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Freitag, drei Uhr nachmittags:
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Also, alle mitangepackt und schnell den Hänger und den Kofferraum ausgepackt. Manche der Zelte wurden dann in Rekordzeit aufgestellt und dann ging es auch schon ab ins Wasser.
Die Betreuer kümmerten sich dann noch um so Nebensächlichkeiten wie Aufbau des Pavillions und des Materialzeltes. Es dauerte aber auch nicht allzulange, und so waren alle im kühlen Nass.
Nach dem erfrischenden Bad gings dann schon an die Vorbereitung des Abendessens.
Es gab Grillfleisch und Würstchen, genau das Richtige für die hungrige Meute. Der Hungrigste war erst mit dem fünften Stück Fleisch sattzukriegen (der hat wahrscheinlich schon seit Tagen nichts mehr bekommen
).
Nach dem Essen und dem Spüldienst war nur mehr Spieleabend angesagt, und es dauerte auch gar nicht allzu lange, bis alle in den Zelten verschwunden waren.
Am nächsten Morgen um sieben Uhr hieß es dann: „Alles aufstehen und frühstücken, wir haben viel vor“. Und die, die noch nicht da waren, kamen schnell aus den Zelten gekrochen.
Nach dem ausgiebigen Frühstück noch schnell den Küchendienst und schon gings ab zur Kletterwand. Trotz der sommerlichen Temperaturen wurde dann fleißig geklettert.
Es war dann aber auch nicht verwunderlich, dass kurz nach Mittag die Lust am Klettern ziemlich abflaute und alle wieder an den See zum Baden wollten. So machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Zeltplatz.
Nach einer deftigen Gulaschsuppe war dann am Nachmittag nur mehr Baden angesagt. Nur ein paar ganz Klettereifrige konnten sich am späten Nachmittag noch mal aufraffen und kämpften gegen die Schwerkraft.
Am Abend gab es dann wieder Fleisch und Würstchen vom Grill und jede Menge Salat dazu.
Nach dem Abendessen saßen dann wieder alle gemütlich beisammen, und es wurde gespielt, gelacht und getratscht.
Mit der Gemütlichkeit war es dann aber gegen halb zehn schlagartig vorbei. Innerhalb kürzester Zeit zogen dicke Wolken auf, es blitzte und donnerte, und ein Sturm brauste los. So schnell wie möglich wurden die Pavillions abgebaut. Für manche der Zelte war der Wind zu heftig und ein paar Zeltstangen gingen entzwei. Das einzige Glück war, dass das Gewitter an uns vorbei zog. Ein paar von den Betreuern hielten dann noch Nachtwache, um schnell reagieren zu können, falls das Gewitter zurückkommen sollte. Außerdem musste der eine oder andere Betreuer für die besonders Ängstlichen als „Ersatzpapi“ herhalten. Gegen ein Uhr war es dann aber wieder ziemlich ruhig geworden und so gingen auch die letzten Betreuer in ihre Zelte.
Da es am nächsten Morgen leicht regnete, wurde das Frühstück kurzerhand zum Zeltplatzkiosk verlegt, weil man dort unter Dach sitzen kann. Nach dem ausgiebigen Frühstück machte sich wieder ein Teil auf zur Kletterwand, die Anderen begannen, das Zeltlager abzubauen und alles in die Fahrzeuge zu verstauen.
Zu Mittag gab es dann noch eine riesen Portion Spaghetti für jeden, bevor wir uns um zwei wieder auf den Weg nach Hause machten.
Alles in Allem kann man aber sagen: „Guat is ganga, nix is passiert. Nächsts Jahr fahrn ma wieda.“
Eurer Betreuerteam Sportklettern
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