Aktivwochenende Gardasee 2015
 Mountainbike  Gottfried  02-12-2015 18:54  0  1000 gelesen

Aktivwochenende Gardasee 2015

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Am ersten Tag unserer drei Tage in Riva del Garda am Gardasee war das Wetter etwas durchwachsen. Es war stark bewölkt und für 14:30 Uhr war Regen gemeldet. Trotz des nicht ganz so schönen Wetters nahmen sieben Mountainbiker die Lagheltrails sowie den Monte Brione Trail unter ihre Stollen. Nach einer gemütlichen Einrollphase in Richtung Arco ging es bergauf gleich richtig zur Sache. Eine steile Asphaltauffahrt mit bis zu 15% wollte bezwungen werden. Nach dieser „Quälerei“ begann aber sogleich der Spaß. In einem ständigen Auf und Ab ging es immer wieder auf traumhaften Trails durch wunderschöne Olivenhaine bergab und auf Asphalt wieder kurz nach oben.

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Ein Trail war so schön, dass wir uns entschlossen ihn gleich noch ein zweites Mal zu fahren. Nachdem dem wir die Lagheltrails ausgekostet hatten, wollten wir noch den Monte Brione bewältigen.

Es ging zurück nach Riva und dann ca. 300 hm hoch auf den Brione. Vom Bunker, der sogenannten Mittelbatterie aus, nahmen wir den Brionetrail in Angriff. Zunächst ruppig und dann flowig ging es wieder hinab nach Riva und zurück zu unserer Unterkunft. Kaum in der Pension angekommen fing es pünktlich um 14:30 Uhr zu regnen an. Insgesamt legten wie an diesem Tag 36 km und 1.100 hm zurück. Für Samstag stand mit dem Navenetrail die härteste aber auch schönste Tour auf dem Programm.

Aktivwochenende_Gardasee2015_05 Es galt 53 km und satte 1.400 hm zu bewältigen. Fünf mutige Biker machten sich auf den Weg. Die Tour begann ganz gemütlich mit der Fahrt immer am See entlang von Riva nach Torbole. Dann kam aber auch schon der große Hammer, 14 km und 1.300 hm am Stück bergauf. Mit einer Brotzeitpause, einem kleinen Fotoshooting und netten Unterhaltungen mit anderen Mountainbiker kämpften wir uns in zwei Stunden nach oben. Am Einstieg zum Trail angekommen dann der große Schock. Eine Meute an Mountainbikern hatte genau die gleiche Idee wie wir. Also entschlossen wir uns zunächst ganz gemütlich Brotzeit zu machen, legten unsere Protektoren an und als der größte Schwung weg war, nahmen wir den Naventrail in Angriff.

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Noch ein kurzer Anstieg auf Schotter und dann ging es satte 1.400 tm hinab an das Ostufer des Gardasees nach Navene. Zunächst war der Trail noch ganz zahm, wurde dann aber immer giftiger. Ganz Gardasee typisch wurde der Untergrund immer gröber, loser und verblockter. Dieser Trail hat alles was das Mountainibikerherz höher schlagen lässt. Von Spitzkehren über Steilabfahrten, Felspassagen bis hin zu wundervollen Ausblicken ist dort alles geboten. Als uns der Trail unten angekommen auf die Uferstraße ausspuckte hatte jeder von uns ein breites Grinsen im Gesicht und die Strapazen des Anstiegs waren längst vergessen. Nun ging es auf der Uferstraße entlang zurück nach Torbole. Von dort aus fuhren wir noch nach Arco gönnten uns im Café Central zur Belohnung einen Spritz.

Nun war leider schon der letzte Tag von unserem Gardasee Aufenthalt da. Sechs Biker entschieden sich nochmals den Monte Brione und seinen wunderschönen Trail zu fahren. Also ging es wieder an der Uferstraße entlang durch Riva zum Einstieg der Brioneauffahrt. Oben am Bunker angekommen gab es ein kurzes Fotoshooting sowie, da an diesem Tag der Bunker geöffnet war, eine kleine Besichtigungsrunde durch den Bunker. Dann hieß es Schoner an und hinunter nach Riva. Unten angekommen gab es nach 17 km und 400 hm für jeden noch ein großes Eis und dann ging es auch leider schon wieder nach Hause.

