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Nachdem wir im letzten Jahr so viel Pech mit dem Wetter hatten, hatte Petrus heuer ein Einsehen, ja vielleicht hat er es auch gleich zu gut gemeint. Am Freitag Nachmittag haben sich 21 Kletterfreaks bei über 30° mit drei vollbesetzten Fahrzeugen Richtung Zellersee auf den Weg gemacht. Nach knapp einer Stunden lachte uns die Zellerwand entgegen und es schien, als würde sie mir zuflüstern: "Auffa mit dir".
Aber so weit war es noch nicht. Bei den hochsommerlichen Temperaturen mussten erst die Autos ausgeräumt, die Zelte und der Pavillion mit den Biertischgarnituren aufgebaut werden. Nachdem alle einen Schlafplatz hatten, wurde auch gleich der Zellersee gestürmt. Mit seinen 23° Wassertemperatur eine wahre Wohltat. Obwohl es im See so toll war, gab es etwas, das die Kinder gegen 8 wieder aus dem Wasser lockte: Auf dem Griller brutzelten Koteletts und Würstchen, die voller Heißhunger verschlungen wurden. |
Nach dem Abendessen wurde dann Karten, Ball und Fangen gespielt, was gerade Spass gemacht hat.
Am Abend war leider nicht nur die Temperatur abnehmend, sondern auch die Gelsenplage zunehmend. In Heerscharen sind sie über uns hergefallen, als hätten sie seit Jahren keinen Menschen mehr zum Stechen gefunden. Markus hatte am Ende des Wochenendes mehr als 50 Gelsenstiche an einem Bein. Da braucht man viel Autan oder gute Fingernägel zum Kratzen.
Um 23 Uhr gings dann ab in die Zelte, wir hatten ja viel vor am nächsten Tag.
Am nächsten Morgen konnten es einige kaum erwarten, bis es los ging. Um viertel nach sechs tollten die Ersten schon wieder am Zeltplatz herum, was so manch anderer Camper nicht so toll fand.
Nach einem ausgiebigen Frühstück und dem Anlegen der Kletterausrüstung gings dann im Gänsemarsch hoch zur Zellerwand.
Gott sei Dank war der Bereich, in dem wir dann kletterten, im Schatten großer Bäume, da der Großteil der Zellerwand schon am Vormittag voll in der Sonne liegt. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass um eins keines der Kinder mehr so recht Lust zum Klettern hatte, sondern alle zum See wollten.
Nach dem Abstieg zum Campingplatz ging es dann auch gleich ins Wasser, Mittagessen konnte warten.
Am Nachmittag gab es dann sowieso nur eins: Im Wasser bleiben. Dabei erwies sich die kleine Plattform in der Mitte des Sees wie ein Kindermagnet, dort wurde raufgeklettern, reingesprungen, reingeworfen und zwischendurch gerastet.
Am späten Nachmittag konnten sich dann nur ein paar richtige Freaks dazu aufraffen, noch einmal hoch zur Wand zu gehen und ein wenig zu klettern.
Zum Abendessen gab es dann wieder Köstliches vom Grill. Nach dem Aufräumen und Abspülen gings noch mal kurz ins Wasser. Danach waren wieder alle am Zeltplatz mit Spielen beschäftigt.
Das Klatschen, das man ständig hörte, war kein Applaus, sondern der verzweifelte Versuch, der Gelsenplage Herr zu werden. War aber nur ein Versuch, war nicht möglich. Um elf war dann wieder Gitterbettsperre.
Am nächsten Morgen war es dann länger ruhig, was mich nach dem Vortagesprogramm auch nicht gewundert hat. Die Letzten mussten um acht aufgeweckt werden. Nach dem Frühstück haben wir uns aufgeteilt. Die Einen gingen zum Klettern, die Anderen bauten die Zelte ab und räumten alles in die Autos. Geschwitzt haben aber wahrscheinlich alle gleich.
Gegen Mittag waren dann alle im Wasser, um den Körper wieder auf normale Betriebstemperatur herunterzukühlen. Als letztes Mittagessen gab es dann noch einen riesen Topf voll Spaghetti.
Um drei Uhr, nachdem wir die Kinder wieder aus dem Wasser "rausgezerrt" hatten, machten wir uns auf dem Heimweg. Auf der Heimfahrt gab es dann genau 3 Menschen, die nicht geschlafen haben, nämlich die Fahrer. War doch ein ziemlich anstrengendes Wochenende. Abschließend muss man sagen: es scheint wirklich allen gefallen zu haben, die Kinder waren brav und der Küchendienst hat super funktioniert (wenn so manche Mutter wüsste, wie toll und mit wieviel Spass die Kinder in der Küche mithelfen können).
Das Betreuerteam ist einhellig der Meinung: "Des mach ma nu amoi" Also, bis zum nächsten Sommer
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Die Hallen-Klettersaison konnte am 25. Juni abgeschlossen werden.
