Eigentlich geht es darum nicht anders zu sein, sondern Sport zu genießen wie andere auch. Es geht darum als Familie etwas zusammen zu erleben und sich nicht von Barrieren aufhalten zu lassen. | ![]() |

Jedoch kann nicht jeder alleine die Piste runter brettern, dafür reicht oft die Oberkörperkontrolle nicht aus, da lässt sich aber leicht mit einem Begleitfahrer Abhilfe schaffen. Somit kann man es auch als Teamsport sehen.
Der Begleitfahrer hilft die Balance zu halten und greift in brenzligen Situation ein, während der Biskifahrer mit Gewichtsverlagerung die Richtung angibt. Je geübter der Biskifahrer desto weniger Arbeit und Anstrengung für den Begleitfahrer.
Ich bin mit meinem Bruder und Papa schon als kleines Mädchen skifahren gewesen. Meine große Schwester musste aber immer zuhause bleiben. Erst vor drei Jahren haben wir einen Weg gefunden, sie einzubinden. Wir alle haben mithilfe einer Skilehrerin gelernt einen Biski zu lenken, wie man mit den Schlepper den Berg hoch kommt, die Gurte richtig fest zurrt und wie man unverletzt den Berg wieder runter kommt.
Nicht jedes Skigebiet ist ausgerüstet für Rollstühle oder hat passende Pisten für uns, diese müssen nämlich recht breit und nicht allzu steil sein. Die Bobs sind zu teuer um einen eigenen zu besitzen und werden daher ausgeliehen und müssen extra zum Skigebiet transportiert werden. All das zu organisieren ist eine Herkulesaufgabe. Aber wir backen keine kleinen Brötchen, deshalb haben wir auch noch Freunde zum Skifahren eingeladen. Insgesamt drei Biskis mit Fahrern wurden jeden Tag auf die Pisten losgelassen. Dazu kommen mindestens zwei Begleitfahrer pro Bob, weil das sehr anstrengend werden kann und man das einer alleine Person nicht zumuten sollte. Außerdem hat man dann jemand der auf unerfahrene Skifahrer oder Raser aufpasst.
Am ersten Tag wurde noch eine der Biskifahrerinnen von einer Skilehrerin unterwiesen inklusive Begleitfahrerin. Aber da man seine Begleitfahrer auch ein bisschen schonen sollte, sind nicht jeden Tag die Gleichen mitgekommen. Die wachsen aber auch nicht auf Bäumen, deshalb haben wir die alle einzeln eingeschult, für gute Skifahrer stellt das auch kein Problem dar. Zur Belohnung gab es auch noch einen Trip mit getauschten Rollen, die Begleitfahrer durften im Bob sitzen und runter fahren.
Viele können nicht einschätzen wie sich der Bob verhält, wenn man sich für eine Kurve entschieden hat, kann man den Kurs nur schlecht ändern. Die meisten (beinahe) Unfälle passieren weil man anderen Ausweichen muss und dadurch ins Schlingern kommt oder unkontrolliert an Geschwindigkeit zunimmt. Ein schneller Schwung um abzubremsen gibt es nicht, zumindest nicht mit sehr viel Körperkraft des Begleitfahrers (also etwas das bei meinem großen Bruder funktioniert aber nicht bei mir). Man muss schön carven um Geschwindigkeit abzubauen. Doch wenn man den Bob erst einmal im Griff hat, ist das Skifahren ein Genuss. Es erfordert mehr Zusammenarbeit als wenn man alleine fahren würde, das stärkt den Zusammenhalt in der Gruppe/Familie. Zusätzlich kommt in den gleichen Genuss der Geschwindigkeit, der Landschaft und der sportlichen Betätigung wie die „normalen Skifahrer“. Für mich persönlich ist es wunderbar, das ich mit meiner Familie etwas erleben kann, wo man als ersten Impuls denkt: Das geht nicht. Ich kann nicht gemeinsam mit meine Schwester Skifahren gehen.
Am Ende war diese Woche eine unglaublich schöne Erfahrung für Familie und Freunde. Auch wenn es komplizierter ist, mehr Koordination und Organisation erfordert und für Spontanität nicht viel Platz gibt hat es sich gelohnt. Man wurde mit dem Gefühl belohnt etwas geleistet und eine Erinnerung geschaffen zu haben. Dann bis zum nächsten Winter. Jetzt gibt es erstmal den Urlaub vom Urlaub.

