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… ging das Intensiv Programm der Naturfreunde am 30.11.2010 wieder los. Die erste Dienstagsgruppe waren die „Knirpse“, ich habe die Gruppe teilen müssen da ich einfach zu wenig Zeit mehr hatte für jedes einzelne Kind. Die fleißigen Kletterer waren Elli, Simon, Nina, Saskia, Lisa, Lisa-Marie und unser Seiltechnikexperte Timo. |
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Man merkte dass sie schon lange nicht mehr klettern konnten und alle waren mit vollem Elan dabei, Lisa-Marie war leider etwas gesundheitlich angeschlagen. Zum Schluss wollte sie nicht einmal mehr ein Maoam. |
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Aber nicht nur beim Klettern, unser verantwortungsbewusster Nachwuchs, Nina und Saskia waren auch beim Sichern dabei. Einen Dank möchte ich auch den anderen Mithelfern aussprechen, ganz alleine wäre die Dienstaggruppe so nicht möglich. |
| Simon habe ich dann zum Fotographen ernannt aber leider ist meine 5 Jahre alte Kamera halt nicht wirklich geeignet für Schnappschüsse, ebenso geht ohne Blitz in der Halle auch nichts. Darum sind viele der tollen Bilder leider nicht ansehnlich, aber ein paar habe ich in die Bildergalerie gestellt. | |
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Nina, Elli und Simon haben zum Schluss sogar noch die Seile aufgewickelt, sogar schöner als mancher Betreuer, da musste sogar die Mutti noch warten bis sie fertig waren. |
| Für mich war es ein schöner Start der neuen Saison und bin mir sicher das dieses mal kein Kind zu kurz kam. |
| Liebe Freunde und Freundinnen,
ich möchte hier mit der Serie Technik beim Klettern beginnen. Jeder von uns hat ja das Ziel das Top zu erreichen. Meistens klappt das bei jedem, außer die Arme werden lang. Um genau das zu verhindern gibt es verschieden Ansätze um kraftsparend zu klettern. Die wohl wichtigsten sind: guter Stand, lange Hand, Körperschwerpunkt nahe der Wand, die Beinarbeit und das Entlasten des/r Fußes/Hand mit dem weiter angetreten oder weitergegriffen wird. |
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Fast alle diese Punkte werden beim Eindrehen berücksichtigt, außer den Guten Stand aber mehr dazu in einer späteren Folge. Wichtig ist aber ein vorausschauendes Klettern um die Richtung des Eindrehens zu erkennen. Ist der Griff links, muss ich mich nach links eindrehen („Arsch“ nach links) da ich die linke Hand frei von der Belastung bekommen muss. Ist der Griff rechts … ja.
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| So jetzt der folgende Zug mit eindrehen nach links. |
| Antreten mit dem linken Fuß
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Rechtes Bein an die Wand zum stabilisieren
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Beckenvorschub zum nächsten Griff
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An diesem wunderschönen sonnigen Sonntag hatten wir das Ziel, den Gipfel der Steinplatte über den Klettersteig „s´Schuastagangl“ zu erklimmen.
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Nach einer kleinen Diskussion entschieden wir uns dazu, die Kletterausrüstung doch mitzunehmen, da sich vermutlich in Gipfelnähe ein Klettergarten befinden sollte. Manfred entschied sich dazu die meiste Ausrüstung zu tragen, damit er seinen extra großen Rucksack vollbekommt. Gemeinsam wanderten wir in praller Sonne (gut dass wir uns alle extra dick mit Sonnencreme eingeschmiert hatten) zum Einstieg des Klettersteigs. Dies war für einige schon ganz schön schweißtreibend und augenreizend.
Kurz vor dem Einstieg des Klettersteigs genehmigten wir uns noch eine kurze Pause um eine Kleinigkeit zu essen und etwas zu trinken. Danach legten wir unsere Klettergurte an und banden uns in die Klettersteigsets ein. Nach dem obligatorischem Partnercheck und einer Einweisung in das Klettersteiggehen begannen wir mit dem Einstieg in den Klettersteig. Bei diesem schönen Wetter war der Klettersteig sehr belebt und ein Vorankommen war nur langsam möglich.
Die ersten Höhenmeter gestalten sich für uns 2 Neulinge als spannend und aufregend. Nach mehrmaligem Umhängen der Karabiner war auch der Umgang mit dem Klettersteigset für uns nichts mehr Ungewöhnliches. Am "Knieschladerer" angekommen konnten wir uns entscheiden, ob wir außen rum, die schwierigere oder geradeaus die leichtere Route gehen wollten. Es entschieden sich fast alle, außer unserem Kameraden mit dem extrem schweren Rucksack, für die schwierigere Route.
