Neuen Bamberger Hütte zum Östlichen Salzachgeier 2466 m mit seinem Ursprung der Salzach

Neuen Bamberger Hütte zum Östlichen Salzachgeier 2466 m mit seinem Ursprung der Salzach

Neuen Bamberger Hütte zum Östlichen Salzachgeier 2466 m mit seinem Ursprung der Salzach

Aufstieg zur Neuen Bamberger Hütte, 1756 m 617 Hm 2 Std.  

Ausgangspunkt: Kurzen Grund Gasthof Wegscheid, 1148 m

Vom Parkplatz Gasthof Wegscheid in der Kelchsau geht's dem Forstweg, der hinter dem Gasthof beginnt. Nach etwa einer halben Stunde kommt man zu einer Lichtung und zu einer große Linksschleife. Dort zweigt rechts der Winterweg in den Wald ab. 

Wir folgen dem gut beschilderten Weg durch Wald und über alpine Geländeabschnitte.  Nachher erreicht man das Hochtal, von wo wir die Neue Bamberger Hütte sehen und in Kürze erreichen. 

Nach kurzer stärkender Rast geht es weiter in Richtung Tristkopf 2359 m

Aufstieg zum Tristkopf 2359 m ca. 700 Hm 2 ½ bis 3 Std

Von der Neuen Bamberger Hütte führt die Beschilderung nach Südosten in Richtung Streitfeldenalm auf 1982 m. An dieser Stelle biegt man links auf den Bergweg Nr. 734 ab und folgt ihm bis zur nächsten Wegverzweigung.

Nach Erreichen der Verzweigung zweigt man rechts ab und wandert weiter in Richtung Tristkopf. Der Weg ist gut ausgeschildert und führt zu einem Wegweiser Schild. Hier quert man vorbei an einer kleine Holzstaffelstiege den Weidezaun und dem Pfad stetig bergauf folgt. Die letzten Meter des Aufstiegs sind etwas steiler und verlaufen durch felsdurchsetztes Gelände, bevor man schließlich den Gipfel des Tristkopf auf 2359 m erreicht.

Der Tristkopf bietet weite Panoramen über die Kitzbüheler Alpen und bis zu den Gletschern der Hohen Tauern. Besonders hervorzuheben sind die Ausblicke auf Großvenediger und Großglockner.

 

Wanderweg von der Neuen Bamberger Hütte zum Östlichen Salzachgeier Mit seinem Ursprung der Salzach ca. 800 Hm ca. 800 Hm 3 ½ Std

Der abwechslungsreiche Wanderweg beginnt an der Neuen Bamberger Hütte und führt zunächst sanft vorbei an ausgedehnten Heidelbeerheinen. Das Gelände steigt nur leicht an und bietet dabei immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegende Bergwelt.

Weiter geht es über das Salzachjoch, das mit dem malerischen Markkirchl, einer kleinen Holzkapelle auf 1988 Metern Höhe, einen besonderen Höhepunkt darstellt. Die Kapelle liegt direkt auf der Grenze zwischen Tirol und Salzburg und lädt zu einer kurzen Besinnungspause ein.

Nach dem Überschreiten der Salzburger Grenze folgt eine kurze Passage bergab, die zur ersten Brücke über die Salzach führt. An dieser Stelle kann man die Ursprünge des Flusses auf eindrucksvolle Weise erleben.

Anschließend wird der Wanderweg zunehmend steiler. Der finale Gradaufschwung fordert Kondition und Konzentration, führt aber letztlich zum Gipfel des Östlichen Salzachgeier auf 2466 Metern Höhe, wo sich ein beeindruckender Panoramablick eröffnet.

Ein interessanter Aspekt in Bezug auf die Salzach ist, dass sich die letzte Brücke, bevor der Fluss in den Inn mündet, bei uns zu Hause zwischen Hochburg-Ach und Burghausen befindet. Diese Brücke markiert den Endpunkt des Flusses, kurz bevor er in den Inn übergeht, und stellt somit ein bedeutendes geografisches Merkmal der Region dar.

Teilnehmer Kurt, Gustl, Ernst, Josef, Harry und Hans

19.-20.09. Bergtour zum Salzachursprung in den Kitzbüheler Alpen. Wir starten unsere Tour beim Gasthaus Wegscheid im Kurzen Grund der Kelchsau Richtung Süden zur Neuen Bamberger Hütte auf 1756 m – nach einer kurzen Einkehr nehmen wir den Steig auf den Tristkopf in Angriff. Die herbstliche Färbung der ausgedehnten Heidelbeerflächen mit vollreifen Beeren begleitet uns bis kurz unter den imposanten Gipfelaufbau – am Gipfelkreuz auf 2359 m machen wir ausgiebig Rast. Beim Abstieg folgen wir der Aufstiegsroute, die letzten Sonnenstrahlen können wir vor der Hütte noch intensiv genießen. Das schmackhafte Abendmenü, die gesellige Unterhaltung und die ausgezeichnete Unterbringung genießen wir in vollen Zügen. Nach einem ausgiebigen Frühstück wandern wir, leicht ansteigend, hinauf zum Salzachjoch mit dem malerischen Markkirchl, einer kleinen Holzkapelle auf 1988 m Höhe. Es folgt ein kurzer Abstieg bevor wir, wieder bergwärts wandernd, die „Erste Salzachbrücke“ queren.    An eindrucksvollen Felsformationen vorbei steigen wir gemütlich empor, nur der Gipfelzustieg unseres Tagesziels, dem Östlichen Salzachgeier auf 2488 m Seehöhe, nimmt unsere volle Konzentration in Anspruch. Ein grandioses 360° Panorama bei wolkenlosem Himmel, wie schon am Vortag, lässt das Bergsteigerherz höher schlagen. Die Bodenvegetation reicht bis zum Gipfelkreuz - nicht umsonst wird dieser Gebirgszug auch als „Pinzgauer oder Kitzbüheler Grasberge“ bezeichnet. Im rund 300 m tiefer gelegenen Schwebenboden entspringt an einer der zahlreichen Wasserstellen unsere Salzach, die nach gut 225 km, unsere alte Brücke in Ach, die „Letzte Salzachbrücke“ passiert, bei Haiming in den Inn mündet – ihr längster und wasserreichster Nebenfluss. Bei sommerlichen Temperaturen steigen wir ab - nur weniger schweißtreibend.  Am frühen Nachmittag nehmen wir Abschied von unserer Hütte – die bunten Herbstfarben begleiten uns entlang der Kelchsauer Ache zurück zu den Fahrzeugen.

Datum von:
Fr. 19.09.2025 06:00
Datum bis:
Sa. 20.09.2025 19:30
Kontakt:
Hans
E-Mail:
hans.gradischnig@naturfreunde-hochburg-ach.at
Webseite:
naturfreunde-hochburg-ach.at
Ort:
Kurzen Grund
Gebühr:
0,00