
“Gott sei Dank” haben wir unsere Tour vom geplanten Termin Mitte Juli auf Mitte August verschoben – besser hätten wir die Örtlichkeit nicht vorfinden können. Aufgrund des langen Winters und der heftigen Niederschläge im Frühsommer wären wir, neun an der Zahl, in dieser Höhe statt über üppig blühende Sommerwiesen wahrscheinlich durch frischen Neuschnee gestapft.
Donnerstag – Feiertag Christi Himmelfahrt:
Unser Aufstieg beginnt in Fusch an der Glocknerstraße bei ca. 830 m und führt uns in westlicher Richtung nach steilem Aufstieg auf den weiten Boden der Hirzbach-Alm, wo wir zum ersten Mal unser Ziel des nächsten Tages wahrnehmen.
![]() ![]() | Weiter führt der Weg, nun in freiem Gelände, serpentinenartig bis zur Gleiwitzerhütte auf 2176 m. Nach einer wohlverdienten Mittagspause wandern noch sieben der neun Teilnehmer auf das Imbachhorn (2470m) mit einem fantastischen Blick ins nördliche gelegene Salzachtal und anschließend auf den Rettenzink (2510m), der etwas kniffliger zu erklimmen ist. Von hier aus könnte man den größten Teil der Aufstiegsroute des nächsten Tages einsehen, verhüllten nicht seit den frühen Mittagsstunden beständige Wolkenhaufen das Gipfelpanorama. Zurück auf der Hütte genießen wir die letzten Sonnenstrahlen, bevor wir es uns im Erkerstüberl bei einem ausgiebigen Abendessen gemütlich machen, um noch vor der allgemeinen Hüttenruhe die Quartiere aufzusuchen. |
![]() ![]() ![]() ![]() | Freitag – für viele im Tal ein ganz normaler Arbeitstag – anders bei uns: Tagwache um 05.00 Uhr morgens bei spärlichem Licht: |
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![]() | Walter und Alois haben heute vormittag unsere “Freitag nachmittag Touren” absolviert und sind, nach einem Hütteneinkehrschwung, frühzeitig ins Tal abgestiegen, damit wir alle zusammen gemütlich die Bergerlebnisse verdauen können. |
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Berg frei
Hans, Franz, Karl, Peter, Hubert, Andreas, Walter, Alois und Kurt
Um 8 Uhr fahren wir mit der neuen Panoramagondel zur Bergstation Hunerkogel.
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Die ersten 10 Klettermeter am Stahlseil, das tief im Bergschrund verschwindet, zur Überwindung der Randkluft zwischen Fels und Eis, sind für Anfänger etwas anstrengend. Diese Spalte hat sich mit zunehmender Ausaperung von 10 m auf gut 20 m vergrößert.
Dann geht es den Klettersteig weiter bis zur Einmündung in dem Randkluftanstieg und weiter zum Hohen Dachstein, mit 2995 m die höchste Erhebung in Oberösterreich.
Abstieg wie Aufstieg, der Randkluftanstieg ist wegen einer fast unüberwindlichen Stelle an der Randkluft gesperrt.
Trotz vieler Dachsteinbesteiger kommt es kaum zu Behinderungen, weder beim Anstieg noch beim Abstieg.
Aufstieg 2 Std. 45 min - Abstieg 2 Std. - Schwierigkeit A - B
Die Seilschaft: Hans - Christoph - Jonas- Stephan - Maximilian - Otto - Saskia - Thomas.
Der Hohe Dachstein ist gemeistert, da kommen noch zwei interessante Highlights auf uns zu.
Hängebrücke und Treppe ins Nichts sowie der Eispalast, eine mystische Welt aus Eis!
Nervenkitzel mit Aussicht verspührt, wer über die Hängebrücke geht und durch den Gitterrost bis zu 500 m in die Tiefe sieht. Spektakulärer kann eine so beeindruckende Naturkulisse wie am Dachsteingletscher kaum inszeniert werden.
Für die Wagemutigen geht es in vierzehn schmalen Absätzen mit einem Gefälle von 12 % auf eine kleine Plattform, die von einem Glasgeländer umrahmt ist. Man „schwebt“ hoch über den schroffen Felsen des Dachsteinmassivs. Atemberaubende Aus-/Tiefblicke sind garantiert.

Der Dachstein Eispalast – eine mystische Welt aus Eis - entführt uns in ein fantastisches Labyrinth aus Eis und Schnee tief im Inneren des Gletschers. Figuren wie die Sphinx und Nofretete, Skulpturen und zahlreiche Eissäulen sowie einen Kristalldom kann man bestaunen.

Spezielle Lichteffekte und Musik machen den Rundgang durch den Eispalast zu einem besonderen Erlebnis.
Es ist eine erlebnisreiche Bergtour – trotz der Seilbahnbenutzung als Aufstiegshilfe ist und bleibt der Hohe Dachstein mit seinen 2995 m eine hochalpine Tour.
Ein Lob an unsere Jugend!
Für nächstes Jahr wird sicher ein „echter 3000-er“ geplant!
Einladung zur Bergmesse
auf der Sulzenschneid 1990 m
am Sonntag,
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Anfahrt zum Wanderaufstieg: Von Salzburg kommend auf der
Tauernautobahn (A10) Ausfahrt „Eben“ auf der B 99 links abbiegen auf
die L 219 Filzmooserstraße links abbiegen, weiter bis Filzmoos beim
Kreisverkehr die dritte Ausfahrt nehmen Richtung Hofbürgelhütte zur
Mautstelle weiter bis zur Abzweigung Wallehenalm,
(von Filzmoos ca. 3.7 km) scharf rechts ansteigend abbiegen
Auffahrt bis zur Wallehenalm ca. 1600 m.
Wanderung zur Sulzenschneid 1990 m ca. 1 Std.
In der Hoffnung, möglichst viele Teilnehmer begrüßen zu können, verbleiben
wir mit einem herzlichen Berg frei
DIE BERGMESE FINDET BEI JEDER WITTERUNG STATT -
BEI SCHLECHTWETTER AUF DER WALLEHENALM !
Obmann Taiskirchen
Josef Stockhammer Mail: stockhammer.josef@aon.at Tel: 0664 / 172 7267
Gebietswanderreferent Hans Gradischnig Mail: hans.gradischnig@gmx.net
Tel: 0664 / 733 880 42
Am 8.6.2013 waren wir zu elft auf einem Klettersteig. Eigentlich, wollten wir einen Klettersteig in Ramsau am Dachstein gehen. Weil der Wetterbericht aber Mittags dort ein Gewitter vorausgesagt hatte, fuhren wir nach Reit im Winkel. | ![]() |
![]() | Wir haben uns um 8.00 Uhr bei Hans getroffen. Als wir ankamen hatten wir schönes Wetter. Der Zustieg zum Klettersteig dauerte eine viertel Stunde. Am Anfang des Klettersteigs wurden wir ein bisschen nass. Der Klettersteig ging immer an einem Bach/Fluss nebenher. An manchen Stellen konnte man fast ins Wasser greifen. Im Klettersteig gab es eine Seilbrücke |
Am Ende war eine Baumstammbrücke. Für den Klettersteig haben wir ca. 2 Stunden gebraucht. Das lag vor allem daran, weil wir so viele waren. Dabei waren auch 2 Personen, die noch nie einen Klettersteig gegangen sind. Vor uns war niemand. Den Klettersteig gibt es erst ein Jahr. Er ist sehr schön. Der Abstieg hat dann nur 20 Minuten gedauert.
Saskia | ![]() |