Am Knieschladerer wurde es dann auch noch spannend, da wir ganz nah einen Hubschrauber hörten, ihn aber nicht richtig orten konnten. Nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass es sich um Rettungshubschrauber handelte, der sich direkt unter uns im Einsatz befand (Wanderer gegen Steinschlag, kleine Lektion „Warum trage ich einen Helm?“). Im Anschluss mussten wir eine kleine Seilbrücke überqueren. Nach dem Bezwingen des restlichen etwas schwierigeren Anstiegs erreichten wir alle den Gipfel und freuten uns über die wunderschöne Fernsicht. Wir, die 2 Neulinge waren auch sehr begeistert vom Klettersteiggehen. Dieser Klettersteig wird sicherlich nicht unser Letzter sein.
Nach der wohlverdienten Brotzeit am Gipfelkreuz konnten wir uns nicht entscheiden, ob wir noch Klettern sollten oder nicht. Wir einigten uns auf den Abstieg Richtung Parkplatz, da die Zeit doch schon fortgeschritten war. Auf dem Weg Richtung Parkplatz begaben wir uns noch auf eine Aussichtsplattform, die über den Berg hinausragt. Durch den Boden der Plattform konnte man mehr als 100 Meter nach unten schauen.
Im Verlauf des weiteren Weges nach unten erblickten wir ein Schild das auf einen Weg seitlich führt, wo spezielle Kletterausrüstung erforderlich ist. Kurzentschlossen legten wir voller Begeisterung unsere Kletterausrüstung wieder an und begaben uns auf den kurzen, aber interessanten Gamssteig abwärts. Am Wandfuss angekommen bestand Unschlüssigkeit über den weiteren Verlauf des Pfades. Der von uns gewählte Weg nach links war natürlich verkehrt. Nach kurzem Telefonat mit unserem Navigationssystem Manfred (der bereits bei einem Radler auf uns wartete) machten wir die uns allen bekannte Kehrtwende.
Kurz vor dem Erreichen der Alm konnten ein paar von uns nicht an einem wunderschönen Boulderfelsen vorbeiwandern, dieser musste unbedingt noch bezwungen werden. Am Parkplatz beim Auto angekommen stellten wir fest, dass wir uns die Hälfte vom Gewicht der Rucksäcke sparen hätten können, da die mitgenommene Kletterausrüstung nicht zum Einsatz kam. In etwas mehr als die Hälfte der Anreisezeit bestritten wir die Heimfahrt.
Zuhause angekommen sortierten wir unsere 7 Sachen und entschlossen uns zu einem spontanen Besuch beim Chinesen, da unsere Mägen nach diesem wunderschönen Tag sehr knurrten.
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Diesen Sonntag war es wieder soweit. Ein kleiner Trupp von 10 Personen verfolgte ein gemeinsames Ziel: Klettern in der freien Natur. Um neun Uhr machten wir uns auf den Weg nach Schneitzlreuth.
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Nachdem ich meinen Gurt richtig rum angezogen hatten (upps, wie peinlich, und das mir als Ausbilder) wurden schon die ersten Seile zum Nachstiegklettern eingehängt. Von nun an wurde voll drauf los geklettert, Zeit für eine gemeinsame Mittagspause fand sich keine.
Das Betreuerteam freut sich auf jeden Fall schon auf die nächste Ausfahrt. |
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Die ersten Toprope Kletterscheine sind vergeben
Am Donnerstag den 22.07.2010 war es nun soweit. Die ersten zwei Kandidaten waren Bernhard und Klaus die zum Kletterschein angetreten sind. Ich lies die beiden klettern und sichern und beobachtete deren Fertigkeiten mit Argus Augen. Mängel ließen sich dennoch keine finden aber der eine oder andere Tipp wurde sofort aufgenommen. Ganz besonders gut gefallen hat mir der obligatorische Partnercheck der sorgfältig mit der Hand gemacht wurde, natürlich das die Gurte mittlerweile im Schlaf angezogen werden können sowie das richtige Einbinden ins Seil, die Schrittstellung die sogar schon beim Sichern nicht erst beim Ablassen eingenommen wird sowie die richtige Position des Sicherers, das vollständige Umschließen des Seils mit der Bremshand, das richtige Einlegen des Seils in das Sicherungsgerät … und noch viele weitere Punkte aber zuletzt mir noch ein wichtiger Punkt: Die Konzentration des Sicherers war immer beim Kletterer.
| Nach 2 Stunden klettern und sichern war es dann soweit, die Übergabe der Kletterscheine die sich die beiden auch verdient hatten. 2 Stunden klettern zehren einfach an den Kräften. Ich gehe mal davon aus, dass der Toprope Kletterschein erst der erste Teil sein wird und wenig später dann sicher der Vorstiegskletterschein nachkommt. Bis dahin, natürlich auch darüber hinaus, wünsche ich den beiden noch viele angenehme und vor allem verletzungsfreie Stunden beim Klettern. | |