Die Wettervorhersage war gut, etwas Neuschnee sollte es auch geben, also machten wir uns auf zu einer Skitour in der Osterhorngruppe.
Gestartet wurde vom übervollen Parkplatz in Lämmerbach. Bei eisigen Temperaturen und teilweise bewölktem Himmel gings hoch zur Genneralm. Oben angekommen herrschte bereits strahlender Sonnenschein.
Nach einer Gennerhornumrundung stand uns das schwierigste Stück der Tour bevor: über einen Steilhang hoch zum Dürlstein. Der Schnee war pulvig und teilweise richtig grieselig, sodass sich daraus eine extem rutschige Kombination ergab, und zusammen mit der Steilheit des Geländes war der Aufstieg mit zahlreichen Spitzkehren eine echte Herausforderung. Aber geschafft haben es dann natürlich alle. Am Dürlstein angekommen gings dann gemütlich rüber zum Hohen First.Bei strahlendem Sonnenschein, einer kühlen Brise und perfektem Ausblick gab es eine kurze Gipfeljause (und für Josef das obligatorische Gipfelbier).
Danach kam die Krönung der Tour: über einen langen Hang bei perfektem Pulvertiefschnee gings runter zur Moosangerlalm. Von dort aus teilweise durch Wald und kleine Lichtungen weiter talwärts.
Das letzte Stückerl überlegte sich Hans noch was besonderes für uns: wir fuhren nicht wie üblich den letzen Hang hinunter (den wir vom dortigen Standort nicht sehen konnten), sondern wir versuchten über eine Querung etwas Höhenmeter einzusparen. Schlussendlich landeten wir in einer Schlucht und fuhren in dieser talauswärts, wo wir die anderen Tourengeher wieder trafen, die die normale Routen gewählt haben. Macht nix, war abenteuerlich.
Zum Abschluss ging es dann noch einmal 300 Höhenmeter rauf zur Genneralm, wo wir uns in der wärmenden Nachmittagssonne ein wohlverdientes Bier in der Bergwachthütte gönnten. Ein gemütliche Abfahrt zum Parkplatz beendete den traumhaften Skitourentag.
Also, bis zum nächsten Mal
Die Naturfreunde „Salzburg“ zeigten uns und trainierten mit uns die Basics, die jede/r Skitouren-Anfänger*in können sollte, um sicher im freien Gelände unterwegs zu sein bzw. im Ernstfall Kameradenrettung leisten zu können. Eine Grundausbildung für Skitouren-Anfänger*innen und Wiedereinsteiger*innen.
Eure Silke
Am 8. Februar war es wieder soweit: in der Eishalle in Ried fand unsere alljährliche Gebietseisstockmeisterschaft statt.
Auch heuer waren wir wieder mit zwei Moarschaften am Start. Die Stimmung war wieder super und alle hatten ihren Spaß. Besonders freut es uns natürlich, dass wir den ersten und sechsten Platz belegen konnten.
Herlichen Glückwunsch
| Platz | Moarschaft | Punkte | Quote |
| 1 | Naturfreunde Hochburg-Ach I | 15:01 | 3,054 |
| 2 | Schneegattern | 13:03 | 1,88 |
| 3 | Ort | 11:05 | 2,276 |
| 4 | Ried II | 10:06 | 1,726 |
| 5 | Hanzing | 10:06 | 1,711 |
| 6 | Naturfreunde Hochburg-Ach II | 06:10 | 0,573 |
| 7 | Ranshofen | 02:14 | 0,386 |
| 8 | Mettmach | 02:14 | 0,383 |
| 9 | Ried I | 02:14 | 0,306 |
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Aber das ist uns auch egal, denn wir wissen, dass es immer wieder ein sehr netter, geselliger Tag wird.
Man trifft alte Bekannte, redet über dies und das, ärgert sich vielleicht ein wenig, wenn mal wieder alles daneben geht, und freut sich, wenn man glücklich gewonnen hat. Aber da sind alle gleich, der Spass und die Gemeinschaft steht einfach im Vordergrund.
Umso erfreulicher ist es dann natürlich, wenns mal wieder besonders gut läuft: Heuer konnten wir den 3. und 6. Platz erkämpfen, und das bei 10 Moarschaften.
| Moarschaft Hochburg-Ach 1, 3. Platz | Moarschaft Hochburg-Ach 2, 6. Platz |
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Herzlichen Glückwunsch an alle

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Vom Gipfelkreuz aus haben wir eine tolle Rundumsicht vom Dachstein zur Postalm.

Auf dem obligatorischen Gipfelfoto sind wir dann alle zwölf abgelichtet – die „Konditionsstärksten“ unserer Rieder Wandergruppe, die vom oberen Parkplatz aus gestartet sind, haben sich mittlerweile zu uns gesellt.
Die nehmen für den Rückweg unsere Aufstiegsroute, während wir für den unteren Teil einen weiter ausholenden Rundweg wählen, wo wir auf unsere drei Skitourengeher treffen, die vom Pitschenberg kommend zum Abschluss noch den Labenberg im „Vorbeigehen mitnehmen“.
Gemeinsam mit der „gemütlichen Partie“ der Rieder Wandergruppe, nochmals knapp zehn Personen, lassen wir den Tag auf der Sonnenterasse der „Blonden Hütte“ ausklingen.
Zum zweiten Termin treffen wir uns am Parkplatz in Mauerreith, den wir über eine schmale, gut gestreute Schneefahrbahn am Ortsende von Annaberg erreichen.
Die vier Schibergsteiger sind zu ihrem Vorhaben, dem Kamplbrunn auf 2000 m Seehöhe, unterwegs – wir sind fünf Schneeschuhgeher mit dem Ziel Loosegg, 1647 m, ein Vorgipfel am südlichen Westende des Gosaukamms. 
Nach einer Stunde Aufstieg erreichen wir die „Schlüsselstelle“ – eine Querung und anschließend steiles, aber griffiges Gelände kurz unterhalb des Gipfels.
Oben angekommen freuen wir uns über das großartige Panorama mit der gesamten Ausdehnung des Gosaukamms im Osten und des gegenüberliegenden Tennengebirges im Westen. 
Nach einer ausgiebigen Rast stapfen wir der Schiabfahrt vom Kamplbrunn Richtung Looseggalmen entgegen wo wir wieder auf unsere Aufstiegsspur treffen. Hier gönnen wir uns an einem Rastplatz eine letzte Rundumschau, bevor wir auf dem weiteren Rückweg in den Hochwald eintauchen.
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Die verdiente Einkehr als Abschluß des Tourentages genehmigen wir uns zusammen mit den Schifahrern in einem gemütlichen Lokal in Abtenau.
Ein herzliches Berg frei wünscht Euch
Kurt