![]() | Nachdem es uns den ersten Termin Mitte Juni verregnet hatte, war der Wettergott diesmal mit uns gnädig. Obwohl, bei diesen Temperaturen hat er es vielleicht schon zu gut gemeint, aber besser zu heiß als zu kalt. Am Freitagnachmittag machten wir uns auf den Weg. Diesmal ging es nicht zum Campingplatz am Zellersee, der war nämlich schon völlig ausgebucht. Nach kurzer Suche habe wir eine schöne Alternative in nur 6 km Entfernung gefunden, den Zeltplatz Litzelau in Oberwössen. Wir erhielten einen Platz direkt am Wössener Bach, der trotz der hohen Temperaturen noch angenehm kühl und so eine wunderbare Erfrischung war. Aufgrund der vielen Bäume am Zeltplatz konnte man auch immer ein schattiges Plätzchen finden. Am Freitag stand daher nur mehr folgendes am Programm: Ankommen, Plantschen im Bach, Zelt aufbauen, Grillen, gemütliches Beisammensein. |

Am Samstag wurde früh gestartet, wir wollten zeitig am Fels sein, um der Hitze auszuweichen. Um sieben war Tagwache, und nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir zur Zellerwand, die wir dann auch schon um halb neun erreichten. Hier wurden schnell ein paar Seile Top-Rope eingehängt, und es konnte losgehen.
Aufgrund der Hitze und des Anblicks des Zellersees sind die Kinder aber nie so richtig in die Gänge gekommen, die ersten haben schon um halb elf leise nachgefragt, wann wir endlich baden gehen. So haben wir schon um elf beschlossen, den sportlichen Teil des Tages zu beenden und runter an den See zu gehen.

Den restlichen Tag waren dann alle nur mehr im Wasser, dem einzigen Ort, an dem es einigermaßen erträglich war.
Am Abend ging es dann wieder zurück zum Zeltplatz, mit Baden, Grillen und Würfel- und Kartenspielen ließen wir den Tag ausklingen.
Die Kleineren waren schon im Bett, da beobachteten die Großen leicht besorgt das Wetterleuchten am Horizont. Der Wetterfrosch hatte anscheinend nicht ganz recht, als er am Freitag noch behauptete, die Gewitter kommen erst am Sonntagnachmittag. Erinnerungen an das Zeltlager im letzten Jahr wurden wach, da gingen bei einem ziemlich heftigen Gewitter alle Pavillions sowie einige Zelte zu Bruch. Deshalb wurde auch der Pavillion noch schnell abgebaut und alles Lose wie Handtücher, Trinkbecher usw. in den Zelten verstaut, sicher ist sicher. Und das war auch gut so, denn schon wenig später kamen Donner, Wind und Regen.
Glücklicherweise war das Unwetter dann nicht so schlimm, wie aufgrund des Wetterleuchtens zu befürchten war. Vor allem sind alle Zelte heil und fast alle Teilnehmer trocken geblieben.
Am nächsten Morgen war die Welt schon wieder in Ordnung, die Sonne schien und die Vögel zwitscherten.
Und erneut ging es früh raus aus den Schlafsäcken. Um sieben Frühstück, um halb neun Abmarsch. Diesmal machten wir uns auf zum nur ein paar Kilometer entfernten Auerwandl. Dieser kleine aber feine Klettergarten ist vor allem für Anfänger sehr gut geeignet, er befindet sich direkt an einer Forststraße und die meisten Routen befinden sich im Schwierigkeitsgrad von 4 bis 6.
Heute war irgendwie alles anders, alle waren mit voller Begeisterung dabei und die Seile waren immer besetzt.
Geplant war, bis elf zu klettern, aber da die meisten noch nicht genug hatten, wurde kurzerhand bis halb eins verlängert, wir wollten ja die Kinder in ihrem Bewegungsdrang nicht bremsen.
Hans war so nett und verständigte die Eltern, dass der geplante Heimkehrzeitpunkt von drei auf fünf verschoben wird.

