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Gebietstour zum Hohen Tenn

 Alpin/Bergsteigen  Kurt  29-08-2013 19:23  0  847 gelesen

Gebietstour zum Hohen Tenn 3368 m
vom 15. - 16. August 2013

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“Gott sei Dank” haben wir unsere Tour vom geplanten Termin Mitte Juli auf Mitte  August verschoben – besser hätten wir die Örtlichkeit nicht vorfinden können. Aufgrund des langen Winters und der heftigen Niederschläge im Frühsommer wären wir, neun an der Zahl, in dieser Höhe statt über üppig blühende Sommerwiesen wahrscheinlich durch frischen Neuschnee gestapft.

Donnerstag – Feiertag Christi Himmelfahrt:
Unser Aufstieg beginnt in Fusch an der Glocknerstraße bei ca. 830 m und führt uns in westlicher Richtung nach steilem Aufstieg auf den weiten Boden der Hirzbach-Alm, wo wir zum ersten Mal unser Ziel des nächsten Tages wahrnehmen.

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Weiter führt der Weg, nun in freiem Gelände, serpentinenartig bis zur Gleiwitzerhütte auf 2176 m.

Nach einer wohlverdienten Mittagspause wandern noch sieben der neun Teilnehmer auf das Imbachhorn (2470m) mit einem fantastischen Blick ins nördliche gelegene Salzachtal und anschließend auf den Rettenzink (2510m), der etwas kniffliger zu erklimmen ist. Von hier aus könnte man den größten Teil der Aufstiegsroute des nächsten Tages einsehen, verhüllten nicht seit den frühen Mittagsstunden beständige Wolkenhaufen das Gipfelpanorama.

Zurück auf der Hütte genießen wir die letzten Sonnenstrahlen, bevor wir es uns im Erkerstüberl bei einem ausgiebigen Abendessen gemütlich machen, um noch vor der allgemeinen Hüttenruhe die Quartiere aufzusuchen.
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Freitag – für viele im Tal ein ganz normaler Arbeitstag – anders bei uns:

Tagwache um 05.00 Uhr morgens  bei spärlichem Licht:
Der Anblick unseres Vorhabens lässt uns alle in bester Stimmung das Tagwerk beginnen - ein wolkenloser Himmel soweit das Auge reicht = Kaiserwetter, welch ein Glück. Nach einem ordentlichen Frühstück verlassen die Gipfelstürmer des Vortages die Unterkunft Richtung Süden über einen bequemen Pfad ins Ochsenkar.

Bald geht es jedoch zur Sache: Einem Steilaufschwung zur “Unteren Jägerscharte” folgt ein nicht minder steiler Grataufstieg und eine Hangquerung, die ihresgleichen sucht,  zur “Oberen Jägerscharte”.
Alles jedoch mit durchgehender Seilsicherung abgesichert, wie im übrigen die  komplette Route, dort wo es sinnvoll erscheint.
Die weitere Wegführung verläuft äußerst abwechslungsreich, mal auf einem breiten Felsrücken, mal im steilen Abstieg über loses Karrengelände, gefolgt von Aufschwüngen über Felspassagen, die nur mit Hilfe von Fixseilen für Klettersteigaspiranten zu bewältigen sind.

Auf dem gesamten Weg erklimmen wir fünf Gipfel mit über 3000 m - nach Kempsen-Kopf (3090m) und Bauernbrach-Kopf (3125m) folgt der Kleine Tenn (3158m) und anschließend die Schneespitze (3317m), der Vorgipfel der Bergspitze (3368m) - besser bekannt unter Hoher Tenn, unser Tagesziel.

Der Weg dorthin führt allerdings noch über den Verbindungsgrat, der in leichter Klettertechnik bezwungen werden will.
Vom eher bescheidenen Gipfelkreuz aus bietet sich an diesem Tag ein Rundblick, der selbst an einem goldenen Herbsttag nicht zu übertreffen sein dürfte.

