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Also machten wir uns auf zur Wand. Noch vor dem Weggehen hörte der Nieselregen wieder auf und man merkte, wie sich das Wetter von Minute zu Minute besserte.
Der Zustieg erfolgt über den Naturfreundesteig, der sich auch teilweise als richtiger Klettersteig (A, B) entpuppte. Aber da wir klettersteigerprobt sind, war dieser natürlich keine Herausforderung.
Das Finden des Einstiegspunktes zum „Sanduhrenparadies“ gestaltete sich dann etwas mühseliger.
Im Topo stand da als Hinweis: „Einstieg bei Sanduhr mit rotem Punkt“. Also kämpften wir uns ein Geröllfeld hoch und suchten immer nach dem roten Punkt. Den roten Punkt haben wir dann auch gefunden, aber erst, als wir 2 Meter davorstanden.
Wenn mal wieder jemand den Einstieg sucht, einfach der Wand entlang das Geröllfeld hoch bis zum Beginn einer kleinen Schlucht, dort auf der linken Seite ist der Einstieg.
Naja, Einstieg gefunden, jetzt den Gurt angelegt und die Schuhe angezogen, noch einen Schluck Wasser und los gings.
Bei strahlendem Sonnenschein und einer herrlichen Aussicht „spazierten“ wir die Wand hoch. Man stellte auch sehr schnell fest, warum diese Route den Namen Sanduhrenparadies trägt. Genau das richtige für Freunde des Henkels. Da stellt sich nicht die Frage, ob ich beim nächsten Zug einen schönen Griff finde, sind ja genug da. Die Tour ist daher technisch keine große Herausforderung (5, hauptsächlich 3), aber eine richtige Genußkletterei.
Außerdem war es für Tom eine gute Gelegenheit, seine Outdoorkenntnisse in Sachen Vorstieg zu verbessern. Alles in Allem eine schöne Tour.
Oben angelangt und nach einer kurzen Pause gingen wir den Südwestgrat weiter hoch, bis wir wieder auf den Naturfreundesteig trafen, über welchen wir dann auch in Tal abstiegen.
Als kleine Entschädigung für den Aufstieg über das Geröllfeld sind wir dann über diese Rinne auch wieder „abgefahren“, was immer wieder lustig ist (auch wenn man dann einen Zentner Schotter im Schuhwerk hat).
Zufrieden über den schönen Klettertag erreichten wir dann gegen
4 Uhr wieder unser Auto. Den Tag haben wir dann noch mit einem Besuch im Waldgasthaus bei einem gemütlichen Bier ausklingen lassen.
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Mein 1. Klettersteig
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Denn Notausstieg bin ich nicht gegangen. Danach hat mich Gottfried an das Seil genommen. Dann habe ich einen schwarzen Karabiner nicht rausbekommen. Ich hatte ein altes Klettersteigset von den Naturfreunden.
Das letzte Stück war für mich schwierig, weil mann weit steigen musste.
Mittendrin hatten ich und Raphi es schwer, weil es weit zum Steigen war.
Oben am Gipfel haben wir Brotzeit gemacht. Wir haben Vögel gefüttert. Um 12 Uhr waren wir oben. Der Klettersteig hat 2 Stunden gedauert.
Der Abstieg hat eine halbe Stunde gedauert. Als wir mit dem Auto unten angekommen sind, haben wir den Start eines Auto-Rennes angeschaut.
Dann sind wir los gefahren. Um 16.15 Uhr haben wir in Mattighofen ein Eis gegessen. Um 16.50 Uhr waren wir daheim.
Ein aufregender Tag, aber schön.
Saskia
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Freitag, drei Uhr nachmittags:
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Also, alle mitangepackt und schnell den Hänger und den Kofferraum ausgepackt. Manche der Zelte wurden dann in Rekordzeit aufgestellt und dann ging es auch schon ab ins Wasser.
Die Betreuer kümmerten sich dann noch um so Nebensächlichkeiten wie Aufbau des Pavillions und des Materialzeltes. Es dauerte aber auch nicht allzulange, und so waren alle im kühlen Nass.
