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Biski - Skifahren mal anders

 Wintersport  Chrissi  26-02-2017 13:49  0  1143 gelesen

Skifahren mal anders – damit auch jeder mitmachen kann

Eigentlich geht es darum nicht anders zu sein, sondern Sport zu genießen wie andere auch. Es geht darum als Familie etwas zusammen zu erleben und sich nicht von Barrieren aufhalten zu lassen.

Wir sind nach Tirol gefahren um dort vier Tage lang Ski zu fahren, so gesehen klingt es nach einem ganz normalen Winterurlaub. Zugegeben etwas anders ist es schon und wir ziehen die Blicke auf uns wenn wir auf der Piste sind. Stichwort: Biski! Das ist ein Bob mit zwei beweglichen Carving-Skiern unten dran.
Dazu gedacht Leuten auf die Piste zu bringen, deren Füße nicht ganz so funktionieren wollen, wie sie es sollten. Also genau das richtige für meine Familie.

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Jedoch kann nicht jeder alleine die Piste runter brettern, dafür reicht oft die Oberkörperkontrolle nicht aus, da lässt sich aber leicht mit einem Begleitfahrer Abhilfe schaffen. Somit kann man es auch als Teamsport sehen.
Der Begleitfahrer hilft die Balance zu halten und greift in brenzligen Situation ein, während der Biskifahrer mit Gewichtsverlagerung die Richtung angibt. Je geübter der Biskifahrer desto weniger Arbeit und Anstrengung für den Begleitfahrer.
Ich bin mit meinem Bruder und Papa schon als kleines Mädchen skifahren gewesen. Meine große Schwester musste aber immer zuhause bleiben. Erst vor drei Jahren haben wir einen Weg gefunden, sie einzubinden. Wir alle haben mithilfe einer Skilehrerin gelernt einen Biski zu lenken, wie man mit den Schlepper den Berg hoch kommt, die Gurte richtig fest zurrt und wie man unverletzt den Berg wieder runter kommt.


Biski_2017_06Nicht jedes Skigebiet ist ausgerüstet für Rollstühle oder hat passende Pisten für uns, diese müssen nämlich recht breit und nicht allzu steil sein. Die Bobs sind zu teuer um einen eigenen zu besitzen und werden daher ausgeliehen und müssen extra zum Skigebiet transportiert werden. All das zu organisieren ist eine Herkulesaufgabe. Aber wir backen keine kleinen Brötchen, deshalb haben wir auch noch Freunde zum Skifahren eingeladen. Insgesamt drei Biskis mit Fahrern wurden jeden Tag auf die Pisten losgelassen. Dazu kommen mindestens zwei Begleitfahrer pro Bob, weil das sehr anstrengend werden kann und man das einer alleine Person nicht zumuten sollte. Außerdem hat man dann jemand der auf unerfahrene Skifahrer oder Raser aufpasst.

Am ersten Tag wurde noch eine der Biskifahrerinnen von einer Skilehrerin unterwiesen inklusive Begleitfahrerin. Aber da man seine Begleitfahrer auch ein bisschen schonen sollte, sind nicht jeden Tag die Gleichen mitgekommen. Die wachsen aber auch nicht auf Bäumen, deshalb haben wir die alle einzeln eingeschult, für gute Skifahrer stellt das auch kein Problem dar. Zur Belohnung gab es auch noch einen Trip mit getauschten Rollen, die Begleitfahrer durften im Bob sitzen und runter fahren.