Der Rückweg gestaltet sich wie der Aufstieg, erlebnisreich und fazinierend, jedoch aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, da das wechselnde Tageslicht die Schatten des Vormittags jetzt hell erleuchtet.
Zurück auf der Hütte werden wir nochmals von der umtriebigen Hüttenwirtin, wie tags zuvor, bestens versorgt, damit wir für den etwa zweitündigen Abstieg gerüstet sind.

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Walter und Alois haben heute vormittag unsere “Freitag nachmittag Touren” absolviert und sind, nach einem Hütteneinkehrschwung, frühzeitig ins Tal abgestiegen, damit wir alle zusammen gemütlich die Bergerlebnisse verdauen können.
Dies haben wir im schattigen Gastgarten gründlich nachgeholt.

Ich möchte mich bei meinen Ausführungen, den Weg zum Hohen Tenn betreffend, einem Zitat aus einem Tourenbericht anschließen:
Eine der abwechslungsreichsten, landschaftlich und gehtechnisch schönsten Touren im gesamten Alpenraum und auch kein Zufall, dass man diese hier im “Nationalpark Hohe Tauern” vorfindet.

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Berg frei
Hans, Franz, Karl, Peter, Hubert, Andreas, Walter, Alois und Kurt

 

Jugendtour auf den Hohen Dachstein

 Alpin/Bergsteigen  Hans  29-08-2013 19:22  0  1109 gelesen

Jugendtour auf den Hohen Dachstein 2995m
Sonntag 11. August 2013


Endlich hat es geklappt - unsere Jugendtour auf den Hohen Dachstein.


Für Sonntag ist sonniges Wetter prognostiziert!

Um 8 Uhr fahren wir mit der neuen Panoramagondel zur Bergstation Hunerkogel.
Von dort geht es in 45 Minuten über den Schladminger Gletscher und den Hallstätter Gletscher auf einer präparierten Spur Richtung Seethalerhütte, vorbei am Dirndlkolk, leicht bergauf zum Schultereinstieg.

Beim Ostpfeiler, in unmittelbarer Nähe der Hütte, beginnt der Schulter-Ostanstieg.

 

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Die ersten 10 Klettermeter am Stahlseil, das tief im Bergschrund verschwindet,  zur Überwindung der Randkluft zwischen Fels und Eis, sind für Anfänger etwas anstrengend. Diese Spalte hat sich mit zunehmender Ausaperung von 10 m auf gut 20 m vergrößert.
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Dann geht es den Klettersteig weiter bis zur Einmündung in dem Randkluftanstieg und weiter zum Hohen Dachstein, mit  2995 m die höchste Erhebung in Oberösterreich. 
Abstieg wie Aufstieg, der Randkluftanstieg ist wegen einer fast unüberwindlichen Stelle an der Randkluft gesperrt.
Trotz vieler Dachsteinbesteiger kommt es kaum zu Behinderungen, weder beim Anstieg noch beim Abstieg.
Aufstieg 2 Std. 45 min  -  Abstieg  2 Std.  -  Schwierigkeit  A - B
Die Seilschaft: Hans - Christoph - Jonas- Stephan - Maximilian - Otto - Saskia - Thomas.

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Der Hohe Dachstein ist gemeistert, da kommen noch zwei interessante Highlights auf uns zu.







 

 

Hängebrücke und Treppe ins Nichts sowie der Eispalast, eine mystische Welt aus Eis!

Dachstein_06Nervenkitzel mit Aussicht verspührt, wer über die Hängebrücke geht und durch den Gitterrost bis zu 500 m in die Tiefe sieht. Spektakulärer kann eine so beeindruckende Naturkulisse wie am Dachsteingletscher kaum inszeniert  werden.
Dachstein_05Für die Wagemutigen geht es in vierzehn schmalen Absätzen mit einem Gefälle von 12 % auf eine kleine Plattform, die von einem Glasgeländer umrahmt ist. Man „schwebt“ hoch über den schroffen Felsen des Dachsteinmassivs. Atemberaubende Aus-/Tiefblicke sind garantiert.

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Der Dachstein Eispalast – eine mystische Welt aus Eis - entführt uns in ein fantastisches Labyrinth aus Eis und Schnee tief im Inneren des Gletschers. Figuren wie die Sphinx und Nofretete, Skulpturen und zahlreiche Eissäulen sowie einen Kristalldom kann man bestaunen.