Deshalb haben wir am Freitag, den 2. Juli, am Parkplatz des Naturfreunde-Gasthauses ein kleines Grillfest veranstaltet. Bei strahlendem Sonnenschein gab es leckere Grillkoteletts und Würstchen. Ein paar fleißige Mütter haben sich bereit erklärt, etwas Salat oder Kuchen mitzubringen. Danke noch mal an dieser Stelle. Im Schatten der großen Buchen konnte man gemütlich essen und ein Bier schlürfen. Außerdem ist es auch nett, wenn man sich mal mit den Eltern unterhalten kann. |
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Zu Beginn der Klettersaison haben wir uns etwas Besonderes überlegt. Wir haben immer mitgeschrieben, wer an den einzelnen Klettertagen anwesend war. So konnten wir bei dieser Gelegenheit auch unseren Trainingschampion küren. Es ist Saskia, sie war von den 21 Trainingstagen 20 mal dabei. Eine tolle Leistung. Aber es ist klar, dass man nicht immer dabei sein kann. Deshalb haben auch weitere 6 Kinder, die mindestens 17 mal dabei waren, als Anerkennung für ihren Fleiß einen Karabiner geschenkt bekommen.
Bei ausgelassener Stimmung wurde dann noch bis halb neun gequatscht und gefeiert.
Besonders bedanken möchten wir uns auch noch bei allen, die in der vergangenen Klettersaison mitgeholfen haben, sei es aktiv im Betreuerteam oder im Hintergrund als Kuchenbäckerin oder ähnliches. Ohne die vielen fleißigen Hände wäre so etwas wie die Kletterfreaks nicht zu bewerkstelligen. Herzlichen Dank.
Wir hoffen, dass in der nächsten Saison auch wieder so viele Kletterfreaks fleißig dabei sind. Das Betreuerteam freut sich schon wieder darauf.
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Am Sonntag war eigentlich eine Klettertour auf den Schober-Südgrat geplant. Da der Wetterbericht sehr unbeständiges Wetter sowie vereinzelte Gewitter vorhersagte, war es zu gefährlich, in die Route einzusteigen. Da wir den Sonntag jedoch nicht ungenützt verstreichen lassen wollten, haben wir uns kurzerhand entschlossen, zumindest zu einem der nahe gelegenen Klettergärten zu fahren. Nach ein wenig Schmökern in den Kletterführern fiel unsere Wahl auf die Zellerwand bei Schleching, weil dort an einigen Stellen sogar bei Regen geklettert werden kann. Also machten wir uns zu fünft auf Richtung Marquartstein. Hans wollte bei der Gelegenheit auch gleich mal sein neues Navi testen. Schon nach wenigen Kilometern stellten wir fest, dass die vorgeschlagene Radfahrroute für das Auto doch nicht so zielführend ist. Nachdem wir auf PKW-Modus umgestellt hatten, ging es aber auf schnellstem Weg (zumindest laut Navi) Richtung Kletterwand. So zügig, dass wir sogar daran vorbeigerauscht sind. Um Viertel nach Zehn war es dann aber soweit. |
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Nach dem kurzen Zustieg vom Campingplatz bis zur Kletterwand von nur 5 Minuten befanden wir uns an "Red Bolts". In diesem Abschnitt findet man Routen vom Schwierigkeitsgrad 4 bis 8. Scarabäus, No Way Up, Psycho 2000, Sargnagel und wie sie alle heißen, bezwungen haben wir sie alle. Geklettert wurde wieder, bis die Finger krachten und völlig zerschunden waren.
Mei, is des schee (vielleicht sollte ich mir mal über meine Neigungen Gedanken machen
).
Um halb Vier hatten dann auch alle genug und wir gingen wieder runter zum Zellersee. Dort nahmen dann Daniel und Raphael unter den erstaunten Blicken der übrigen Zeltplatznutzer noch ein erfrischendes Bad, nur die Harten kommen durch. Auf jeden Fall war es wieder ein gelungener Kletterausflug, der allen Beteiligten viel Spaß bereitet hat und Dank Petrus auch völlig regenfrei blieb.
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Am Samstag war es wieder einmal soweit. Unsere Kleinen konnten ihr Kletterkönnen unter Beweis stellen. In der Kletterhalle Burghausen fand der mittlerweile dritte Grenzüberschreitende Sportkletterwettbewerb statt. Mitmachen konnten alle Kinder und Jugendliche bis 18. Vertreten waren insgesamt 38 Starter aus den Vereinen Burghausen, Gangkofen, Eggelsberg und Hochburg-Ach. Trotz (oder auch wegen) der geringen Teilnehmeranzahl (letztes Jahr waren 55 Kinder am Start) war die Stimmung toll. Die Kinder gaben dann auch von Anfang an ihr Bestes und bezwangen die Qualifikationsrouten. An dieser Stelle möchte ich auch dem Schrauberteam der Kletterhalle ein Kompliment aussprechen, das wieder einmal anspruchsvolle und tolle Routen an die Wand gezaubert hat. Nach den zwei Qualifikationsrunden kommen dann üblicherweise die besten acht in das Finale, bei dem dann der Sieger ermittelt wird. |
Wir freuen uns schon wieder auf den nächsten GÜK und hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme.