Zu Mittag ging es dann wieder zurück zum Zeltplatz. Nach einen kurzen Sprung in den Bach gab es dann Wurst- und Käsebrote als Mittagessen.
Da alle fleißig mit angepackt haben und der Abbau des Lagers ohne große Verzögerungen von Statten ging, war auch noch Zeit, bei der Heimreise kurz beim Zellersee vorbei zu schauen und ein wenig schwimmen zu gehen.
Pünktlich um halb vier zogen dann die Gewitterwolken auf, sodass es einfacher war, die Kinder aus dem Wasser zu holen und die Rückfahrt anzutreten.
Auf jeden Fall schien es wieder allen gefallen zu haben, und das Zeltlager werden wir nächstes Jahr sicher wiederholen, mal schauen, wo.

Die Wettervorhersage war gut, aber die Wassertemparatur des Wolfgangsees sollte nur 19 Grad betragen. Da zwei von unseren Jungs so mädchenhaft waren, haben wir kurzfristig umdisponiert. Zum Gaisberg-Klettergarten sollte es gehen, den mussten wir vor kurzem wegen Regen eh absagen. | ![]() |
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| Also gings mit dem Auto nach Salzburg und rauf auf den Gaisberg. Von der Zistelalm über den Gaisberg-Rundweg war es dann nur mehr ein kurzer, gemütlicher Zustieg. Der Klettergarten war leider vom letzten Regen noch nicht ganz abgetrocknet, sodass einige der Routen ziemlich rutschig waren. Hat aber trotzdem Spass gemacht, und wir kommen wieder. |

Klettersteig Echernwand in Hallstatt
Am ersten Mai 2013 waren wir- Thomas, Hans, Gottfried, Daniel und Saskia- an einem Klettersteig am Badesee Hallstadt.
Wir haben uns um 7.30 Uhr bei Gottfried getroffen. Als wir angekommen sind, stiegen wir aus dem Auto und sahen nach kurzem suchen eine Leiter aus dem Klettersteig. Der Zustieg dauerte ca. 10 Minuten. Wir mussten unter den Schienen einer Zahnradbahn hindurchgehen.
| Der Klettersteig begann mit einer Leiter, bei der die Stufen weiter als sonst auseinander waren. Er ist für Kinder ab 14 Jahren. Im Klettersteig gab es drei Leitern. Eine davon war eine Panoramaleiter. Damit konnte man ganz Hallstadt überblicken. Im Klettersteig gab es eine schwierige und eine leichte Variante. Wir haben die schwierige gewählt. Diese Variante war aber einfach. | ![]() |
![]() | Später sahen wir von oben die leichte Variante. Diese wäre für uns lustiger, denn da waren viele Leitern eingebaut. Als wir fast am ausstieg waren, sahen wir Teile von einem altem Klettersteig. Oben angekommen machten wir erst einmal Brotzeit. Der Abstieg war spannender als der Klettersteig. Wir haben einen Weg gewählt, vor dem stand: „Betreten Verboten, Materialseilbahn.“ Wir haben gedacht, dass es nicht schlimm ist, weil am Feiertag sowieso keiner arbeitet. |
Nicht mal eine Absperrung konnte uns aufhalten, da durch zu gehen. Wir sprangen darüber und gingen Querfeldein über Bäume, mussten durch Löcher schlüpfen und einmal sogar einen kleinen Abgrund hinunterspringen. Als wir unten ankamen, hatten wir Glück, dass uns keiner bemerkt hat. Im Anschluss sind wir noch in einen Klettergarten gegangen, der Gletschergarten heißt. Hier waren schwierige Routen. Es gab nur ein paar die nicht so schwierig waren. Der Tag war sehr schön. Eure Saskia | ![]() |
![]() | Es ist schon fast Tradition - die Hochburg-Acher Naturfreunde betreuen wieder den Kletterturm bei der Sport- und Funmesse in Ried. Am Freitag war wieder der Tag der Schüler. Um Punkt acht stürmten die Kinder in die Halle, und von diesem Zeitpunkt an gab es kaum ein Verschnaufen. So war es auch kein Wunder, dass am Abend mehr als 600 Pickerl für den Aktivitätenpass ausgegeben waren. Wie viele tatsächlich da waren und wie oft da jemand hochgeklettert ist, lässt sich sowieso nur mehr vermuten. Anhand der Blasen an den Händen war es aber gewiss, es waren viele Klettermeter. |
Als besonderen Gast konnten wir heuer Walter Ablinger in unserer Mitte begrüßen, ja diesen Walter Ablinger, den Handbiker und Gewinner der Goldmedaille im Strassenrennen und der Silbermedaille im Einzelzeitfahren bei den Paralympischen Spielen in London 2012.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung auch von unserer Seite.