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Glücklicherweise hatte Georg die richtigen Wertungsbögen dabei, sodass wir nicht schon vor dem Beginn wieder heim mussten. Insgesamt elf Moarschaften kämpften dann um die begehrten Pokale und Preise.
Das Turnier selbst war wieder richtig lustig, vor allem für uns, weil wir die Sache nicht so tierisch ernst nahmen wie manch andere. Vielleicht wurden wir deshalb auch nicht erster.
Nach dem Turnier gings wieder zum ASKÖ-Sportheim, dort wurden wir mit leckerem Schweinebraten und Gulasch verköstigt.
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Am Ende erreichte Naturfreunde Hochburg-Ach 1 mit vier Siegen einen sehr guten achten Platz, und nur das schlechte Stockverhältnis kostete uns eine bessere Platzierung (sogar der sechste Platz wäre drin gewesen). Bei Naturfreunde Hochburg-Ach 2 lief es heuer nicht ganz so gut, aber dennoch schafften sie den vorletzten Platz, sodass wir das zweite Jahr in Folge nicht den letzten Platz belegten, unsere Schraubensammlung ist eh schon groß genug.
Und jetzt hätt ich es fast vergessen: der alte und neue Ortsmeister ist Naturfreunde Hochburg-Ach 1
Also, bis zum nächsten Jahr
Eurer Gottfried
Naturfreunde Hochburg-Ach 1
| Naturfreunde Hochburg-Ach 2
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Ein herrlicher Tag sollte es heute werden, als wir, 5 Naturfreunde, uns in am Morgen zum Schneeschuhwandern an den Fuschlsee aufmachten. | ![]() |
Das war ein echtes Abenteuer, im tiefsten Tiefschnee und zwischen sehr eng stehenden Bäumen, so fühlen sich sonst nur die Bewohner des Waldes.
Oben angekommen machten wir erst mal eine kurze Brotzeit, denn es war tatsächlich der falsche Gipfel.
Der richtige Gipfel war aber nicht weit und mit einem kurzen Marsch über den Bergrücken fanden wir schnell den richtigen Weg.
Kurze Zeit später und nach insgesamt ca. 500hm erreichten wir das Gipfelkreuz des Filblings auf 1307m. Uns bot sich ein herrlicher Ausblick auf den Fuschlsee, Wolfgangsee und die vielen Berge ringsum.
Nach einer ordentlichen Brotzeit und aufgewärmt durch die Sonne bei über +20°C ging es wieder zurück. Und diesmal, mit kurzen Querfeldein Abstechern, auf dem richtigen Weg.
Abschließend kann ich sagen: es war ein herrlicher Tag!
Eure Dora

![]() | Natürlich waren wir heuer auch wieder dabei: bei der Eisstockgebietsmeisterschaft in Ried. |

Zwölf Moarschaften waren gekommen, von den Stammgästen wie Hanzing bis hin zu Neulingen wie Mettmach.
Von Hochburg-Ach waren diesmal nur zwei Moarschaften vertreten, aber die dafür mit umsomehr Ergeiz, denn heuer sollte es nicht wieder ein Kampf um den Wurstkranz, sprich den letzten Platz, werden, sondern den wollten wir unbedingt abgeben.
Außerdem haben wir ja schon ein paar Schraubenmännchen.
Am Anfang starteten wir relativ schwach, aber wir steigerten uns von Runde zu Runde. Für so manche "bessere" Moarschaft waren wir heuer nicht mehr nur das Kanonenfutter, da mussten sie sich schon anstrengen, wenn sie Punkte holen wollten.
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Vor allem für Hochburg-Ach war es bis zum Schluss extrem spannend, das letzte Spiel war Hochburg-Ach 1 gegen Hochburg-Ach 2. Beide Moarschaften hatten bereits je zwei Siege errungen, das direkte Duell war somit entscheidend. Hochburg-Ach 1 gewann Kehre um Kehre, bei der letzten Kehre hatten sie bereits 6 Punkte Vorsprung. Es waren drei Stöcke notwendig, um das Spiel noch herumzureißen, eine schier unlösbare Aufgabe.
Aber Hochburg-Ach 2 ließ sich nicht entmutigen. Nach einer idealen Vorlage von Klausi hatte Moarschaft 1 zu kämpfen, um überhaupt noch im Spiel zu bleiben. Nach den eher missglückten Nachschüssen von Hochburg-Ach 1 kamen dann Sven, Daniel und Gottfried. Mit drei präzise ausgeführten und platzierten Schüssen gelang das unmöglich geglaubte: drei Stöcke, sieben Punkte, und somit der Sieg in der Ortsmeisterschaft (und Gewinner eines Kasten Biers und Leberkäse bis zum Abwinken
).

Um kurz nach eins war der Wettkampf dann beendet. Auf gings zum ASKÖ-Heim zum Mittagessen, diesmal gab es leckeres Gulasch mit Kartoffeln.
Nach dem Essen war noch die Siegerehrung, und wir waren natürlich gespannt, wie sich die Moarschaften aus Hochburg-Ach geschlagen haben.
Und tatsächlich, wir haben es geschafft, wir haben nicht mehr die letzten zwei Plätze belegt (so wie schon manchmal die Jahre davor).
Bei 12 teilnehmenden Mannschaften konnten wir die Plätze 9 und 11 erringen.
Und wenn man bedenkt, dass wir das eine oder andere Spiel wirklich nur knapp verloren haben, dann lässt uns das hoffen, dass wir nächstes Jahr noch besser abschneiden. Wir sind auf jeden Fall wieder dabei.
| Moarschaft Hochburg-Ach 1 11. Platz | Moarschaft Hochburg-Ach 2 9. Platz |
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| Hans, Otto, Herbert und Jörg | Daniel, Klausi, Gottfried und Sven |
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Sehr schnell mussten wir dann feststellen, das Eis und Asphalt sehr unterschiedlich reagieren: Wir mühten uns, wir kämpften, aber irgendwie wollte nichts klappen. Und wenn mal Glück gefragt war, dann hatte es komischerweise immer die gegnerische Mannschaft.
Und so kam es, wie es kommen musste: Unsere zwei Moarschaften kämpften wieder um die zwei letzten Plätze.
Gott sei Dank war ich bei der Moarschaft, die letzter wurde, für die gab es nämlich einen Wurstkranz. Von der Wurst kann man wenigstens abbeißen, was soll ich da mit einem Blechpokal.
Egal, Spass hat es wieder gemacht, und irgend jemand muss ja letzter werden.
Nächstes Wochenende wird dann wieder trainiert, für nächstes Jahr, bei einer Kiste Bier und einer großen Portion Leberkäse...
Berg frei
Gottfried
Naturfreunde 1 - Platz 10 | Naturfreunde 2 - Platz 11 |
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