Biski_2017_01Viele können nicht einschätzen wie sich der Bob verhält, wenn man sich für eine Kurve entschieden hat, kann man den Kurs nur schlecht ändern. Die meisten (beinahe) Unfälle passieren weil man anderen Ausweichen muss und dadurch ins Schlingern kommt oder unkontrolliert an Geschwindigkeit zunimmt. Ein schneller Schwung um abzubremsen gibt es nicht, zumindest nicht mit sehr viel Körperkraft des Begleitfahrers (also etwas das bei meinem großen Bruder funktioniert aber nicht bei mir). Man muss schön carven um Geschwindigkeit abzubauen. Doch wenn man den Bob erst einmal im Griff hat, ist das Skifahren ein Genuss. Es erfordert mehr Zusammenarbeit als wenn man alleine fahren würde, das stärkt den Zusammenhalt in der Gruppe/Familie. Zusätzlich kommt in den gleichen Genuss der Geschwindigkeit, der Landschaft und der sportlichen Betätigung wie die „normalen Skifahrer“. Für mich persönlich ist es wunderbar, das ich mit meiner Familie etwas erleben kann, wo man als ersten Impuls denkt: Das geht nicht. Ich kann nicht gemeinsam mit meine Schwester Skifahren gehen.

Am Ende war diese Woche eine unglaublich schöne Erfahrung für Familie und Freunde. Auch wenn es komplizierter ist, mehr Koordination und Organisation erfordert und für Spontanität nicht viel Platz gibt hat es sich gelohnt. Man wurde mit dem Gefühl belohnt etwas geleistet und eine Erinnerung geschaffen zu haben. Dann bis zum nächsten Winter. Jetzt gibt es erstmal den Urlaub vom Urlaub.

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Eisstockgebietsmeisterschaft 2017

 Wintersport  Gottfried  15-02-2017 17:12  0  471 gelesen

Eisstockgebietsmeisterschaft in Ried
am 4. Februar 2017

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Auch heuer machten wir uns wieder auf den Weg nach Ried, zur Gebietseisstockmeisterschaft. Zwei Moarschaften, voller Siegeswillen, und vor allem mit viel guter Laune.

Bei der Anmeldung wurde die gute Laune dann kurz getrübt, weil wir feststellen mussten, dass uns niemand angemeldet hat, da hat sich wieder jeder auf den anderen verlassen.

Aber im Zweifelsfall hat immer einer Schuld - der Obmann

Glücklicherweise hatte Georg die richtigen Wertungsbögen dabei, sodass wir nicht schon vor dem Beginn wieder heim mussten. Insgesamt elf Moarschaften kämpften dann um die begehrten Pokale und Preise.
Das Turnier selbst war wieder richtig lustig, vor allem für uns, weil wir die Sache nicht so tierisch ernst nahmen wie manch andere. Vielleicht wurden wir deshalb auch nicht erster.
Nach dem Turnier gings wieder zum ASKÖ-Sportheim, dort wurden wir mit leckerem Schweinebraten und Gulasch verköstigt.

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Am Ende erreichte Naturfreunde Hochburg-Ach 1 mit vier Siegen einen sehr guten achten Platz, und nur das schlechte Stockverhältnis kostete uns eine bessere Platzierung (sogar der sechste Platz wäre drin gewesen). Bei Naturfreunde Hochburg-Ach 2 lief es heuer nicht ganz so gut, aber dennoch schafften sie den vorletzten Platz, sodass wir das zweite Jahr in Folge nicht den letzten Platz belegten, unsere Schraubensammlung ist eh schon groß genug.

Und jetzt hätt ich es fast vergessen: der alte und neue Ortsmeister ist Naturfreunde Hochburg-Ach 1

Also, bis zum nächsten Jahr

Eurer Gottfried


Naturfreunde Hochburg-Ach 1

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Naturfreunde Hochburg-Ach 2

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Schneeschuhwanderung auf den Filbling

 Wintersport  Dora  02-02-2017 20:46  0  556 gelesen

Schneeschuhwanderung auf den Filbling (1307m)
Januar 2017

Ein herrlicher Tag sollte es heute werden, als wir, 5 Naturfreunde, uns in am Morgen zum Schneeschuhwandern an den Fuschlsee aufmachten.

Start war in Tiefbrunnau bei ca. -10°C. Nach kurzem Querfeldeinlaufen über eine Wiese erreichten wir den Wald, wo wir auch sogleich die Spuren unserer Vorwanderer aufnahmen.