Sichtlich angetan war er auch, dass Eva-Maria derart toll in unsere Klettergruppe integriert ist und sie trotz ihres Handicaps für jede Aufgabe, aber auch für jeden Spass zu haben ist. So haben sich die beiden auch lange Zeit genommen, um Erlebnisse und Erfahrungen auszutauschen. Bewundern muss man beide, denn was sie tagtäglich leisten und wie sie ihr Leben meistern, ist vorbildlich.
Am Samstag und Sonntag war zwar nicht mehr Tag der Schüler, aber der Ansturm auf unsere Stand war ungebrochen. Zum Teil waren bekannter Gesichter dabei, den viele kommen jedes Jahr wieder, aber auch viele Neulinge wollten sich an unseren Klettermöglichkeiten versuchen. Spass hat es aber wieder allen gemacht.

Besonders gut angenommen wurde auch unsere neue Prusikstation, bei der man sich an je zwei Seilen mit Steighilfen bis an die Hallendecke hocharbeiten konnte. Obwohl diese Attraktion wahrscheinlich die Anstrengenste und Schweißtreibenste war, war sie trotzdem so gut wie ständig in Betrieb. Das Prusiken war für viele, teilweise auch erfahrene Kletterer, ein völlig neues Erlebnis.
Die Kinder waren sowieso immer bei allem sofort dabei, bei so manchem Erwachsenen hat es da schon mehr Überredungskunst gebraucht. Wenn man aber nachher mit den Menschen sprach, hat es keiner bereut, mitgemacht zu haben.
Wenn man das Wochenende so Revue passieren lässt, kann man sagen: Anstrengend wars, aber schön wars. Vor allem wenn es dann so ein Knirps nach 20 Versuchen endlich bis ganz nach oben geschafft hat, dann freut man sich auch mit.
Wir hoffen halt, dass wir den Einen oder Anderen mit dem Klettervirus infizieren konnten und wir uns nächstes Jahr, in irgend einer Kletterhalle oder in den Bergen mal wieder sehen.
Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer
Eurer Betreuerteam von den Naturfreunden
| 5. Grenzüberschreitender Kletterwettbewerb | |
Am Samstag, 24.11.2012 fand bereits zum 5. Mal der Grenzüberschreitende Kletterwettbewerb im Kletterzentrum des DAV Burghausen statt. Insgesamt 74 Starter und Starterinnen aus verschiedenen Sektionen nahmen an diesem Wettbewerb teil. Von den Naturfreunden Hochburg-Ach waren 11 kletterbegeisterte Kinder beteiligt. | |
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Bei diesem Wettbewerb mussten von den Teilnehmern 6 verschieden Routen geklettert werden. Die einzelnen Routen waren in verschiedene Sektionen unterteilt. Jede Sektion ergab eine bestimmte Punktwertungen für den einzelnen Kletterer (umso höher, umso mehr Punkte). Als Bonuspunkte mussten von den einzelnen Teilnehmern noch eine Hangelleiter im Freien und ein Boulder (Klettern ohne Seil in Absprunghöhe) im Therapieraum der Kletterhalle bezwungen werden. Jeder Teilnehmer hatte für diese 8 Aufgaben von 10 bis 14 Uhr Zeit um möglichst viele Punkte zu sammeln. | ![]() |
Die Ergebnisse der Naturfreunde Hochburg-Ach sind: | Nach dem Ende der Kletterzeit wurden gegen 15 Uhr die Ergebnisse bekannt gegeben. |
Schüler männlich Sebastian Fersch Dominik Samer Kinder männlich Pascal Wirnsberger Kinder weiblich Lisa Gröer Mini weiblich Celina Seidl Zwerge männlich Timo Laumann | S 4. Platz 7. Platz S 2. Platz S 1. Platz S 7. Platz S 1. Platz |
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Bei der Siegerehrung bekam jeder Teilnehmer eine Urkunde und ein Los, um sich dann einen Gewinn aussuchen zu können. Hierbei gab es Karabiner, Bandschlingen, Trinkflaschen und diverse andere Dinge für den einzelnen Teilnehmer. |
Die Teilnehmer waren alle voller Freude und Begeisterung beim Wettbewerb beteiligt. Sie erzielten sehr gute Leistungen. | ![]() |