Die Ergebnisse:
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Minis weiblich
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Minis männlich
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Nina (Gold), Saskia (Silber) und Lisa |
Calli (Gold) und Tobias |
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Kinder weiblich
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Kinder männlich
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Vicki (Bronze), Sabina (Bronze), Nina und Michaela |
Raphael (Silber) und Maxi (Bronze) |
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Schüler weiblich
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Schüler männlich
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Magda (Silber) |
Raphi (Gold) |
Artikel im Burghauser Anzeiger vom 29. Juni 2010
3. Grenzüberschreitender Sportkletterwettbewerb
Samstag, der 12. Juni 2010
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Austragungsort:
Organisation:
Modus:
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Schirmherrschaft: Hr. Hans Steindl – 1. Bürgermeister der Stadt Burghausen
Hr. Christian Kager – Bürgermeister der Marktgemeinde Eggelsberg
Hr. Karl Lugmayr – Bürgermeister der Gemeinde Hochburg-Ach
Teilnahmeberechtigt: Mitglieder aus DAV Sektionen und Naturfreunde der Landkreise
Altötting, Pfarrkirchen, Traunstein, Mühldorf
Mitglieder der OEAV Sektion Salzburg und Braunau
Mitglieder der Österr. Naturfreunde – Gebiet Innviertel
Anmeldung: mittels beiliegendem Anmeldeformular bis Dienstag, 08. Juni 2010
an DAV Burghausen, D-84489 Burghausen, Robert-Koch Straße 11A
Email: info@alpenverein-burghausen.de
Nenngeld: Euro 10,-- pro Teilnehmer
Einzahlung bitte bis spätestens 08. Juni 2009 an DAV Burghausen,
Kreissparkasse Burghausen, BLZ 710 510 10, Konto Nr. 110 763 79
IBAN: DE 91 7105 1010 0011 0763 79, BIC: BYLA DE M1 AOE
Kennwort „Nenngeld“. Eine Rückerstattung ist nicht möglich.
Der Einzahlungsbeleg ist vorzuweisen! Nachnenngebühr Euro 20,--
Es können pro Sektion / Ortsgruppe 10 Teilnehmer starten.
Sicherer: Jede teilnehmende Sektion / Ortsgruppe bitte zwei Sicherer stellen
(siehe Anmeldeformular mit Namen und Telefonnummer).
Diese Personen müssen Vorstieg sichern können. Termin für die
Einweisung von Sichereren, Schiedsrichtern und Routensetzern ist der
02. Juni 2010 um 19 Uhr in der Kletterhalle.
Programm:
08:00 Uhr Anmeldung und Startnummernausgabe
08:30 Uhr Unterweisung BetreuerInnen
08:45 Uhr Besichtigung und Vorklettern der Routen
09:00 Uhr Beginn der Qualifikationsrunden
12:15 Uhr öffentl. Führungen durch die neue Kletteranlage
13:00 Uhr Festakt mit Einweihung
13:45 Uhr Beginn der Finalkletterrunde
anschließend Siegerehrung
(Zeitänderungen vorbehalten!)
Startberechtigt:
Klasse Jahrgang
Mini w/m: 2001 und jünger
Kinder w/m: 2000 – 1999
Schüler w/m: 1998 – 1997
Jugend B w/m: 1996 – 1995
Jugend A w/m: 1994 – 1993
Bei geringer TN-Zahl in einer Klasse können die TN in einer anderen Klasse gewertet werden!
Starterjause: 1 Wurstsemmel, 1 Getränk und 1 Apfel / TeilnehmerIn
Betreuung: Die Anmeldungen können nur entgegengenommen werden, wenn pro Gruppe
ein/e BetreuerIn (siehe Anmeldeformular) während der gesamten Veranstaltung
zur Verfügung steht. Die Betreuer sind dafür verantwortlich, dass die Kletterer
mit angepassten Gurten pünktlich zum Einstieg erscheinen.
Ärztliche Bestätigung:
Die Mannschaftsführer/Betreuer bestätigen mit ihrer Unterschrift auf der Anmeldung, dass alle ihre teilnehmenden Athleten/innen eine ärztliche Bestätigung abgegeben haben.
Haftung: Bei Unfällen wird vom Veranstalter keine Haftung übernommen!
Für Speisen und Getränke in der Kletterhalle ist gesorgt.
Auf eine zahlreiche Teilnahme und auf Ihren Besuch freuen sich die Veranstalter