Dieses Jahr lassen wir den „Josephstag“ am 19. des Monats hinter uns – hatten doch einige letztes Wochenende eine Verpflichtung bei der Kletterwandbetreuung der Naturfreunde anläßlich der Messe „Sport & Fun“ in Ried/Innkreis. Wir haben wieder mal Glück mit dem Wetter, die Fernsicht hält sich zwar in Grenzen – es ist sonnig, jedoch bläst der frische Ostwind ordentlich über die freien Flächen unserer Wanderroute. | ![]() |

Die Vegetation ist noch auf Sparflamme, kein Wunder bei den frostigen Temperaturen um die 0° C und darunter, was aber auch den Vorteil hat, dass die wenigen, weglosen Strecken, die vor uns liegen, weitgehend trocken sein werden.
Weiter geht’s bergab Richtung Dorfibm, dann wieder rauf nach Brunn, querfeldein rüber nach Pimbach und zum Moorheideweg, dem wir ein Teilstück entlang der „Bauerngolfrunde“ bis ins Ortszentrum von Holzöster folgen. 
Wir sind zur geplanten Einkehr etwas überpünktlich und so entschließen wir uns, den Rundweg um den Holzöstersee vor dem Mittagessen mitzunehmen.
Auch wenn diesen Weg jeder gut kennt, so ist er doch immer wieder ein neues Erlebnis, dauert es doch auch nur eine knappe halbe Stunde bis wir zur vereinbarten Zeit pünktlich im Seebüffet eintreffen.
Die Frühstückgäste haben uns Platz gemacht – Erika und Hubert, den viele von uns gut kennen, bewirten uns vortrefflich, die Speisekarte läßt keine Wünsche offen. Die Umgebung ist einmalig, sitzt man doch „auf dem See“ und nicht am Ufer - so kommt es, dass wir vielleicht ein bisschen länger verweilen als vorgenommen.

Dem „Glücklichen schlägt keine Stunde“ - und so machen wir uns wieder auf den Weg, haben wir doch für den Hinweg knapp zwei Stunden gebraucht.
Zurück geht es durch den Wald, ein kleines Rinnsal querend, auf mehr oder weniger befestigten Wegen über Oberfranking und den Weißplatz nach Werberg. Vorbei am Jagdhaus – wir können doch nicht schon wieder einkehren – treffen wir auf den beschilderten Friedenspanoramaweg, dem wir nun durch die Ausläufer des Weilhartsforstes folgen bis Gasteig, wo er weiter am Waldrand entlang führt.

Hier im Freien wird es wieder frostig, steht die Sonne mittlerweile doch schon wieder nahe dem Horizont. Kurz vor Reith erklimmen wir nochmals eine Anhöhe, wo wir kurz vorm Ziel der Runde die Berge im durch Wolken verhangenen Südhimmel nur schwer ausmachen können.
Es war eine schöne Tour, nicht zu lange und wenig anstrengend, gerade richtig, um die nähere Umgebung kennen zu lernen – „Berg frei“ bis zum nächsten Jahr.
Samstag, 10.00 Uhr am Parkplatz der HS Hochburg-Ach – es ist nicht Silvester – dafür aber haben wir strahlenden Sonnenschein - Herz was willst du mehr. Drei Fahrgemeinschaften starten Richtung Berndorf am Haunsberg. Halt machen wir in Spatzenegg an einem Feldweg und brechen auf Richtung Westen – immer entlang dem Höhenrücken. Der Blick schweift am Horizont im Osten über die Ausläufer des Kobernaußerwaldes nach Süden über die unmittelbar von uns liegenden Erhebungen von Tannberg und Buchberg – weiter hinten erhebt sich der Schober, die Osterhorngruppe, der Untersberg und die Kette der bayrischen Vorberge. | ![]() |

