Schon wieder Sonnenschein, haben wir das verdient? - ich sag: JA | ![]() |
Die Jennerbahn, ein bisschen betagt ist sie ja schon, bringt uns hoch, fast bis zum Jennergipfel auf knapp 1800m Seehöhe. Nun geht es erst runter und dann wieder rauf bis zum Stahlhaus und von dort über die Nordseite durch das Latschenfeld, den Steilaufstieg und anschließend über den Westrücken hoch zum Schneibsteingipfel auf 2276m.


Die Kraft der Vorfrühlingssonne läßt den Neuschnee auf den gegenüberliegenden Südhängen des Hohen Bretts in donnernden Staublawinen unablässig ins Tal donnern – ein imposantes Schauspiel aus sicherer Entfernung, das man nicht alle Tage erleben kann.


Nach kurzer Rast am Gipfel mit den beiden Kreuzen wandern wir entlang der Aufstiegsspur zurück – sobald es das Gelände zuläßt, wählen wir unverspurte Hänge – wir wollen das Erlebnis der zahlreichen Schitourengeher nachempfinden – was uns auch uneingeschränkt gelingt.


Die vorbildliche Bewirtung auf der Sonnenterasse des Stahlhauses läßt uns die Mühen des Auf- und Abstiegs schnell vergessen und nach kurzer Verschnaufpause wenden wir uns dem Abstieg zu – wo es irgend möglich ist, vermeiden wir die Schipiste, stapfen und gleiten der Mittelstation der Jennerbahn entgegen. In Hinterbrand schließt sich die Runde – eine nicht allzu anstrengende Tour im verschneiten Gebirge geht zu Ende.


Aufgrund der bereits wieder vergleichsweise langen Tage können wir die Abendstunden auf unser Heimfahrt bei Tageslicht genießen – der Frühling kann kommen – wir erwarten ihn mit Freude.
Berg frei


|
|