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Spezielle Lichteffekte und Musik machen den Rundgang durch den Eispalast zu einem besonderen Erlebnis.

 

Es ist eine erlebnisreiche Bergtour – trotz der Seilbahnbenutzung als Aufstiegshilfe ist und bleibt der Hohe Dachstein mit seinen 2995 m eine hochalpine Tour.

Ein Lob an unsere Jugend!

Für nächstes Jahr wird sicher ein „echter 3000-er“ geplant!


   


 

Naturfreunde-Gebiets-Bergmesse auf der Sulzenschneid

 Alpin/Bergsteigen  Hans  28-08-2013 23:32  0  1072 gelesen

Einladung zur Bergmesse
auf der Sulzenschneid 1990 m

am Sonntag,
08. September 2013


Beginn 11:00 Uhr


Die Bergmesse hält Pfarrer
Mag. Franz Aumüller aus Taiskirchen,

zur musikalischen Umrahmung spielen die Taiskirchner Bläser.

Bergmesse Sulzenschneid 2013

Anfahrt zum Wanderaufstieg: Von Salzburg kommend auf der


Tauernautobahn (A10) Ausfahrt „Eben“ auf der B 99 links abbiegen auf


die L 219 Filzmooserstraße links abbiegen, weiter bis Filzmoos beim


Kreisverkehr die dritte Ausfahrt nehmen Richtung Hofbürgelhütte zur


Mautstelle weiter bis zur Abzweigung Wallehenalm,


(von Filzmoos ca. 3.7 km) scharf rechts ansteigend abbiegen


Auffahrt bis zur Wallehenalm ca. 1600 m.

Wanderung zur Sulzenschneid 1990 m ca. 1 Std.

In der Hoffnung, möglichst viele Teilnehmer begrüßen zu können, verbleiben

wir mit einem herzlichen Berg frei

DIE BERGMESE FINDET BEI JEDER WITTERUNG STATT -

BEI SCHLECHTWETTER AUF DER WALLEHENALM !

Obmann Taiskirchen 

Josef Stockhammer  Mail: stockhammer.josef@aon.at  Tel: 0664 / 172 7267 

Gebietswanderreferent Hans Gradischnig Mail: hans.gradischnig@gmx.net

                                   Tel: 0664 / 733 880 42  


 

Weinfest 2013

 Alpin/Bergsteigen  Gottfried  30-06-2013 10:39  0  102 gelesen

Weinfest 2013

Weinfest 2013

 

Klettersteig Hausbachfall in Reit im Winkl

 Alpin/Bergsteigen  Thomas  11-06-2013 21:30  0  840 gelesen

Klettersteig Hausbachfall in Reit im Winkl

Am 8.6.2013 waren wir zu elft auf einem Klettersteig. Eigentlich, wollten wir einen Klettersteig in Ramsau am Dachstein gehen. Weil der Wetterbericht aber Mittags dort ein Gewitter vorausgesagt hatte, fuhren wir nach Reit im Winkel.

Hausbachfall3
Hausbachfall2Wir haben uns um 8.00 Uhr bei Hans getroffen. Als wir ankamen hatten wir schönes Wetter. Der Zustieg zum Klettersteig dauerte eine viertel Stunde. Am Anfang des Klettersteigs wurden wir ein bisschen nass. Der Klettersteig ging immer an einem Bach/Fluss nebenher. An manchen Stellen konnte man fast ins Wasser greifen. Im Klettersteig gab es eine Seilbrücke

Am Ende war eine Baumstammbrücke. Für den Klettersteig haben wir ca. 2 Stunden gebraucht. Das lag vor allem daran, weil wir so viele waren. Dabei waren auch 2 Personen, die noch nie einen Klettersteig gegangen sind. Vor uns war niemand. Den Klettersteig gibt es erst ein Jahr. Er ist sehr schön. Der Abstieg hat dann nur 20 Minuten gedauert.

 

Saskia

Hausbachfall1
 
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