Josefiwanderung nach Haiming entlang der Salzach am Sonntag, 21. März 2010
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Kurz vorm Kreuzfelsen endet der betonierte Weg und wir müssen eine Absperrung überwinden, um unsere Wanderung fortsetzen zu können. Hier wiederholen sich die Steilabbrüche des Salzachufers, diesmal jedoch auf bayrischer Seite und in unmittelbarer Nähe. Wir beeilen uns, diesen steinschlaggefährdeten Wegabschnitt hinter uns zu bringen und kommen zu mehreren Lichtungen am Uferweg, die interessante Ausblicke auf das extreme Steilufer auf österreichischer Seite freigeben. Die größtenteils senkrechten Wände aus Konglomerat unterschiedlicher Beschaffenheit bieten zahlreichen Vogelarten ideale Nist- u. Brutplätze.
Von nun ab treten die steilen Salzachufer weiter zurück und wir marschieren entlang dem Werksgelände der Wacker-Chemie bis zur Einmündung des Alzkanals in die Salzach.
Hier genehmigen wir uns eine kleine Pause - der gelegentlich einsetzende Niederschlag (vor Regen kann schon lange keine Rede mehr sein) hat nun gänzlich aufgehört.
Von nun ab entzieht sich die Salzach unseren Blicken, der Auwaldboden links und rechts des Weges, der noch vor einer Woche stellenweise mit Schnee bedeckt war, ist übersät mit Frühlingsboten - Schneeglöckchen und Frühlingsknotenblumen streiten sich um die Vorherrschaft.
Wir wählen für die verbleibende Wegstrecke die Dammkrone des Hochwasserschutzverbaus, der die nordseitig unseres Weges gelegene Au gegen die alljährlich wiederkehrenden Überschwemmungen schützt. Nach einer Gesamtgehzeit von annähernd zwei Stunden wird die verdiente Mittagsrast erreicht. Im Sportheim Haiming ist für uns reserviert und wir werden mit Speis und Trank vorzüglich bedient.
Nach ausgedehnter Pause treten wir den Rückweg an, der uns auf dem selben Weg zurück nach Burghausen führt. Nur hat sich zwischenzeitlich das Wetter entscheidend gebessert, kein Wunder, haben doch alle ohne Ausnahme ihren Teller leer gegessen.
Bei strahlendem Sonnenschein passieren wir wieder die Steilufer links und rechts der Salzach, nur mit dem Unterschied, dass sich diese jetzt im Sonnenlicht vor beinahe wolkenlosem Himmel als beeindruckendes Bild zum Abschluss unserer Josefiwanderung darbieten.
Mit Ausnahme der örtlichen Behandlung einer Wasserblase können wir auf einen gelungenen Ausflug zurückblicken und wir verabschieden uns auf der Salzachbrücke mit einem
„Berg frei“
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