Nach Norden gibt uns der Mischwald gelegentlich den Blick frei von der Kampenwand im Westen, über das Alpenvorland, das nahe „Städtebündnis Laufen-Oberndorf“ bis in unsere Heimat - heute ist die Fernsicht so grandios, dass selbst der „Bergrücken“ unseres Hechenberges mit der „Kümmernis“ in Burghausen klar erkennbar ist.
Im leichten Bergauf erreichen wir nach gut einer Stunde Gehzeit die Überreste vom „Kaiserbam“, der Kaiserbuche am Hausberg, die 2004 bei einem Sturm im Alter von 225 Jahren umgerissen wurde.
Vorbei an der Kaiser-Franz-Josefs-Jubiläums-Kapelle wandern wir entlang dem „Haunsberg Panoramaweg“ vorbei am Radarturm der Austro-Control zur „Gabrielen Aussicht“ mit einem tollen Ausblick nach Süden, auch auf die Stadt Salzburg aus einem eher ungewöhnlichen Blickwinkel.
Zurück über den Rundweg mit seinen verschiedenen Schautafeln gelangen wir nach insgesamt knapp drei Stunden zum Gasthaus Kaiserbuche.
Frisch gestärkt vom wohlverdienten Einkehrschwung machen wir uns am späten Nachmittag auf den Rückweg – eine andere Tageszeit, ein anderes Bild erschließt sich unserem Auge – die tiefstehende Abendsonne tut ihr übriges, um dem Tag einen gelungenen Abschluss zu geben.

Berg frei
Kurt
Auch dieses Jahr haben wir uns wieder zu einer Familienradtour vor dem Kindergarten in Ach getroffen. Anfangs war das Wetter nicht gerade berauschend, doch die Temperaturen passten und geregnet hat´s auch nicht. Die Strecke führte uns diesmal über die neue Brücke nach Burghausen in Richtung Pentenrieder. Nun ging es erst einmal auf der alten Bahnstraße ein paar Kilometer bergauf bis Marienberg und weiter nach Pirach.
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Von dort fuhren wir über Nebenstraßen bis Unterhadermark und kamen schließlich an unser erstes Ziel, die Klosterbrauerei Raitenhaslach. Leider war der Gastgarten geschlossen, doch auch in der Gaststube schmeckte uns das kühle Bier und wir bekamen etwas für unser leibliches Wohl. Anschließend ging es bei herrlichem Sonnenschein auf dem Uferweg der Salzach wieder zurück nach Burghausen. An der neuen Brücke angekommen, entschlossen wir uns, zum Ausklang noch auf ein gemeinsames Eis beim Palazzo direkt am Stadtplatz zu fahren. | ![]() |
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Jahre haben wir´s uns vorgenommen – jetzt wurde der Wunsch umgesetzt – mit unserem „Einheimischen“ Mich´l besuchen wir das Oberland. |
Sie haben bestes Sommerwetter, wolkenlosen Himmel und angenehme Temperaturen am Gipfel, aber auch immensen Andrang bei den Fahrten rauf und runter zu erdulden (noch dazu, wo ihr „Fahrzeug“ durch eine Panne eine unfreiwillige Pause im Tunnel „erfahren“ durfte).


