Perschitzkopf 3125 m 4 Std. 750 Hm
Die 1931 erbaute Hütte liegt am türkisblauen Großen Gradensee im Herzen der Schobergruppe im Nationalpark Hohe Tauern. Die idyllisch gelegene Hütte ist von Mitte Juni bis Mitte September bewirtschaftet und verfügt über 42 Schlafmöglichkeiten, aufgeteilt in 3- und 4-Bettzimmer sowie mehrere kleinere Personenlager.
Die Wanderung zur Adolf-Noßberger-Hütte 2488 m startet an der Gradenalm auf 1640 Metern im Gradental. In rund drei Stunden erreicht man die auf 2488 Metern gelegene Hütte inmitten der Schobergruppe im Nationalpark Hohe Tauern. Die historische Hütte von 1931 liegt direkt am Großen Gradensee, ist von 15 Dreitausendern umgeben und eignet sich als Startpunkt für weitere Touren oder Gipfelbesteigungen.
Adolf-Noßberger-Hütte – Keeskopf 3081 m
Nach einer kurzen und stärkenden Einkehr startet eine anspruchsvolle Bergwanderung an der Adolf-Noßberger-Hütte und folgt Steig Nr. 916/918 oberhalb des Gradensees. An einer Gabelung links weiter, den Bach queren und über steile, dann flachere Gletscherschliffplatten bergauf steigen. Bei 2780 m rechts halten, den roten Markierungen zum Gipfel folgen; am Schluss wartet leichte Kraxelei über Blockgelände. Oben am Gipfel vom Keeskopf 3081 m bietet sich eine beeindruckende Aussicht auf die Schobergruppe. Rückweg wie Aufstieg. Kurz vor der Hütte setzte Regen ein.
Der Aufstieg beginnt an der Adolf-Noßberger-Hütte und führt zunächst über den sogenannten „Holländer Weg“ steil bergauf zur Hohen Gradenscharte auf 2803 m. Seilversicherungen erleichtern dabei den anspruchsvollen Abschnitt bis zum Sattel.
Nach der Hohen Gradenscharte geht es einige Höhenmeter bergab. An einer Weggabelung hält man sich links und folgt dem Weg Nummer 918 in Richtung Wangenitzseehütte. Im anschließenden Blockgelände ist besondere Aufmerksamkeit gefragt, um den unauffälligen Weg durch das Geröll zu finden. Der Steig leitet anschließend geschickt von Süden her auf den Gipfel des Hohen Perschitzkopf 3125 m
Der Abstieg vom Gipfel führt entlang der beeindruckenden Felswände durch eine landschaftlich reizvolle Umgebung. Über die seilversicherte Niedere Gradenscharte 2796 m gelangt man wieder zur Adolf-Noßberger-Hütte. Dort bietet sich die Gelegenheit für eine kurze Rast, bevor die in der Hütte zurückgelassenen Utensilien gepackt werden. Anschließend beginnt der letzte Abschnitt des Tages: Der Abstieg zurück zur Gradenalm.