Nach dem erfrischenden Bad gings dann schon an die Vorbereitung des Abendessens.
Es gab Grillfleisch und Würstchen, genau das Richtige für die hungrige Meute. Der Hungrigste war erst mit dem fünften Stück Fleisch sattzukriegen (der hat wahrscheinlich schon seit Tagen nichts mehr bekommen
).
Nach dem Essen und dem Spüldienst war nur mehr Spieleabend angesagt, und es dauerte auch gar nicht allzu lange, bis alle in den Zelten verschwunden waren.
Am nächsten Morgen um sieben Uhr hieß es dann: „Alles aufstehen und frühstücken, wir haben viel vor“. Und die, die noch nicht da waren, kamen schnell aus den Zelten gekrochen.
Nach dem ausgiebigen Frühstück noch schnell den Küchendienst und schon gings ab zur Kletterwand. Trotz der sommerlichen Temperaturen wurde dann fleißig geklettert.
Es war dann aber auch nicht verwunderlich, dass kurz nach Mittag die Lust am Klettern ziemlich abflaute und alle wieder an den See zum Baden wollten. So machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Zeltplatz.
Nach einer deftigen Gulaschsuppe war dann am Nachmittag nur mehr Baden angesagt. Nur ein paar ganz Klettereifrige konnten sich am späten Nachmittag noch mal aufraffen und kämpften gegen die Schwerkraft.
Am Abend gab es dann wieder Fleisch und Würstchen vom Grill und jede Menge Salat dazu.
Nach dem Abendessen saßen dann wieder alle gemütlich beisammen, und es wurde gespielt, gelacht und getratscht.
Mit der Gemütlichkeit war es dann aber gegen halb zehn schlagartig vorbei. Innerhalb kürzester Zeit zogen dicke Wolken auf, es blitzte und donnerte, und ein Sturm brauste los. So schnell wie möglich wurden die Pavillions abgebaut. Für manche der Zelte war der Wind zu heftig und ein paar Zeltstangen gingen entzwei. Das einzige Glück war, dass das Gewitter an uns vorbei zog. Ein paar von den Betreuern hielten dann noch Nachtwache, um schnell reagieren zu können, falls das Gewitter zurückkommen sollte. Außerdem musste der eine oder andere Betreuer für die besonders Ängstlichen als „Ersatzpapi“ herhalten. Gegen ein Uhr war es dann aber wieder ziemlich ruhig geworden und so gingen auch die letzten Betreuer in ihre Zelte.
Da es am nächsten Morgen leicht regnete, wurde das Frühstück kurzerhand zum Zeltplatzkiosk verlegt, weil man dort unter Dach sitzen kann. Nach dem ausgiebigen Frühstück machte sich wieder ein Teil auf zur Kletterwand, die Anderen begannen, das Zeltlager abzubauen und alles in die Fahrzeuge zu verstauen.
Zu Mittag gab es dann noch eine riesen Portion Spaghetti für jeden, bevor wir uns um zwei wieder auf den Weg nach Hause machten.
Alles in Allem kann man aber sagen: „Guat is ganga, nix is passiert. Nächsts Jahr fahrn ma wieda.“
Eurer Betreuerteam Sportklettern
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Am Sonntag, 03. Juli fand unser alljährliches Saisonabschlußgrillfest der Freitagskinderklettergruppe im Jugendraum des Naturfreudehauses statt. Trotz des leider etwas kalten und verregneten Wetters hatten sich zahlreiche Kinder zum Großteil mit Eltern und Geschwistern eingefunden. Der Grill wurde kurzerhand in der Garage aufgebaut und die Kinder ließen sich in Regenjacken eingepackt den Spaß nicht verderben. |
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Während des gemütlichen zusammensitzens dankte Hans in einer kurzen Ansprache allen für ihren Einsazt während der vergangenen Saison , ohne diesem die inzwischen doch sehr große und regelmäßig besuchte Klettergruppe nicht möglich wäre. Besonders erfreut zeigten sich alle das auch dieses Jahr unfallfrei und ohne Probleme blieb. Ein besonderes Highlight war auch dieses Jahr wieder die Ehrung der Fleißigsten unter den Fleißigen, die nun stolz einen Schraubkarabiner ihr eigen nennen dürfen. Wir hoffen euch ab 09. September wieder zahlreich zum neuen Saisonstart in der Kletterhalle zu treffen, bis dahin schöne Sommerferien mit hoffentlich gutem Wetter. Einen herzlichen Dank auch an alle die uns mit leckeren Salaten und Kuchen versorgt haben.
