Ski-u. Schneeschuhtour auf das Seehorn
 Alpin/Bergsteigen  Kurt  05-03-2011 07:38  0  1171 gelesen

Ski-u. Schneeschuhtour auf das Seehorn/Kühkranz
Samstag, 26. Februar 2011

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Auf den Tag genau vor vier Wochen hatten wir unsere Gebiets-/Ski- u. Schneeschuhtour auf den Trattberg.

Bei ähnlichen Voraussetzungen - traumhafte Bedingungen für alle Sonnenanbeter – machen wir uns vom Parkplatz an der Hirschbichlstrasse in rund 1000 m Seehöhe auf Richtung Süden.

 

Zusammen mit den sechs Skifahrern überwinden wir neun Schneeschuh- wander den nordseitigen Anstieg auf der Forststraße bis auf Höhe der Kallbrunnalmen in ca. 1500 m. Hier trennen sich unsere Wege, die Skifahrer wählen den Anstieg auf das Seehorn (2322 m) – wir wenden uns nach Westen und stapfen in freiem Gelände durch eine fantastische Winterlandschaft über größtenteils unverspurte Schneeflächen Richtung Gipfel Hochkranz.

 

 

Nach gut zwei Stunden und zuletzt etwas steilerem Anstieg stehen wir auf dem „Vorgipfel“ des Hochkranzes, dem Kühkranz.

Mit seinen 1811 m Höhe ein akzeptables Etappenziel, wennauch ohne Gipfelkreuz aber dafür mit sagenhaftem Rundblick auf die verschneiten Leoganger Steinberge im Westen, den langen Rücken des Kammerlinghorns im Norden, dessen Südhänge weit über 2000 m Höhe bereits schneefrei erstrahlen und das Seehorn im Osten, auf dem wir unsere Kameraden beim Aufstieg auszumachen versuchen.

 

Die wohlverdiente Rast mit kleiner Brotzeit legen wir jedoch wieder etwas weiter unten am Rückweg ein – hier oben weht auch diesmal eine steife Brise, trotz wolkenlosem Himmel und strahlendem Sonnenschein bläst der Wind durch Mark und Bein.

 

Der Abstieg erfolgt entlang der Aufstiegsroute – die Gedanken sind teilweise bei unseren Tourengehern – ob sie wohl schon abgefahren sind und auf uns warten?

 

Von wegen, wir sind die ersten bei den PKW´s – aber kaum zu glauben, keine Viertelstunde vergeht und auch sie treffen ein, alle wohlbehalten zurück im Hochtal und mit dem Gefühl, einen ereignisreichen Bergtag bei idealen Bedingungen erlebt zu haben.

 

Wir wären keine Natur“Freunde“, wollten wir nicht zusammen den Tag ausklingen lassen und so machen wir uns auf den Weg ins Tal und genießen in gemütlicher Runde bei einer kräftigen Kaspressknödelsuppe und einigen Weißbieren die Stunden der gemeinsamen Unternehmungen.

 

Am späten Nachmittag treten wir die Heimreise an - nicht ohne uns mit einem herzlichen „Berg frei“ verabschiedet zu haben.

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