Samstag, 10.00 Uhr am Parkplatz der HS Hochburg-Ach – es ist nicht Silvester – dafür aber haben wir strahlenden Sonnenschein - Herz was willst du mehr. Drei Fahrgemeinschaften starten Richtung Berndorf am Haunsberg. Halt machen wir in Spatzenegg an einem Feldweg und brechen auf Richtung Westen – immer entlang dem Höhenrücken. Der Blick schweift am Horizont im Osten über die Ausläufer des Kobernaußerwaldes nach Süden über die unmittelbar von uns liegenden Erhebungen von Tannberg und Buchberg – weiter hinten erhebt sich der Schober, die Osterhorngruppe, der Untersberg und die Kette der bayrischen Vorberge. | ![]() |

Nach Norden gibt uns der Mischwald gelegentlich den Blick frei von der Kampenwand im Westen, über das Alpenvorland, das nahe „Städtebündnis Laufen-Oberndorf“ bis in unsere Heimat - heute ist die Fernsicht so grandios, dass selbst der „Bergrücken“ unseres Hechenberges mit der „Kümmernis“ in Burghausen klar erkennbar ist.
Im leichten Bergauf erreichen wir nach gut einer Stunde Gehzeit die Überreste vom „Kaiserbam“, der Kaiserbuche am Hausberg, die 2004 bei einem Sturm im Alter von 225 Jahren umgerissen wurde.
Vorbei an der Kaiser-Franz-Josefs-Jubiläums-Kapelle wandern wir entlang dem „Haunsberg Panoramaweg“ vorbei am Radarturm der Austro-Control zur „Gabrielen Aussicht“ mit einem tollen Ausblick nach Süden, auch auf die Stadt Salzburg aus einem eher ungewöhnlichen Blickwinkel.
Zurück über den Rundweg mit seinen verschiedenen Schautafeln gelangen wir nach insgesamt knapp drei Stunden zum Gasthaus Kaiserbuche.
Frisch gestärkt vom wohlverdienten Einkehrschwung machen wir uns am späten Nachmittag auf den Rückweg – eine andere Tageszeit, ein anderes Bild erschließt sich unserem Auge – die tiefstehende Abendsonne tut ihr übriges, um dem Tag einen gelungenen Abschluss zu geben.

Berg frei
Kurt
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