Josefiwanderung
 Radwandern  Kurt  06-04-2013 13:00  1  768 gelesen

Josefiwanderung von Geretsberg zum Holzöstersee
am Sonntag, 24. März 2013

Dieses Jahr lassen wir den „Josephstag“ am 19. des Monats hinter uns – hatten doch einige letztes Wochenende eine Verpflichtung bei der Kletterwandbetreuung der Naturfreunde anläßlich der Messe „Sport & Fun“ in Ried/Innkreis.

Sonntag, 24.03. - 10.00 Uhr: Mit Fahrgemeinschaften geht’s zum Ausgangspunkt –   drei Handvoll Wanderer, einen lesen wir vor Ort noch auf, und ein Hund machen sich erst ein Stück entlang dem beschilderten Weg auf zum Friedenspanoramaplatz mit der Kapelle, von wo aus sich ein traumhafter Blick Richtung Süden über die sanften Hügel hin zu den schneebedeckten Bergen eröffnet.

Wir haben wieder mal Glück mit dem Wetter, die Fernsicht hält sich zwar in Grenzen – es ist sonnig, jedoch bläst der frische Ostwind ordentlich über die freien Flächen unserer Wanderroute.

Josefiwanderung von Geretsberg zum Holzöstersee

Josefiwanderung

Die Vegetation ist noch auf Sparflamme, kein Wunder bei den frostigen Temperaturen um die 0° C und darunter, was aber auch den Vorteil hat, dass die wenigen, weglosen Strecken, die vor uns liegen, weitgehend trocken sein werden.

Weiter geht’s bergab Richtung Dorfibm,  dann wieder rauf nach Brunn, querfeldein rüber nach Pimbach und zum Moorheideweg, dem wir ein Teilstück entlang der „Bauerngolfrunde“ bis ins Ortszentrum von Holzöster folgen.

Rund um den Holzöstersee

Wir sind zur geplanten Einkehr etwas überpünktlich und so entschließen wir uns, den Rundweg um den Holzöstersee vor dem Mittagessen mitzunehmen.

Auch wenn diesen Weg jeder gut kennt, so ist er doch immer wieder ein neues Erlebnis, dauert es doch auch nur eine knappe halbe Stunde bis wir zur vereinbarten Zeit pünktlich im Seebüffet eintreffen.

Die Frühstückgäste haben uns Platz gemacht – Erika und Hubert, den viele von uns gut kennen, bewirten uns vortrefflich, die Speisekarte läßt keine Wünsche offen. Die Umgebung ist einmalig, sitzt man doch „auf dem See“ und nicht am Ufer - so kommt es, dass wir vielleicht ein bisschen länger verweilen als vorgenommen.

Statue

Dem „Glücklichen schlägt keine Stunde“ - und so machen wir uns wieder auf den Weg, haben wir doch für den Hinweg knapp zwei Stunden gebraucht.

Zurück geht es durch den Wald, ein kleines Rinnsal querend, auf mehr oder weniger befestigten Wegen über Oberfranking und den Weißplatz nach Werberg. Vorbei am Jagdhaus – wir können doch nicht schon wieder einkehren – treffen wir auf den beschilderten Friedenspanoramaweg, dem wir nun durch die Ausläufer des Weilhartsforstes folgen bis Gasteig, wo er weiter am Waldrand entlang führt.

Zurück nach Geretsberg

Hier im Freien wird es wieder frostig, steht die Sonne mittlerweile doch schon wieder nahe dem Horizont. Kurz vor Reith erklimmen wir nochmals eine Anhöhe, wo wir kurz vorm Ziel der Runde die Berge im durch Wolken verhangenen Südhimmel nur schwer ausmachen können.

Es war eine schöne Tour, nicht zu lange und wenig anstrengend, gerade richtig, um die nähere Umgebung kennen zu lernen – „Berg frei“ bis zum nächsten Jahr.

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