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Die Wanderer bezwangen am ersten Tag die Cima Rocca (1089m)  an der Südseite des Rochetta-Massivs in den Felsen über dem untersten Val di Ledro:
Nach einem schweißtreibenden Aufstieg von der kleinen Ortschaft Biacesa (418m) zum Kirchlein von San Giovanni (858m) ging es - teilweise am schützenden Drahtseil und über Leitern - weiter Richtung Gipfel.  Beim „Schützengräbenweg“ (Sentiero dei Camminamenti) handelt es sich durchwegs um eine richtige „Genießertour“ in einer einmaligen Kulisse, die auch weniger Geübten nicht gleich den Angstschweiß auf die Stirn treibt und die faszinierende Tiefblicke auf den nördlichen Gardasee bietet.

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Bloß eine Taschen- oder Stirnlampe braucht jeder, weil der Weg zum Teil IM und nicht AM Berg verläuft. Der etwa 150 Meter lange Hauptstollen unter der Cima Rocca ist wirklich stockdunkel – selbst wenn draußen die Sonne scheint. Zurück im Tageslicht stiegen wir – nach einer ausgiebigen Gipfeljause – wieder zurück hinunter nach Biacesa, wo wir unseren Durst mit einem 15€ Bier (0,7 Liter) löschten! Dieser Preis und die Tatsache, dass hier vor allem der Krieg einst der große Wegbauer war, stimmten uns eher nachdenklich!

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Am nächsten Tag nahmen die Wanderer den Monte Baldo, das Wahrzeichen des östlichen Gardaseeufers, in Angriff. Nach der Fahrt von Malcésine mit der Kabinenbahn „Funivia“ zum Gipfel Tratto Spino in 1760m Höhe, ging es auf einem aussichtsreichen Kammweg zum „Sentiero del Ventrar“. Diese spannende Tour entlang zerklüfteter Felsen und über Schneefelder, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert, bot uns immer wieder weit reichende Ausblicke über den nördlichen und teilweise bis über den südlichen Gardasee.

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Aktivwochenende_Gardasee2015_12Und auch für die Freunde der Vertikalen wurde einiges geboten. Vor allem für unsere Kids war der Ferrata Rio Sallagoni ein Highlight. In der Schlucht des Flusses Sallagoni wurde ein Klettersteig der Schwierigkeit C/D eingerichtet, der sich durch die enge Schlucht hoch zur Burg Drena windet. Neben den klassischen Klettersteigelementen sind auch zwei wackelige Seilbrücken zu überwinden.
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Besonders aufregend war auch das letzte Teilstück, in dem man die enge Schlucht direkt im Flussbett bezwingen muss. Und weil er so schön war, haben wir den Klettersteig am Samstag noch mal gemacht.
Direkt langweilig dagegen war der Colodri Klettersteig, der von Arco hoch auf den Colodri geht. Der Klettersteig war zwar eher ein versicherter Wanderweg als ein Klettersteig, aber oben angekommen wurden wir mit der tollen Aussicht auf Arco und das Sarca-Tal belohnt.


Unsere Sportkletterer verbrachten auch einen Tag im Klettergarten Muro dell´Asino. Der Klettergarten befindet sich auf der Westseite des Colodri, sodass er vor allem Vormittags ideal zum Klettern ist. Man findet dort Routen vom 5ten bis 7ten Schwierigkeitsgrad, sodass für jeden was dabei war.

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In Einem waren sich aller Teilnehmer einig: es war trotz des nicht optimalen Wetters ein sehr gelungenes Wochenende.

Und der Termin für das nächste Aktivwochenende steht auch schon fest: 05. bis 08. Mai 2016

Wenn Du mitfahren willst, dann melde dich schnell unter http://naturfreunde-hochburg-ach.at/m ... View&caldate=2016-5-1 an, die Anzahl der Teilnehmer ist wieder begrenzt.

Euer Betreuerteam der Naturfreunde Hochburg-Ach

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