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Bis hierher an den Waldrand, wo wir auf den Wanderweg, der von Mondsee zum Kolomansgipfel führt treffen, haben wir gut die Hälfte des Aufstiegs über freies Gelände zurückgelegt. Wir genießen bei einer Trinkpause den grandiosen Blick Richtung Süden, den uns Hermann zu erklären versucht.

Ab hier geht´s durch den Wald in mäßig steilem Anstieg, mit einem kurzen Abstecher zu einem Aussichtspunkt mit Blick zum Irrsee und das ostwärts liegende Hügelland, immer entlang der Ländergrenze Oberösterreich/Salzburg hinauf zu der auf 1098 m Höhe gelegen ältesten, vollständig erhaltenen Holzkirche Österreichs.

Nach einer eingehenden Besichtigung des Innenraums und einer kurzen Rast wandern wir entlang der Fahrstraße talwärts – das militärische Sperrgebiet rund um die beiden Radarkuppeln meiden wir vorbildhaft.

Hinter einer kunstvoll gestalteten Umzäunung erscheint ein etwas sonderbar anmutendes Geschöpf – wie wir später erfahren handelt es sich um ein „chinesisches Wasserreh“ – (haben wir noch nie gehört).
Wieder in freiem Gelände angelangt kürzen wir die letzten Höhenmeter auf einer Schipiste ab, die unmittelbar neben unserem Parkplatz endet.
Nach rund drei Stunden Gehzeit und einem ausgiebigen Einkehrschwung, wo wir, wie üblich auch wieder die „alten Zeiten“ aufleben lassen, geht´s, noch knapp vor Einbruch der Dunkelheit, zurück nach Hause – schön war´s, gemütlich auch – wie schon so oft.

Ein herzliches Berg frei wünscht Euch
Kurt
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