So ging es leicht bergauf, mal im Wald, mal auf beschneiten Wiesen und sanften Hängen, bis zu einem Abzweig, an dem wir die Spur verloren.

Da wir auf den Berg rauf mussten, hieß es improvisieren und Querfeldein durch den Wald nach oben laufen. Wohl wissend, dass es evtl. der falsche Gipfel sein könnte.

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Das war ein echtes  Abenteuer, im tiefsten Tiefschnee und zwischen sehr eng stehenden Bäumen, so fühlen sich sonst nur die Bewohner des Waldes.

Oben angekommen machten wir erst mal eine kurze Brotzeit, denn es war tatsächlich der falsche Gipfel.

Der richtige Gipfel war aber nicht weit und mit einem kurzen Marsch über den Bergrücken fanden wir schnell den richtigen Weg.

Kurze Zeit später und nach insgesamt ca. 500hm erreichten wir das Gipfelkreuz des Filblings auf 1307m. Uns bot sich ein herrlicher Ausblick auf den Fuschlsee, Wolfgangsee und die vielen Berge ringsum.

Nach einer ordentlichen Brotzeit und aufgewärmt durch die Sonne bei über +20°C ging es wieder zurück. Und diesmal, mit kurzen Querfeldein Abstechern, auf dem richtigen Weg.

Abschließend kann ich sagen: es war ein herrlicher Tag!

Eure Dora

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Gebietseisstockturnier 2016

 Wintersport  Gottfried  24-02-2016 20:13  0  666 gelesen

Gebietseisstockturnier
am 6. Februar 2016

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Natürlich waren wir heuer auch wieder dabei: bei der Eisstockgebietsmeisterschaft in Ried.
Und diesmal waren wir auch noch die Organisatoren. So mussten im Vorfeld neben dem "intensiven" Training noch ein paar Dinge erledigt werden, wie Ausschreibung machen, Preise organisieren usw.

Und dank unserer zahlreichen Sponsoren waren die Preise auch bald besorgt. Der Schwerpunkt lag dabei eher beim Genuss als bei praktischen Dingen wie z.B. einem Seifenspender. Daher gab es hauptsächlich Getränke und Brotzeiten.

Am Samstag um 6 Uhr früh gings dann los, wir waren auch die ersten vor Ort und auf dem Eis, den diesmal wollten wir uns auf jeden Fall schon etwas einschießen, bevor es losgehen sollte. Denn für uns war es ja nicht nur ein Gebietseisstockturnier, sondern gleichzeitig auch die Ortsmeisterschaft.

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Zwölf Moarschaften waren gekommen, von den Stammgästen wie Hanzing bis hin zu Neulingen wie Mettmach.
Eisstockturnier_2016_08Von Hochburg-Ach waren diesmal nur zwei Moarschaften vertreten, aber die dafür mit umsomehr Ergeiz, denn heuer sollte es nicht wieder ein Kampf um den Wurstkranz, sprich den letzten Platz, werden, sondern den wollten wir unbedingt abgeben.
Außerdem haben wir ja schon ein paar Schraubenmännchen.


Am Anfang starteten wir relativ schwach, aber wir steigerten uns von Runde zu Runde. Für so manche "bessere" Moarschaft waren wir heuer nicht mehr nur das Kanonenfutter, da mussten sie sich schon anstrengen, wenn sie Punkte holen wollten.

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Vor allem für Hochburg-Ach war es bis zum Schluss extrem spannend, das letzte Spiel war Hochburg-Ach 1 gegen Hochburg-Ach 2. Beide Moarschaften hatten bereits je zwei Siege errungen, das direkte Duell war somit entscheidend. Hochburg-Ach 1 gewann Kehre um Kehre, bei der letzten Kehre hatten sie bereits 6 Punkte Vorsprung. Es waren drei Stöcke notwendig, um das Spiel noch herumzureißen, eine schier unlösbare Aufgabe.
Aber Hochburg-Ach 2 ließ sich nicht entmutigen. Nach einer idealen Vorlage von Klausi hatte Moarschaft 1 zu kämpfen, um überhaupt noch im Spiel zu bleiben. Nach den eher missglückten Nachschüssen von Hochburg-Ach 1 kamen dann Sven, Daniel und Gottfried. Mit drei präzise ausgeführten und platzierten Schüssen gelang das unmöglich geglaubte: drei Stöcke, sieben Punkte, und somit der Sieg in der Ortsmeisterschaft (und Gewinner eines Kasten Biers und Leberkäse bis zum Abwinken ).

