So schön hätte es sein können, wenn das Wetter mitgespielt hätte
Geplant war die Wanderung mit einem „Einkehrschwung beim Tschugunow“ und zurück zum Treffpunkt bei der NMS in Duttendorf. |

Dank des trüben Wetters wurde daraus aber eine gekürzte Version - nach der gemütlichen Rast bei Ingrid und Gerhard wurde der Rückweg mit dem Auto angetreten.
Vom Parkplatz an der Abzweigung des Tauernradweges wandern wir zur „Ratzlburg“. Diese im 12-ten Jahrhundert erbaute Ruinenstätte wurde in den Grundrissen restauriert und wird mit interessanten Schautafeln dokumentiert.

Nach einem relativ steilen, kurzen Abstieg an der Hangkante, nicht für jedermann zu empfehlen, kommen wir an die „Riviera“ (für nicht eingeweihte ist dies die Bezeichnung für einen idyllischen Platz am Innufer mit Fischerhütte und Bootsanlegeplätzen an einem geschützten Seitenarm des Flusses) führt uns der Weg flussaufwärts, erst durch Auwald mit glasklaren, fischreichen Gewässern an das Flussufer des hier doch relativ breit aufgestauten Inns.

Wir kommen im Laufe der Wanderung an den Zusammenfluss von Inn und Salzach, dem „Innspitz“, der zwischenzeitlich auf der gegenüberliegenden bayrischen Seite auf einer langen, schmalen, knapp über die Wasserfläche ragenden Landzunge erwandert werden kann. Gut einzusehen ist dieses Vogelparadies vom bekannten „Inn-Salzach-Blick“, einem interessanten Aussichtsplatz am Steilufer hoch über unseren Köpfen.
Kurze Zeit später steigen wir über eine etwas verfallene Treppenanlage „einen Stock höher“ um kurz darauf, nochmals eine rutschige Steilstufe überwindend, wieder die Höhe des ursprünglichen Geländeniveaus zu erreichen. Parallel zur Fahrstraße führt die markierte Wanderroute nach wenigen Metern abermals talwärts an das schilfgesäumte Ufer der Salzach zum Pumpwerk am Ende der Dammbefestigung in Überackern.

Zurück entlang des Mühlbaches, beidseitig sind die Spuren der eifrigen Biber nicht zu übersehen, kommen wir vorbei am ehemaligen „Spiegel Wirt“ und schließlich zum aufgelassenen Fischteich im Mühltal. Der weitgehend verwilderte Weg führt uns am Ufer entlang und letztendlich in einer Spitzkehre wieder bergan nach Kreuzlinden.
Hier haben wir bereits unser Etappenziel, den Einkehrschwung im Blickfeld und kurz darauf sitzen wir auch schon in gemütlicher Runde und lassen uns verwöhnen.

Mit einen männlichen Teilnehmer mehr, hätte man von einer Wanderung „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ reden können.
Vielleicht haben wir nächstes Jahr mehr Glück mit dem Wetter, trotzdem war es eine gemütliche und unterhaltsame Wanderung.
