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Jubiläumsweg am Hohen Göll

 Sportklettern  Gottfried  12-08-2012 17:27  0  1295 gelesen

„Jubiläumsweg“ am Hohen Göll

Trotz der nicht so tollen Wettervorhersagen machten wir uns wieder mal auf den Weg, eine neue Mehrseillänge zu erkunden.

Mit dem Auto gings zuerst zur Scharitzkehlalm in der Nähe von Obersalzberg bei Berchtesgaden. Vom Parkplatz aus waren wir nach nur 45 Minuten Zustieg an der wirklich imposanten Westwand des Hohen Göll.

Kurz die Klettersachen angelegt und dann ging es los:
Wasserrillenkletterei vom Feinsten, wirklich gut abgesichert und aufgrund der leichten Schwierigkeitsstufe eine echte Plaisirtour, die man nur empfehlen kann.

Jubilaeumsweg

Absteigen braucht man auch nicht, sondern einfach abfahren, was bei 60-Meter-Seilen ebenfalls ein Vergnügen ist, und so ist man auch wieder schnell unten.

JubilaeumswegJubilaeumsweg
JubilaeumswegJubilaeumsweg
JubilaeumswegJubilaeumsweg

Jubilaeumsweg

  

Diese Tour werde ich nächstes Jahr auf jeden Fall wieder in unser Programm aufnehmen. Wer jetzt Lust bekommen hat, mitzufahren, der kann sich bei mir melden.

 

Kletterausflug zum AV-Klettergarten in Weißbach

 Sportklettern  Gottfried  18-05-2012 10:19  0  997 gelesen

Kletterausflug zum AV-Klettergarten in Weißbach/Lofer am 17. Mai 2012

Timo beim Klettern


Es war wieder mal soweit - die absolut Unverwegenen ließen sich auch von tiefen Temparaturen, Regen und körperlichen Blessuren nicht abhalten.

Wir machten uns auf zum Klettergarten in Weißbach bei Lofer. Da wir dort bereits bei Temperaturen von -2° geklettert sind, waren die 4° ja richtig warm, als wir in Weißbach ausgestiegen sind.

Der Regen, der kurz vor Lofer einsetzte, sorgte während der letzten Fahrminuten ziemlich für Unmut (Ach geh,...Sch(ade),...Da kan ma ja net klettern,...). Aber da wir die Unverwegenen sind, ließen wir uns von dem bischen Wasser nicht abschrecken, und glücklicherweise war der Nieselregen 5 Minuten nach der Ankunft auch schon wieder vorbei.

Bauchi beim Klettern

Die ersten Touren waren zwar noch etwas rutschig, aber die immer wieder durch die Wolken blinzelnde Sonne hat ganze Arbeit geleistet und den Felsen innerhalb kürzester Zeit wieder getrocknet. So war um elf vom morgendlichen schlechten Wetter nichts mehr zu merken und in der sonnigen und windgeschützen Wand war es richtig wohlig warm. 

Deshalb wurde dann bis halb vier fleißig geklettern.
Die meist plattige Wand hat von den Kleinen auch einiges an Mut abverlangt, denn es ist gar nicht so leicht, auf einer schrägen Platte ohne "richtige" Tritte und Griffe hochzuklettern.
Das stärkt das Vertrauen in die Kletterschuhe und verbessert den Gleichgewichtssinn Sehr glücklich



Im Großen und Ganzen bin ich sehr froh, dass wir trotz der schlechten Wetterprognose losgefahren sind, denn wenn man immer nur auf schönes, warmes Wetter wartet, dann kommt man ja gar nicht zum Klettern.
Bei idealem Wetter kann außerdem jeder klettern Cool

Timo und Saskia beim KletternTimo und Saskia

 

Klettersteige am Gosausee

 Sportklettern  Thomas  03-05-2012 20:44  0  1681 gelesen

Laserer Alpin Steig und Schmiedsteig


Klettersteig 1

Am Dienstag, 01.05.2012 ging es um 7.30 Uhr los zu unserem ersten Klettersteig für dieses Jahr. Es fuhren insgesamt 11 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 2 Autos mit. Unser Ziel war Gosau.

Dort befinden sich 2 relativ leichte und kurze Klettersteige. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern war auch ein Teil, der noch keine Erfahrung im Klettersteiggehen hatte.

Es waren auch einige Kinder dabei.

                             Klettersteig 2

Unser erstes Ziel war der Laser Alpin Steig direkt am vorderen Gosausee. Gegen 9 Uhr erreichten wir bei strahlendem Sonnenstein und sommerlichen Temperaturen den Parkplatz. Wir nahmen unsere Klettergurte, die Kletterhelme und die Klettersteigsets und machten uns auf den ca. 15-minütigen Zustieg (Wanderweg direkt am See) zum Klettersteig.