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Um kurz nach eins war der Wettkampf dann beendet. Auf gings zum ASKÖ-Heim zum Mittagessen, diesmal gab es leckeres Gulasch mit Kartoffeln.

Nach dem Essen war noch die Siegerehrung, und wir waren natürlich gespannt, wie sich die Moarschaften aus Hochburg-Ach geschlagen haben.
Und tatsächlich, wir haben es geschafft, wir haben nicht mehr die letzten zwei Plätze belegt (so wie schon manchmal die Jahre davor).
Bei 12 teilnehmenden Mannschaften konnten wir die Plätze 9 und 11 erringen.

Und wenn man bedenkt, dass wir das eine oder andere Spiel wirklich nur knapp verloren haben, dann lässt uns das hoffen, dass wir nächstes Jahr noch besser abschneiden. Wir sind auf jeden Fall wieder dabei.

Moarschaft Hochburg-Ach 1
11. Platz
Moarschaft Hochburg-Ach 2
9. Platz
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Hans, Otto, Herbert und JörgDaniel, Klausi, Gottfried und Sven
 

Gebietseisstockturnier 2015

 Wintersport  Gottfried  17-02-2015 22:56  0  901 gelesen

Gebiets-Eisstockturnier in Ried
  am 7. Februar 2015

Eisstockturnier2015_01


Am 7. Februar war es wieder soweit: wir trafen uns wieder in der Eishalle in Ried, zum diesjährigen Gebietseisstockturnier.

Dieses Jahr stellten wir nur zwei Mannschaften, die Teilnehmer waren dafür umso motivierter. Heuer wollten wir bessere Platzierungen erreichen als in den Jahren davor.

Aus diesem Grund haben wir im Vorfeld auch mehrmals trainiert, auf der Asphaltbahn beim Naturfreundegasthaus. Und da es auf der Asphaltbahn schon wirklich gut klappte, waren wir auch guter Dinge, als wir nach Ried aufbrachen.

Außerdem wollten wir nicht den gleichen Fehler wie 2014 machen: wir waren damals viel zu spät dran, sodass wir gar nicht mehr üben konnten, bevor das Turnier losging.

Deshalb starteten wir diesmal pünktlich um viertel nach Sechs, und wir waren um Sieben in der Eishalle, und die Ersten beim Üben.

Sehr schnell mussten wir dann feststellen, das Eis und Asphalt sehr unterschiedlich reagieren: Wir mühten uns, wir kämpften, aber irgendwie wollte nichts klappen. Und wenn mal Glück gefragt war, dann hatte es komischerweise immer die gegnerische Mannschaft.

Und so kam es, wie es kommen musste: Unsere zwei Moarschaften kämpften wieder um die zwei letzten Plätze.
Gott sei Dank war ich bei der Moarschaft, die letzter wurde, für die gab es nämlich einen Wurstkranz. Von der Wurst kann man wenigstens abbeißen, was soll ich da mit einem Blechpokal.

Egal, Spass hat es wieder gemacht, und irgend jemand muss ja letzter werden.

Nächstes Wochenende wird dann wieder trainiert, für nächstes Jahr, bei einer Kiste Bier und einer großen Portion Leberkäse...

Berg frei
Gottfried


Naturfreunde 1 - Platz 10
Hans, Otto, Herbert und Jörg

Naturfreunde 2 - Platz 11
Klausi, Sven, Daniel und Gottfried

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