Berg frei
Euer Kurt
| Am 26.04.2014 sind wir, Horst, Hans, Grete, Thomas, Claudia, Christoph, Alexander, Maxi, Timo, Carola, Sandra und Saskia, zum Mönchsberg in Salzburg gefahren, um zu Wandern. Zuerst wollten wir an den Traunsee fahren und dort wandern. Da das Wetter am Traunsee sehr schlecht werden sollte, sind wir nach Salzburg gefahren. Wir sind um 10:00 Uhr bei Hans losgefahren und ca. um 11:00 Uhr am Mönchsberg angekommen. | ![]() |
![]() | Als erstes sind wir den Weg in Richtung Klettergarten gegangen. Wir Kinder entdeckten, auf dem Weg, einen Trampelpfad, denn dann alle Kinder außer Sandra hochgegangen sind. Oben angekommen sind wir zusammen weitergegangen. Kurz vor dem Naturfreundehaus, sind nochmal alle Kinder, bis auf Sandra, mit Hans einen anderen Weg als die Erwachsenen gegangen. Am Naturfreundehaus haben wir eine Pause gemacht. Kurz, nachdem wir weitergegangen sind, sind wir einen kurzen Trampelpfad gegangen und auf einem Kieselsteinweg gewandert. Alexander, Maxi und Timo sind mitten durch das Gebüsch gelaufen. Während die Jungs durchs Gebüsch gewandert sind, sind Christoph, Hans und Saskia über einen Trampelpfad auf eine Wiese gelangt und sind dort weiter gegangen. Knapp hinter der Wiese, war die Wasserversorgung von Salzburg. |
Nachdem wir alle zusammen waren, liefen Hans, Christoph, Alexander und Saskia durch das Gebüsch und trafen auf eine Gebetsmühle auf einer Wiese. Durch das Gebüsch hatte man einen sehr guten Blick auf die ganze Festung. Als wir weiter gegangen sind, gingen wir unter einem Tor hindurch und standen unterhalb der Festung unter der Zahnradbahn. Neben der Burg sind wir wieder nach unten gegangen und kamen in die Stadt. Wir sind durch die Stadt gegangen und haben Rast an einem Spielplatz gemacht. Danach war es nicht mehr weit bis zum Parkplatz. An diesem Tag sind wir ca. 4:30 Stunden mit zwei Pausen gewandert. geschrieben von Saskia Laumann | ![]() |
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| Die Unterbringung im strandnahen ****Hotel “Atlantis Dunapark Be Live” in Corralejo, im äußersten Nordosten der Insel, ist ausgezeichnet – die Verpflegung prima und sowohl der Wein, ein Rosado, abends im Flaschenkühler serviert als auch die halbe Bier haben die richtige Temperatur. | |
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| Ein straffes Programm, sechs Wandertage – jeden Tag ein neues Erlebnis - stehen uns bevor. Fünf Tage diese Woche haben wir einen Kleinbus zur Verfügung, der uns zu den Ausgangspunkten, mal in eine kleine Ortschaft, das andere mal einfach nur an eine Straßenkreuzung bringt, um uns am Ende der Tour andernorts wieder aufzulesen. Andreas Calimann, unser Wanderführer vor Ort, lebt seit vielen Jahren auf Fuerte – die sportlichen Möglichkeiten haben ihn einst hierher verschlagen. Unser “Fuertescout” versteht es ausgezeichnet, uns mit einfachen, klar verständlichen Worten die Kargheit, gleichzeitig die Schönheit der Insel, während der Busfahrt und den Wanderungen verständlich zu machen. Sein umfassendes Hintergrundwissen schafft er hervorragend durch brillante Wortwahl zum Ausdruck zu bringen. Geschichtliches wird zeitnah projeziert, die vorhandene Flora eingehend besprochen. Bei der spärlich anzutreffenden Fauna, einzig die zahlreichen Ziegen erwecken immer wieder unser Interesse, kann er uns mit der Zusage, dass es keine giftigen Tiere auf der Insel gibt, beruhigen. | |
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| Geschickt findet er immer passende Worte, auf weniger abwechslungsreichen Wegstrecken nie Langeweile aufkommen zu lassen. Montag und Mittwoch durchwandern wir im Nordwesten der Insel “Barranco´s”, größtenteils ausgetrocknete Flußtäler, vom Landesinneren zur Küste, durch Dünenlandschaften mit bizarren Sandsteinformationen und Talböden, mal schmal und steinig, dann wieder breit und sandig, umrahmt von großartiger Felskulisse. Andreas ist über weite Strecken hinweg barfuß unterwegs – er scheint “Wüstenfüße mit Ledersohle” ähnlich der Paarhufer mit Höcker zu haben. | |
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| Der Rückweg führt stets entlang der gewaltigen Steilküste durch eine mit Lavasteinen übersäte “Mondlandschaft”, mal mit Gegenwind der Windstärke 6 gen Norden, der an eine Sandstrahlbehandlung erinnert, ein andermal mit fast ebenso starken Rückenwind Richtung Süden, ein wesentlich angenehmeres Vergnügen. | |