Bei diesem Steig gibt es ein paar Besonderheiten: Der Einstieg ist unterhalb des Wanderweges, man geht den Steig dann weiter am Stahlseil unterhalb des Wanderwegs über der Wasserfläche. Hierbei handelt es sich um einen langen Quergang. Danach folgt eine Drahtseilleiter. Mit dieser gelangt man oberhalb des Weges an den Felsen. Hier ist auch die erste Stelle, wo es senkrecht nach oben geht. Der ganze Steig hat höchstens eine Schwierigkeit von C, überwiegend jedoch B. Am Steig hat man ein wunderbares Panorama von den umliegenden Bergen, die zum großen Teil noch Schnee bedeckt sind. Der Klettersteig ist gut abgesichert und eignet sich auch für Anfänger. Im letzten Drittel des Klettersteiges kommt eine etwa 10 Meter lange Zweiseilbrücke. Bei dieser hatten die Kinder das Problem, dass sie zu klein waren um an das obere Sicherungsseil greifen zu können. Es schafften alle den Drahtseilakt, teilweise mit kleiner Unterstützung von den Betreuern. Zum Ende steigt man wieder hinab und kommt beim Ausgangspunkt am Wanderweg aus dem Klettersteig heraus. Dauer des Klettersteigs insgesamt ca. 3 Stunden.

Klettersteig 3

Klettersteig 4

Wir „wanderten“ zurück zum Auto. Unterwegs mussten wir aber am Wirtshaus halt machen, um eine kleine Erfrischung in Form eines Eis zu uns zu nehmen. An den Autos angekommen, fuhren wir zurück zum Stausee, wo sich der zweite Klettersteig befindet. Bevor es los ging, machten wir noch auf dem Parkplatz Brotzeit um für diesen Steig gestärkt zu sein.

Der Zustieg zum Schmiedsteig führte uns auf dem Wanderweg um den Stausee herum (ca. ¼ Stunde). Am Einstieg zum Klettersteig mussten wir über ein kleines Schneefeld einsteigen. Auf dem Topo zum Klettersteig stellten wir fest, dass wir heute riesiges Glück gehabt haben, da dieser Steig erst ab dem 1. Mai begangen werden darf. Dieser Steig hat auch eine Schwierigkeit von höchstens C, mit einer Einstiegsvariante in „D-E“, die sich 50 Meter von unserem Einstieg befindet. Dieser Klettersteig ist für Kinder nicht zu empfehlen, da im ersten Teil extrem viel Eisen verbaut ist und die Kinder zu klein sind, um auf das Eisen steigen zu können.

Nach ein paar Metern am Steig kamen wir an der angeblich so schwierigen Einstiegsvariante vorbei. Hierbei handelt es um eine ca. 10 Meter hohe senkrechte Wand, in der komplett Eisen verbaut sind. Zum Ende des Steigs ist eine Zweiseilbrücke eingebaut. Diese ist für Kinder nicht geeignet, da die zwei Seile sehr weit auseinander sind. Wir gingen an dieser Stelle die zweite Variante, man umgeht die Drahtseilbrücke. Nach etwa 1 ½ Stunden erreichten wir das Ende des Klettersteigs.

Klettersteig 5
Klettersteig 6

Der Abstieg führt über einen Wanderweg in ca. 50 Minuten zurück zum Parkplatz, wo sich unserer Autos befanden.

Es waren alle begeistert von den beiden Klettersteigen. Unseren Neuen hat es Spaß gemacht. Gegen 18.15 Uhr erreichten wir wieder die Heimat.

Am Abend gönnten wir uns noch alle gemeinsam eine Stärkung im Gasthaus der Naturfreunde.


 

Grenzen gib es nur im Kopf

 Sportklettern  Eva-Maria  27-12-2011 06:18  1  1329 gelesen

Grenzen gibt es nur im Kopf


Ich, Eva-Maria Proßegger gehöre auch schon seit einigen Jahren zum Betreuerteam der Naturfreunde Hochburg-Ach dazu und bin fleißig beim Sichern der Kinder im Einsatz. Die Arbeit mit den Kindern macht mir riesen Spaß, da sie keinen Unterschied machen zwischen einem Betreuer im Rollstuhl noch einem Betreuer auf zwei Beinen.