Wir unten im Tal haben es entschieden besser, ein knapp zweistündiger Rundweg um den Eibsee mit seinem glasklaren Wasser und den romantischen Inseln läßt in uns Urlaubsgefühle aufkommen, nicht zuletzt wegen der grandiosen Ausblicke auf die Nordwestseite des Zugspitzmassivs.
Nach mehrmaligem Einkehrschwung im Seebuffet und auf der Eibseealm erwarten wir ungeduldig unsere „Gipfelstümer“, um gemeinsam das Quartier zu beziehen. Ein Spaziergang zum wohlverdienten Abendessen in einem gemütlichen Gastgarten mit fescher Bedienung und „gstandenen Trachtlern“, heute ist ja Fronleichnam, läßt den ersten Urlaubstag ansprechend ausklingen.
Freitag, beim Frühstücksbüfett, hat der Wettergott leider nicht mehr das richtige Händchen, trotzdem können wir unser Vorhaben in Angriff nehmen. Die Besichtigung der olympischen Skisprunganlage weckt Respekt von den Akteuren.
Von hier aus wandern wir in die Partnachklamm – die Begehung dieses Naturschauspiels ist beeindruckend - eine phantastisch berauschende, zugleich nasse und geräuschvolle Kulisse wird uns hier präsentiert. Der hohe Wasserstand, kein Wunder bei den Wetterbedingungen der letzten Tage, läßt die Klammwanderung zu einem besonderen Erlebnis werden.
Nach gut eineinhalb Stunden Gehzeit sind wir durch und auch bereits auf der Partnachalm angelangt. Strahlender Sonnenschein läßt die zurückliegenden Strapaze des Aufstiegs schnell vergessen und nach einer kurzen Rast nehmen wir einen alternativen Rückweg über die „Eisenbrücke“, die in schwindelnder Höhe die Klamm überwindet und uns auf der gegenüberliegenden Seite zu einer idyllischen Alm nahe der Bergstation der Graseckbahn bringt. Kaspressknödel und andere Schmankerl verwöhnen unseren Gaumen, bevor wir, angesichts der aufziehenden Wolkenfront unseren Rückweg durch die Klamm in entgegengesetzter Richtung antreten. Kurz vor unseren Fahrzeugen werden wir vom herannahenden Gewitter überrascht. 
Zurück im Quartier wechseln wir die Klamotten (oder auch nicht) und schon geht’s auf zur „Werdenfelserhütte“, wo wir uns auf den vorbestellten Schweinsbraten (mit Kartoffelknödel, für den einen oder anderen etwas ungewöhnlich) freuen. Eine urige Stube ist für die nächsten Stunden unser zuhause, ideal angesichts des noch immer anhaltenden Regens. Die Stimmung ist zünftig, das Essen ausgezeichnet, aber viel zu viel, und das passende Schnapserl spendiert uns der zünftige Hüttenwirt.
Irgendwann ist Aufbruch, macht nichts, müssen wir doch heute abend die Fussball-EM „mitmachen“- in unserer Pension haben wir dazu Gelegenheit. 
Samstag ist das Wetter „greißlich“, es regnet ununterbrochen. Garmisch kennen wir schon, sagt Mich´l, und so fahren wir nach Mittenwald, auch recht. Eine perfekte Planung, hat dieser Ort doch einen Charm aus vergangen Zeiten mit einem Ortskern, der allen Wünschen nach Idylle gerecht wird.
Unser Vorhaben, die „Geisterklamm“ von Leutasch zu besuchen, wird vorerst nicht realisiert, da beim Begehen des Wasserfallweges der Himmel seine Schleusen öffnet und den Versuch scheitern läßt. Zurück im Ort besuchen wir nach einer Mittagsrast im Posthotel das Geigenmuseum um anschließend einen zweiten Versuch der Klammwanderung zu wagen.
Kaum sind wir ein-, besser gesagt aufgestiegen, scheint die Sonne vom wolkenlosen Himmel und wir können die Leutaschklamm hoch über dem Wasser auf einem vor wenigen Jahren kühn angelegten Wanderweg aus Metallgerüststegen durchwandern.
Auf dem Heimweg machen wir Halt für das Abendbrot in einer uralten Gaststube nahe Klais. Auch heute abend steht König Fussball als Abschluss auf dem Programm – keine schlechte Idee, haben wir doch ohnehin wieder einen erlebnisreichen Tag hinter uns.
Sonntag, Tag der Heimreise, schon wieder Regen. Unser aller Ziel, ein Aufstieg zur Aussichtsplattform „AlpspiX“ auf dem Osterfelderkopf unterhalb der Alpspitze, kann somit auch am letzten Tag nicht in Angriff genommen werden. Kann man nicht ändern, fürs Wetter kann keiner was.
Wir machen uns nach dem Frühstück auf den Heimweg, den wir in Rosenheim zur Mittagszeit unterbrechen und uns hier im Lokschuppen die Ausstellung „Tiefsee“ ansehen, die interessante Einblicke in die noch weitestgehend unbekannte Welt eröffnet. Nach einem kurzen Stadtbummel, zwischenzeitlich hat der Regen aufgehört, machen wir ein letztes Mal Rast in einem stilgerecht möblierten Kaffeehaus und lassen, wie üblich, die zurückliegenden Tage Revue passieren.
Es war, trotz des nicht immer idealen Reisewetters, ein erlebnisreicher Ausflug – wir bedanken uns bei Mich´l für seine Idee und sein Engagement.
Berg frei
![]() | Pünktlich um 07.30 Uhr geht´s los – zuerst natürlich mit dem Pkw nach Salzburg. Dank Teamgeist kommen wir bei sieben Teilnehmern mit zwei Fahrzeugen aus (ein Transporter mit entsprechender Ladevorrichtung und einem findigen Fahrer) kann leicht fünf Räder und mehr transportieren. Am Bahnhof in Bergheim beginnt unsere Tour - “wenn Englein reisen, wird sich das Wetter weisen” - ein wolkenloser Himmel begleitet uns den Tag über. Wir, mittlerweile insgesamt zehn Personen, wählen den “Tauernradweg” als Route - im Stadtgebiet von Salzburg zweigen wir schon mal in die Innenstadt ab. |
Über die verschiedenen historischen Plätze führt unser Weg schließlich entlang der “Hellbrunner Allee” zum gleichnamigen Park, der um diese Tageszeit noch seinen “Dornröschenschlaf” hält. Vorbei am Waldbad in Anif gelangen wir schließlich an der Einmündung der Königsseer Ache an die hier aufgestaute Salzach.
Eine kurze Pause, weiter geht´s, denkste - eine Reifenpanne läßt uns abermals “pausieren” - diesmal jedoch mit körperlichem Einsatz (nicht von allen, versteht sich). Schnell ist, dank der Teamarbeit, der Schaden behoben, schon werden wir zu einem in unmittelbarer Nähe gelegen “Unfallort” gerufen – ein Radler hat sich “überschlagen”.
Wir können ihn jedoch nach kurzer “Begutachtung” seinem Schicksal überlassen – er wohnt ja auch gleich um die Ecke.