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| Am Dienstag fahren wir in den Küstenort Ajuy, fast in Inselmitte, mit prächtigem schwarzen Strand – nach einer kleinen Stärkung führt uns die Wanderung im ausgetrockneten Bachbett, vorbei an einer palmengesäumten Quellfassung, hinauf zu einer grandiosen Schlucht. Nach einem felsigen Berganstieg kommen wir zu einer kleinen, weiß getünchten Kapelle inmitten der Felsszenerie. An einer aufgelassenen Wasserleitung aus Steinrohren entlang führt der Weg zu einer mächtigen Staumauer aus riesigen Steinblöcken, hinter der sich ein verlandeter Stausee befindet und weiter geht es im Flussbett mit vegetationsreichem Uferbewuchs bis kurz vor den geschichtsträchtigen Ort Betancuria. | |
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| Zur Abwechslung erklimmen wir Donnerstags nach einem Anmarsch durch ein größeres “Malpais”, einem typischen Lavafeld, den Vulkan Montana Arena, einen der jüngsten Vulkane der Insel. Nach einem eher weglosen Aufstieg erreichen wir bei stürmischem Wind den Kraterrand auf 426 m Seehöhe – unser erster Gipfelsieg wird mit Gruppenfoto dokumentiert. | |
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| Ein einmaliger 360° Rundblick eröffnet sich unseren Blicken, noch dazu, wo wir das Glück des Tüchtigen, strahlenden Sonnenschein, haben. Selbst die Tatsache, dass wir beim Abstieg einen Verletzten verzeichnen müssen, kann die gute Stimmung beim gemütlichen Ausklang auf der Terasse eine landestypischen Lokals in Maho nicht beeinträchtigen. Freitag steigen wir nach der Besichtigung einer Ziegenfarm in den mächtigen “Gran Barranco” ab, wo wir an der Küste zum Naturwunder “Arco de Jurado”, einem riesiegen Loch im Lavafelsen gelangen. Nach ausgedehnter Rast am brandungsumtobten Strand erklimmen wir die schroffen Klippen und wandern am flachen Küstenhöhenweg nach Ajuy, wo wir beim Abstieg interessante Sandsteinformationen passieren. | |
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| Unser letzter Wandertag führt uns vom Hafen in Corralejo zur Insel Lobos, die wir nach knapp einer halben Stunde stark schwankender Bootsfahrt erreichen. Die unbewohnte Insel wird auf einem Rundwanderweg erkundet, einige “stürmen aus Zeitgründen” auf den Vulkan Lobos, damit auch der bestiegen ist, und treffen auf den Rest der Gruppe am Leuchtturm im Norden der Insel. In einer geschützten Bucht kurz vor der Bootsanlegestelle genehmigen wir uns ein gutes Tröpfchen beim Wirt der einzigen Fischerkneipe weit und breit. | |
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| Wir, das sind insgesamt fünfzehn Teilnehmer der Wandergruppe, haben durch die umsichtige und professionelle Führung von Andreas eine wunderschöne und abwechslungsreiche Wanderwoche erleben dürfen – nicht zuletzt, da auch das Wetter optimal mitgespielt hat. Den Reiz dieser doch ansich kahlen, wüstenähnlichen Insel, an der knappsten Stelle nur ca. 90 km von der Sahara am afrikanischen Kontinent entfernt, kann man sicherlich nur durch Wandern in freier Natur erleben. DANKE Andreas für die perfekte Organisation und Durchführung vor Ort, Hans für die umsichtige Vorbereitung der Wanderreise und ALLEN Teilnehmern für die Gruppendynamik, ohne die ein solches Vorhaben nur halb so erlebnisreich wird. Berg frei Kurt | |
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![]() | Aus der geplanten Schneeschuhtour wurde nichts – Schneemangel allerorten – zumindest im Vorfeld. Wir vereinbaren schon zuhause per email, die angesagte Tour in eine Wanderung zum Schwarzensee umzuwandeln. Gesagt = getan, bei der Ankunft an der Seepromenade in Strobl ist außer den nasskalten Temperaturen nicht wirklich „Schneeschuhwinter“, und so machen wir uns, zusammen mit Maximilian, unserem Jüngsten, auf den Weg entlang der Ischler Ache Richtung Schwarzenbach, um von dort über den „Wierersteig“ zum Schwarzensee aufzusteigen. |
Eine eindrucksvolle Schluchtwanderung im steilen Gelände, Eisentreppen wechseln mit Felspassagen, schmalste Pfade mit bequemen Rastplätzen – alles bestens gesichert mit einem durchgehenden Drahtseil ermöglichen ein problemloses Aufsteigen, trotz der hier vorhandenen Neuschneemengen, die sich im Lauf der letzten Stunden angesammelt haben.