Das Betreuerteam |
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Am Samstag haben wir uns wieder aufgemacht, die künstliche Kletterwand gegen den natürlichen Fels zu tauschen. Dass die Wettervorhersage nicht so toll war, konnte uns nicht abschrecken und so starteten wir kurz nach acht Richtung Oberwössen zum „Auer Wandl“.
Bei der Anreise lichtete sich auch die Bewölkung ein wenig und ab und zu blinzelte auch die Sonne durch. Am Parkplatz angekommen, ging es dann noch 20 Minuten hoch zur Wand.
Dass einige unserer Kids ziemlich verwöhnt sind (beim letzten Outdoorklettern in Lofer hatten wir 5 Minuten Zustieg) war dann auch nicht zu überhören: „Wia weit is den nu?“ „Mei, is des weit drobn“ „Ka ma da net mitn Auto aufi fahrn?“ …. |
Trotz dieses „extrem langen“ Zustiegs erreichten wir das Auer Wandl dann doch schon um halb zehn. Super, die Wand ist trotz des Regens am Vortag trocken, dem Kletterspaß steht nichts mehr entgegen.
Jetzt gleich die Sachen abgelegt, Gurte angezogen und Seile ausgepackt und eingehängt, die Kinder wollen klettern. So waren Daniel und Daniel auch schon mit den ersten zwei Seile auf dem Weg nach oben, und – es begann zu regnen. Glücklicherweise regnete es nur leicht und nur ein paar Minuten, so konnten wir dann trotz des leicht feuchten Felsen beginnen.
Es dauerte auch nicht lange, und die Sonne kam wieder durch. Um elf war die Wand dann schön trocken, und – es begann zu regnen. Gott sei Dank regnete es wieder nur leicht und nur ein paar Minuten, so konnten wir weiterklettern.
Um kurz nach eins war die Wand dann schön trocken, und – es begann zu regnen. Diesmal schüttete es aber richtig und ganz dunkle Wolken zogen über uns hinweg.
So beschlossen wir, den Klettertag vorzeitigt zu beenden, packten unsere 7 Zwetschgen zusammen und gingen wieder zurück zum Parkplatz.
Wir waren erst ein paar Kilometer mit dem Auto unterwegs, und – es hörte auf zu regnen, und fast alle Wolken waren weg, schöner blau-weißer bayrischer Himmel. Aber zum Umkehren war es zu spät.
Bei der Autobahnausfahrt Traunstein fiel mir dann plötzlich ein: „Da ist doch diese Kletteranlage in Traunstein direkt neben der Bundesstraße. Da können wir das schöne Wetter noch etwas ausnützen.“ Gesagt, getan, gleich gefunden, abgebogen, Sachen ausgepackt und hin zu den Klettertürmen. Voller Freude wurde dann auch gleich wieder losgeklettert, und – nach einer halben Stunden begann es richtig zu schütten.
Völlig durchnässt packen wir unsere Sachen wieder zusammen und machten uns endgültig auf den Heimweg.
Diesmal hat es mit dem Wetter zwar nicht so toll geklappt, aber der Spaß am Klettern ist trotzdem nicht zu kurz gekommen und den Kids hat es gefallen (und das ist ja das Wichtigste).
Wir werden auf jeden Fall wieder raus an den Fels, wir lassen uns nicht unterkriegen.
Euer Betreuerteam Sportklettern