt mit dem historischen „Ötscherland-Express“ nichts mehr im Weg, zudem auch das Wetter deutlich besser wurde. Die Abfahrt am Bahnhof in Kienberg, am Ausgangspunkt der Bahnlinie, gestaltete sich zu einem interessanten Erlebnis; aufgrund der insgesamt acht Wagons!!, die zu ziehen waren, wurde der nostalgischen Dampflokomlotive „NÖLB Baujahr 1902“ eine putzige Diesellokomotive vorgespannt, ohne die (nach Aussage des Bahnpersonals) die Bezwingung der Steilstrecke hinauf nach Pfaffenschlag nicht möglich gewesen wäre.
Auf der Fahrt  – Dauer ca. 1 ¼ Std. - konnten wir mit der „Steilsten unter den Schmalspurbahnen“ die wildromantische Bergstrecke zwischen Kienberg und Lunz am See eindrucksvoll erleben und mit zahlreichen Bildern festhalten.
2010gaming7k.jpgVom Bahnhof in Lunz am See fuhren wir mit den PKW´s zum nur wenige km entfernten Lunzersee, wo wir unseren gemeinsamen Ausflug beendeten – bei strahlendem Sonnenschein machten sich einige zu Fuß auf den Rundweg um den See, um zuguterletzt noch im Seerestaurant einen kulinarischen Abschluß vorm unweigerlichen Nachhauseweg zu genießen.

Wenngleich das „Wandern“ vielleicht etwas zu kurz gekommen ist, so haben wir  doch einen abwechslungsreichen, nicht allzu anstrengenden Familienausflug unternommen und hoffen, dass alle Beteiligten positive Erinnerungen mit nach Hause genommen haben.

Berg frei

Kurt

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