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Eine fantastische Stimmung, ungewohnt in diesem bis jetzt schneearmen Winter kommt auf, fahles Licht wechselt mit ungewohnt heftigem Schneetreiben und lässt uns in eine zauberhafte Winterlandschaft eintauchen.
Nach knapp zwei Stunden erreichen wir das Seeufer – fast gespenstisch liegt die Wasserfläche, gespickt mit einigen Eisinseln, unter uns. Wir befinden uns knapp unter der Hochnebeldecke, eine tolle Stimmung breitet sich aus. Rund um den See führt uns der Weg – mitten drin machen wir Brotzeit an einer Weggabelung, ein etwas ungewöhnlicher Platz, was soll´s – und so haben wir auch gleich einen „Verletzten“ zu beklagen, er hat die „Schärfe des Taschenfeitls“ unterschätzt.
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Ab der Westseite des Seeufers müssen wir spuren, genauso ergeht es uns auf dem weiteren Rückweg über den „Sattelweg“, der uns auf eine Höhe von knapp 810 m führt, unser heutiger Gipfelsieg. Heftiger Schneefall begleitet uns auch beim Abstieb vorbei an der „Mauruskapelle“ Richtung St. Wolfgang, kurz zuvor passieren wir die Abzweigung des Sommerauweges, der uns bei unserem ursprünglichen Vorhaben auf den Vormauerstein geführt hätte.
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Im anschließend freien Gelände „waten“ wir durch gut 20 cm hohen Neuschnee, vorbei an der Jausenstation „Holzerbauer“, hinunter zur Seelände. Hier ist es aus mit dem Schneefall, auch das liegengebliebene Weiß macht sich wieder rar.
Ein Teil des Panoramaweges führt uns um den Bürglstein herum, ein sehr schöner, aussichtsreicher, gut angelegter Steig über und am Wasser des Wolfgangsees zurück zu den Fahrzeugen. Wie gewohnt beschließen wir unsere Tour mit einem Einkehrschwung, diesmal beim Kirchenwirt am See, und lassen die letzten Stunden Revue passieren. Die aktuelle Info - Hannes Reichelt hat den Abfahrtslauf in Kitzbühel überraschend gewonnen – lässt Freudenstimmung aufkommen. Schön ist´s wieder mal, auch wenn das Wetter nicht seine Sonnenseite präsentiert.
Berg frei
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Wolkenloser Himmel bei der Fahrt zum Treffpunkt am Parkplatz vorm Heilbrünnl - deshalb wählen wir für den Hinweg auch die „obere Variante“ entlang der Hangkante, vorbei am Zenzhaus Richtung „End´ der Welt“ - hier rechnen wir öfters mit Sonnenschein auf Waldlichtungen und südlich ausgerichteten Wegen. Durch die frostigen Temperaturen in Bodennähe lassen sich die wenigen, unbefestigten Wegstrecken annehmbar bewältigen. | ![]() |
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Der Aufbruch fällt schwer, angesichts der guten Verpflegung, es hilft nicht – wir müssen den Heimweg antreten.
Dieser führt uns zu einem gewaltigen Hangrutsch Richtung Salzach, vorbei am Lohjörgl zu den beeindruckenden „Wirkungsstätten“ der mittlerweile wieder recht zahlreichen Biberpopulation in dieser weitgehend unberührten Naturlandschaft.
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Im letzten Licht der Nachmittagssonne wandern wir entlang dem Salzachufer, welches durch das Jahrhundert- hochwasser im Frühsommer teilweise arg gelitten hat. Aufgrund des extremen Niedrigwassers können wir auf weite Strecken die riesigen Schotterbänke teilweise bis zur Flussmitte betreten und stellen fest, dass das bayrische Ufer ein schönes Stück näher gerückt ist als bei Normalwasserstand. Zahlreiche „Mehlsandburgen“, eine ins „Nichts ragende Treppenanlage“ und hoch oben im Geäst hängendes Treibholz entlang des Ufers zeugen nach wie vor von der gewaltigen Überschwemmung, die vor einem halben Jahr hier stattgefunden hat.
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War es den Tag über, vor allem im Sonnenlicht, angenehm warm, so wird es mit dem schwindenden Tageslicht zum Ende der Wanderung beinahe eisig kalt – gut dass wir nach knapp drei Stunden wieder bei den Fahrzeugen angelangt sind.
Mit den Wünschen für ein gutes und gesundes Neues Jahr trennen sich unsere Wege.
