Am Freitag, den 05. August starteten wir bei strömendem Regen in das diesjährige Familienwochenende nach St. Johann im Pongau. | ![]() |
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Dementsprechend beeindruckt und leicht durchgefroren kamen die wetterfesten Wanderer am Nachmittag in der Unterkunft, dem Palfengut, an.
Alle anderen trudelten ebenso im Laufe des Nachmittags und frühen Abends ein, so dass wir schon am ersten Abend viel zu ratschen hatten.
Samstag dann, gottseidank, es hatte aufgehört zu regnen. Oder jedenfalls fast.
Also machte sich eine kleine Gruppe auf Richtung Ellmautal, fest entschlossen, trotzdem die Almenwanderung über die Weißalm auf die Loosbühelalm zu machen.
Als die Gruppe beim Ausgangspunkt, dem Parkplatz Grundlehen, ankam, hatte sich zwar das Wetter nochmals leicht verschlechtert, aber der Optimismus war dennoch ungebrochen, und das sollte sich auch bewahrheiten.
Schon nach einer Viertelstunde hörte der Regen dann auf und die Temperatur war ideal für den Aufstieg.
Nach einen guten Stunde kamen wir dann auch schon oben an der Weißalm an und genehmigten uns eine kurze Erfrischungspause. Als wir die Hütte wieder verließen und uns zur Loosbühelalm aufmachten kam auch die Sonne zum Vorschein, und auch die Bewölkung und der Nebel wurden weniger. Wenn auch noch keine Fernsicht herrschte, bei der Höhenwanderung konnte man dann schon des Öfteren bis ins Tal runterschauen. Nach einer Stärkung mit zünftiger Brettjause mit hofeigenen Produkten der Loosbühelalm machten wir uns wieder auf den Rückweg. Ein Teil unserer Mädels und Kinder fuhren mit dem Auto direkt zurück, die restlichen „noch nicht ausreichend geforderten“ machten noch einen kleinen Umweg über die Filzmoosalm zurück zum Parkplatz. Auf jeden Fall war es eine schöne gemütliche Wanderung, die Hans sogar mit normalen Schuhen bewältigte (weil er die Wanderschuhe vergaß ) und bei der Gottfried im Vorbeigehen auch noch einige Eierschwammerl und Steinpilze sammeln konnte.
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Die zweite Gruppe startete gleich zu Fuß von der Unterkunft aus Richtung Liechtensteinklamm. Wir erreichten sie nach ca. 45min Fußmarsch durch den Ort und danach durch einen Wald mit ein paar kleinen Abstechern für die Schwammerlsucher. In etwa 40min wanderten wir durch die Klamm und waren wirklich beeindruckt von den tosenden Wassermassen, die sich hier durch die engen Felswände drängen und strudeln. Teilweise ist der Himmel nur noch als kleiner Streifen zu sehen, es gibt auch ein paar kurze Tunnel, durch die man bis ganz nach oben gelangt. Ein hoher Wasserfall zum Schluss bildete den perfekten Hintergrund für’s Gruppenfoto.
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Zurück aus der Klamm hatte sich das Wetter auch weiter gebessert, es war trocken und zeitweise lugte sogar die Sonne kurz durch die Wolken. Also mit der Gondel weiter zu unserem zweiten Ziel, dem Geisterberg! Mit dem Geisterzug in der Hütte angekommen, ging es für Kinder und Mamas nach einer kurzen Stärkung rauf in das Erlebnisareal (die Väter „bewachten“ derweil in der Hütte die Rucksäcke!). Viele Spielstationen wie das Geisterschloss, der Feuerdrache, ein Flying Fox oder das Adlernest der Geister der 4 Elemente (Feuer, Wasser, Erde und Luft) luden zum Spielen und entdecken ein. Schade nur, dass es einfach zu kalt war, um länger auszuhalten. Mit ein bisschen mehr Sonne hätten wir hier viel mehr Zeit gebraucht, um alles auszuprobieren. Die Kinder waren jedenfalls begeistert!
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Am Abend saßen wieder alle bis nach der Sperrstunde beisammen und wir ließen es uns richtig gutgehen!
Sonntags, endlich bei schönstem Wetter, ging es noch zur Burg Hohenwerfen, z.T. zu Fuß, z.T. per Burgaufzug. Nach der interessanten Burgführung war das eigentliche Highlight die Flugschau der Falknerei vor Ort. Von kleineren Jägern wie Falken und Bussarden bekamen wir auch verschiedene Adler und Geier aus nächster Nähe zu sehen!
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Nach dem Mittagessen marschierten noch alle Verbliebenen in die Erlebnisschlucht zu den Salzachöfen am Pass Lueg. Die Schlucht ist 80m tief und für die ganz Mutigen gibt es hier einen 800m langen Flying Fox (den von uns allerdings niemand ausprobiert hat).
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Anschließend ging’s wieder nach Hause mit dem Fazit: Schee war’s wieder moi und vom schlechten Wetter darf man sich halt nicht die Stimmung verderben lassen !

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