Radtour am Hoamatlandweg - 19. September 2020
 Radwandern  Kurt  19-10-2020 10:20  0  54 gelesen

Am Wochenende wettermäßig nicht gerade verwöhnt und coronabedingt eingeschränkt schaffen wir dieses Jahr gerade noch eine der drei, im Jahresprogramm vorgesehenen, Radtouren.
Mittlerweile sind wir “elektrifiziert” – nicht nur die Älteren, auch unsere Junggebliebenen sind auf E-Bike umgestiegen – es fährt sich entspannter und in der Gruppe sind
ALLE GLEICH GUT UNTERWEGS.

Bei strahlend schönem Spätsommerwetter und herbstlichen Temperaturen starten wir, Ernst, Hermann, Hermann mit Silke, Horst, Karl mit Vroni, Luggi, Pepi und Kurt unsere Rundtour am Braugasthof in Zipf. Auf verkehrsarmen Nebenstraßen treffen wir in Frankenmarkt auf den “Hoamatland” Radweg, dem wir nun auf die Anhöhe des Hausruckwaldes folgen. Jenseits des Scheitelpunkts biegen wir links ab, um entlang des Höhenrückens in weitem Bogen nach Waldzell abzufahren.

Nach einem Kirchenbesuch radeln wir, nun wieder zurück am Hoamatlandweg, über Schildorn und Pramet nach Großpieseham, wo wir beim “Stelzhammerhaus” kurz innehalten.

Wieder verlassen wir den ausgeschilderten Radweg Richtung Eberschwang - bei einer ausgiebigen Mittagsrast im Gastgarten beim “Wirt z´Straß” werden wir mit einem schmackhaften Knödelteller mit Sauerkraut und einem Krendip verwöhnt.

Vorbei an einem aufgelassenen Ziegelwerk führt der Weg bergauf vorbei an der “roten Säule” zur Jägerkapelle – nun geht es, abseits der offiziellen Radstrecke, auf grob schottrigem Untergrund talwärts zum Lokpark nach Ampflwang.

Auf der Route zu unserm nächsten Ziel, der Pettenfirsthütte der Naturfreunde Oberösterreich, haben wir nicht gerade die “Ideallinie” gefunden – am ersten Teilabschnitt bleiben wir in einer hohlen Gasse beinahe im Morast stecken und müssen die Räder durchs Gelände schieben. Leidlich überstanden wählen wir für den zweiten Teil den Anstieg zur Hütte auf einem steilen Wanderweg, der streckenweise zum Absteigen zwingt.

Glücklich angelangt löschen wir im großzügig angelegten Gastgarten der Pettenfirsthütte unseren Durst, verkosten heimische Spezialitäten und treffen unsern Bergspezl Willi. Manch einer lädt vorsichtshalber den Akku für´s Bike – sicher ist sicher.

Für die Abfahrt nehmen wir die öffentliche Zufahrtstrasse und für den rund fünfzehn Kilometer langen Rückweg großteils wieder kleine Nebenstraßen – auf wegbezogene Experimente verzichten wir für den Rest des Tages.

Nach knapp 60 km und etwas über 1000 Hm gelangen wir auf einer gemütlichen Berg- und Talfahrt über Puchkirchen und Neukirchen wieder zurück zum Ausgangspunkt in Zipf.

Es war alles in allem eine abwechslungsreiche “reizvolle Strecke” - allen hat´s gefallen, ganztägig Sonnenschein, eine leichte Brise - ohne Panne und unfallfrei - ist´s halt auch leicht aushalten, trotz mancher “Sondereinlagen”.

Weitere Eindrücke unserer Tour findet ihr in unserer Bildergalerie unter “Radeltour im Hausruckviertel”

Berg frei
Euer Kurt

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