Weiter geht´s am Salzachufer nach Hallein – hier durch die Altstadt – und wieder raus auf den Radweg, der für die nächsten Kilometer bis Golling in einem abwechslungsreichem auf und ab auf verkehrsarmen Nebenstrassen am Fusse des Göllmassivs verläuft.
Hier steht noch häufig das hohe Gras auf Wiesen und Felder, ein wunderschöner Anblick angesichts der noch teilweise mit Schnee bedeckten Berge am nahen Horizont.


Da um diese Jahreszeit die Bäche noch reichlich Wasser führen, entschließen wir uns, den Wasserfall nahe Golling zu besichtigen. Gesagt – getan, rauf über die sehr gut ausgebaute Steiganlage, vorbei an den gischtenden Wassermassen bis hinauf zum Quelltopf des Wasserfalls. Eine knappe Stunde geht schon drauf für den Aufenthalt - (haben wir doch beim Aufbruch den Verlust einer Geldbörse zu beklagen, was sich allerdings als Flopp heraussstellt, wird diese doch nach einer vergeblichen Suche entlang des Weges schlussendlich tief unten im Rucksack wieder aufgefunden).


Unser Etappenziel, das Bluntautal erreichen wir über einen Wanderweg, bergauf – bergab und schließlich entlang des Torrener Baches bis hinter zum Bluntauwasserfall.
Aber jetzt nichts wie eingekehrt – die Bärenhütte lädt ein zur wohlverdienten Rast – immerhin haben wir knapp 45 km hinter uns.

Nach einer kräftigen Stärkung im sonnigen Gastgarten geht´s, erst entlang der Fahrstraße und schließlich mit einem Abstecher zu den idyllisch gelegenen Bluntauseen zurück ans ostseitige Salzachufer nach Golling. Nach einem Abstecher zum mit Seerosen bedeckten Egelsee treten wir kräftig in die Pedale – ein strammer Nordwind bläst uns entgegen auf unserem Weg über die Hochfläche, ein Stück entlang dem Tauglbach bis zur Römerbrücke und nach Adnet, wo wir auf die Wiestalbundesstraße treffen.
Wir wählen für den weiteren Rückweg die direkte Variante entlang dem Salzachufer bis zum einladenen Garten vom Gasthaus “Überfuhr” am Stadtrand von Salzburg.

In geselliger Runde lassen wir die zurückliegenden Stunden und manche Anekdoten vergangener Reisen Revue passieren, bevor wir uns jetzt schon bei tiefstehender Sonne wieder auf den Weg machen.
Hinter uns liegt eine landschaftlich abwechslungsreiche Tour mit 90 km Länge – allen hat´s gut gefallen – so etwas könnten wir wiederholen, nächstes Mal vielleicht ohne Pannen.
Schau´n wir mal, was sich machen läßt.