Skitour Kleine Reibn, Schneibstein 2276 m
 Wintersport  Gottfried  08-03-2022 12:20  0  100 gelesen

Den Anspruch der kleinen Reibn, als meistgegangene Skitour der Berchtesgadener Alpen zu zählen, nahmen wir als Ansporn und machten uns auf den Weg.

Die Wetterprognose war nicht allzu vielversprechend, immerhin waren noch 5 Sonnenstunden zu erwarten.

Mit etwas Verspätung begaben wir uns vom Parkplatz Hinterbrand auf den Weg zur Mittelstation der Jennerbahn. Dabei mussten wir einen 15minütigen Fußmarsch in Kauf nehmen.

Nachdem wir dann die Bergstation der Jennerbahn erreichten, ging es erst mal auf Skiern kurz bergab zum Ausgangspunkt unserer Skitour unterhalb des Stahlhauses. Schnell war aufgefellt und sogleich gings los Richtung Schneibstein mit Blick voraus.

Auf Höhe des Stahlhauses waren erste Tourengeher bereits auf dem Rückweg, weil es ihnen zu eisig war, aber wie ihr unseren Tourenguide Hans kennt, lies sich dieser davon nicht beindrucken und so gings bergauf im Konvoi. Im steileren Gelände montierten wir unsere Harscheisen und weiter gings bei kurzzeitigem Sonnenschein zum Schneibstein. Hinter uns der Blick auf den Jenner und den Watzmann bei teilweise sonniger Aussicht.

Oben am Gipfel des Schneibsteins (2276m) angekommen war es dann ziemlich „zapfig“ und neblig und die Aussicht war schlecht, was Schade war aber für eine kleine Verschnaufpause (Brotzeit) und das obligatorische Gipfelfoto reichte es allemal.

Nach dem Abfellen gings dann erst mal wieder bergab, wo wir aufgrund des Nebels kurz die Orientierung verloren. Nach kurzer Teamabsprache fanden wir dann doch noch die Richtung unserer Abfahrt (anderweitig wären wir in der Nähe von Werfenweng) gelandet

Die etwas länger Abfahrt zwischen kleineren Felsen und Latschen mit dazwischenliegenden Schiebepassagen meisterten wir erstaunlich gut. Dann gings wieder ans Auffellen und wieder kurz bergauf aufs obere Rossfeld, wo wir uns kurz vor der Abfahrt nochmals stärkten.

Die Abfahrtsbedingungen (teilweise harschig und pulvrig) über die Königsbergalmen waren für uns kein Problem, jedoch verpassten wir irgendwo die Querung zum Ausgangspunkt der Mittelstation, was dann einen ca. halbstündigen Fußmarsch mit den Skiern auf dem Rücken zur Folge hatte. Doch davon ließen wir uns die Stimmung nicht verderben und so gelangten wir dann doch noch zum Ausgangspunkt am Parkplatz Hinterbrand zurück.

Hans und Moni nahmen dann aber doch lieber die Abkürzung der Abfahrt zur Jenner Talstation, wo wir sie dann für die Heimfahrt wieder aufsammelten.

PS: So hat halt jede Tour seine eigenen Überraschungen parat.

Gerne wieder bis zum nächsten Abenteuer

LG Christian

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