Bergandacht am Hochgründeck
 Alpin/Bergsteigen  Kurt  18-10-2012 11:03  0  1160 gelesen

Bergandacht am Hochgründeck
Sonntag, 23.September 2012

Der außergewöhnliche Erfolg unserer letztjährigen Bergandacht hat die Gebietsgruppe Innviertel-West beflügelt, dieses „Ereignis“ am selben Ort zu wiederholen.

Wir haben mit dem Wetter, wie im Vorjahr, das „Glück des Tüchtigen“ - strahlender Sonnenschein auf 1827 m Seehöhe – die umliegende Bergwelt präsentiert sich im 360 ° Rundumblick wie aus dem Bilderbuch. Wer sich schon frühmorgens zu den Gipfelstürmern zählt erlebt zudem noch das geschlossene Wolkenmeer über dem Salzachtal – ein Eindruck den man eben nur aus der Höhe genießen kann.

 

Hubertuskapelle am Hochgründeck
bergandacht02bergandacht08bergandacht04bergandacht10bergandacht06Auch dieses Jahr haben sich etliche bereits am Samstag zum Heinrich-Kiener-Haus aufgemacht,  um  zusammen mit der Bläsergruppe der Musikkapelle Hochburg-Ach, unter Leitung von Toni Gaisberger, die eine Exkursion mit dem Thema „Wandern mit Musikbegleitung“ unternimmt, einen fröhliche Abendrunde zu verbringen.

Wir beginnen die Bergandacht zur Mittagszeit – die zahlreichen Teilnehmer begrüßt Hermann Hinterhölzl, der Hüttenwirt, umtriebige Friedensapostel und Mitinitiator des St.  Rupert Pilgerweges  auf´s herzlichste. Er erklärt seine Friedenskirche St. Vinzenz mit klar verständlichen Worten, verpackt in einem hochinteressanten Vortrag.
Die Andacht hält Diakon Josef Schwanninger in bewährter, sehr persönlicher Weise – viele Passagen seiner Worte sind tiefgründig und die Wortwahl „ geh mit mir“ regt zum Nachdenken an und ermutigt zum entsprechenden Handeln.
Mit einfühlsamen Beiträgen, einige davon zum Mitsingen, unterstreicht die Bläsergruppe die Andacht dieser Gedenkstunde.

Eva-Maria Proßegger hat heuer zu dem Fest zwei ihrer ebenfalls behinderten Freunde eingeladen, ein Taxitransport über eine Strecke von knapp 15 km und an die eintausend Höhenmeter macht dies möglich. 
Auch eine Gruppe der Naturfreunde Kienberg-Gaming aus Niederösterreich hat sich aus langjähriger Freundschaft zur Teilnahme entschlossen und selbst unser Bürgermeister Hans Reschenhofer hat die Mühen des Aufstiegs nicht gescheut.

Im Anschluss an die Bergandacht genießen die meisten noch einige Stunden auf der Sonnenterrasse vorm Heinrich-Kiener-Haus die grandiose Aussicht und die vorzüglich zubereiteten kleinen und großen Happen, die der Hüttenwirt mit seinem Team der Küche entlockt. Zu den abwechslungsreichen Klängen der „kleinen Blasmusik“ schmeckt´s noch mal so gut.

Zahlreiche kleine und große Vorhaben der Vergangenheit und Zukunft, wichtige und weniger bedeutende Ereignisse werden diskutiert und ausgetauscht – alle verstehen sich prima und die eine oder andere Bekanntschaft wird angebahnt oder intensiviert.

Leider hat auch die schönste Stunde ihre Grenze – manche müssen frühzeitig zu Tal, das Taxi  fordert seinen Tribut – kann man nichts machen. Aber auch die Wanderer haben irgendwann die Qual der Wahl - „noch bleiben oder schon gehen“ - ihnen geht’s halt etwas später nicht besser.

Auch dieses Mal gilt unserem Hans für die Organisation, allen Mitwirkenden für die gelungene Ausrichtung und den zahlreich Anwesenden für Ihr Mitwirken an der Bergandacht ein aufrichtiges „Danke“. 

Vielleicht haben wir im kommenden Jahr ähnliches Glück in jeder Beziehung – bis dahin ein

herzliches „Berg frei“
bergandacht03bergandacht09bergandacht05bergandacht11bergandacht07
Artikle drucken.