Wie sehr mich das Betreuerteam in den Verein eingliedert hat, hat sich am Freitag den 16.12.2011 gezeigt. In der Halle war sehr viel los, nicht nur sehr viele Kinder waren von den Naturfreundebetreuern zu betreuen, weitere Vereine waren in der Halle und ein gewaltiger Sturm fegte über die Dächer.
Als nur noch vereinzelnde Kinder darauf warteten abgeholt zu werden, hatten Gottfried G., Hans G. und Daniel B. die Zeit selbst die Wand rauf zu steigen. Dabei erwähnte ich neben Daniel, wie toll es doch wäre, einmal auf der Wand oben zu sein.

So könne ich selbst beurteilen, wie hoch sie sei und dass ich schon mal die „dünne“ Luft geschnuppert hätte.

2011_12_16_evamaria3.jpg

2011_12_16_evamaria2.jpg

Darauf meinte Daniel: „Das ist ja leicht möglich, wenn du es willst können wir dich rauf ziehen.“ Ich antwortete darauf: „Sicher möchte ich einmal, aber ist ja zu kompliziert.“

So schnell konnte ich gar nicht schauen, hat mir Hans schon einen Brustgurt angezogen und währenddessen hat Daniel den Gottfried rauf gesichert. Gottfried hing sich oben ein, so dass Daniel und Hans die Hände frei hatten mich auf das gleiche Seil dazu zu hängen. Wenn Gottfried nun herunter kletterte wurde ich hinauf gezogen, jetzt war ich nicht nur einmal oben gewesen, sondern gar zweimal.

2011_12_16_evamaria1.jpg


Dieser Nachmittag bewies mir wieder, dass es ein paar Leute gibt, die mich schätzen indem was ich bin bzw. tu und nicht die Behinderung im Vordergrund steht.

So möchte ich Hans dafür danken, dass er mich als Betreuer der Naturfreunde aufgenommen hat und mein treuester Fahrer zur Kletterhalle ist. Der selbstverständliche Umgang von den Kindern kommt nicht von irgendwo, dank meiner Betreuerkollegen die mich als gleichwertig mit meinen Möglichkeiten sehen. Die Betreuer vermitteln mir das Gefühl, Gleichwertig zu sein und das mein Beitrag für die Gruppe wichtig ist, ist ihre wesentliche Unterstützung für mich.
Aber nicht zu vergessen sind die Kinder und deren Eltern, die mir ihr Vertrauen schenken und mich auch unterstützen die Kleinsten, nach meiner Anweisung, in das Seil hängen.

 

Klettersteig Weisse Gams und OEAV-Klettergarten Weißbach

 Sportklettern  Saskia  29-10-2011 12:38  0  1340 gelesen
Klettersteig Weisse Gams und OEAV Klettergarten Weißbach

Am Sonntag den 23.10.11 sind wir den Klettersteig weiße Gams gegangen. Mit dabei waren: Hans , Gottfried, Thomas und Saskia. Als wir eingestiegen sind war es eiskalt. Wir hatten alle Radlhandschuhe an. Der Einstieg  war schwer. Ganz vorne ist Gottfried gegangen. Dahinter Saskia danach Thomas und zum Schluss Hans. In der Mitte durfte Saskia einmal Seilbahn fahren, weil Saskia zu klein war um sich am Sicherungsseil einzuhalten. Saskia hat sich eingehängt und Gottfried hat Saskia gezogen.  094.JPG
   
 k_116.JPG  In der Mitte wollte Gottfried Saskia ans Seil nehmen. Aber Saskia hat es einfach ausgehängt. Dann hat Saskia gesagt: „ Du kannst es hochziehen.“ Gottfried hat es hochgezogen. Dann hat er gesagt: „Du hast dich ja gar nicht eingehängt.“ Darauf hat Saskia gesagt: „Ich brauche das Seil nicht.“ Der Schluss war nochmal schwer. Um 11 Uhr waren wir oben.
 Es war ein toller anspruchsvoller Klettersteig, der allerdings etwas Kraft gekostet hat. Als wir oben waren gingen wir gleich wieder runter. Danach sind wir in den AV Klettergarten gefahren. Im Klettergarten ist Saskia eine Route im Vorstieg gegangen. Danach sind wir zu viert eine Mehrseillänge gegangen. Da hat Gottfried ersten Vorstieg gemacht und hat dann Thomas hochgesichert. Danach war Saskia an der Reihe. Saskia musste einen Vorstieg machen. Dann wurde Hans hochgesichert. Er ist gleich weiter gegangen. Er hat dann Saskia hochgesichert. Als auch Gottfried und Thomas oben waren haben wir uns über ca. 55 Meter abgeseilt. Dann fuhren wir heim.  IMG_6284.JPG
 
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