Für einige Helfer ging es heuer schon am Donnerstag los, wir wollten ja heuer neben den altbekannten Hochseilelementen ein neues einbauen. | ![]() |
Zuerst wurde die Kinderschar wieder aufgeteilt, die eine Hälfte ging runter zur Salzach, die Anderen durften in den Hochseilgarten.
Die Wanderer machten sich auf Richtung Hundt, über die Keltenbrücke, den Naturfreundewanderweg entlang, ging es runter zum Fluss. Dort gab es natürlich viel zu entdecken, einige Ster wunderschönes Treibholz und tonnenweise kostbare Edelschottersteine.
Einigen wurden dann die Arme zu klein, um alles tragen zu können. Aber zurückgelassen wurde nichts. Die Eltern hatten beim Abholen am Nachmittag die größte Freude mit den tollen Mitbringseln.
Die Kletterer wurden als erstes mal ordentlich ausgerüstet, Gurt und Helm waren Pflicht. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung wurden die einzelnen Elemente gestürmt.
Da heuer die Gruppe nicht ganz so groß war wie im letzten Jahr und wir ein Element mehr hatten, gab es auch fast keine Wartezeiten, was man am Bewegungsdrang der Kinder im Verlauf des Tages auch deutlich merkte.
Der Renner war natürlich wieder unsere Flying Fox, kein Wunder, es geht flott dahin und man braucht sich nicht einmal anstrengen.
Ganz anders aber bei den anderen Attraktionen.
Bei der Jakobsleiter war neben Gleichgewichtssinn und Kraft auch Teamarbeit gefordert, wollte man bis ganz nach oben.
An unseren zwei Prusikstationen war neben Kraft vor allem Geschicklichkeit und Koordination gefragt, wenn man den Dreh aber mal raus hat, gehts ganz flott nach oben.
Auf dem Glockenspiel brauchte man auch noch Mut, nicht jeder wagte sich so weit rauf, fünf Meter sind für die Kleinen schon ziemlich hoch. Viel Gleichgewichtssinn war dann gefordert, wollte man die Strecke auf der Slackline mit Hilfe der paar lose rumhängenden Seilenden überwinden.
Am schwierigsten war aber unser neu dazugekommenes Hochseilelement, eine Kombination aus Strickleiter, Bandschlaufen, Seilstücken, und hängenden Holztellern, alles ziemlich wackelig an zwei Slacklines befestigt. Da brauchte man neben Gleichgewichtssinn auch noch jede Menge Kraft und viel Geschicklichkeit, um die verschiedenen Stellen zu bewältigen. So war es auch nicht verwunderlich, dass es nicht alle bis ans andere Ende schaffen. Macht aber nichts, versucht muss man es einfach mal haben.

Mittagspause: Obwohl sich die meisten Kinder so sehr Karotten und anderes frische Gemüse und Salat gewünscht hatten, gab es leider nur Schnitzel mit Pommes, übrig geblieben ist aber trotzdem nichts.
Der Nachmittag ist dann auch wie im Flug vergangen. Einige der Kinder hatten dann um Vier noch immer nicht genug. Auf die Frage der Eltern "Fahrn ma" gab es meistens nur ein "Ich mog nu ned", "Blos nu oa moi", "Bitte, bitte, bitte". Wenn nicht die Eltern schon so gedrängt hätten, wärs warscheinlich bis zum Einbruch der Dunkelkeit weitergegangen. Aber gegen fünf hatten wir dann auch die Letzten von den Bäumen runtergebracht.
Da der Aufbau doch sehr aufwendig ist, wollten wir eigentlich am Sonntag unsere Kletterfreaks auch noch ein wenig im Hochseilgarten rumtoben lassen, aber leider hatte der Wettergott da kein Einsehen. So mussten wir das leider absagen und bei strömenden Regen in den rutschigen Bäumen rumturnen und die Hochseilelemente abbauen.
Aber Alles in Allem war es wieder ein voller Erfolg, und wir haben es geschafft, den Kindern einen wunderschönen Tag in der freien Natur anzubieten.
Dank an alle Helfer sowie an Vini Zielonka, der uns mit Material tatkräftig unterstützt hat.

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