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Unsere Unterkunft: das Sporthotel Dr. Karl Renner in Hinterglemm![]() | ||
| Am Samstag morgen nach einem ausgiebigen Frühstück ging es los. Eine kleine Gruppe suchte die Herausforderung. Sie fuhren mit der Zwölferkogelbahn hoch. Über die Hohe Penab ging es dann bergauf/bergab bis zum Manlitzkogel auf über 2200m. Von da an gings nur mehr bergab, teilweise sehr steil, teilweise auf Abwegen, dann auf Irrwegen, dann wieder rauf, wieder runter, zur Einkehr auf der Ellmau Grundalm. Angesicht der bereits zurückgelegten Kilometer haben wir uns entschlossen, für den Rückweg bequemerweise ab der Mittelstation wieder die Gondel zu wählen. Wanderung über die Hohe Penab zum Manlitzkogel | ||
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Unsere Kleineren machten sich auf zum "Berg Kodok". Der "Kodok" ist ein 3,5 km langer Rundwanderweg am Reiterkogel. Motorik, Grips und Mut waren bei den zahlreichen Spielestationen wie z.B. "Die traurigen Felsen", "Die dunkle Schlucht" oder "Die geheime Botschaft" entlang des Weges gefordert. Besonders gefallen hat den Kindern die Bärenschlucht (die Kleinsten waren beim ersten Bärengebrüll ziemlich erschrocken), das Labyrinth und das Zielspritzen mit einer Feuerwehrspritze. Da die Jagd nach dem Schatz des Kobolds natürlich nicht den ganzen Tag gedauert hat, ging es dann anschliessend noch mit der Seilbahn hoch auf den Schattberg, um die tolle Aussicht in 2000 m zu genießen. Auf der Schatzsuche am "Berg Kodok" | ||
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Die größte Gruppe fuhr gleich am Morgen mit dem Bus (der nach dem Einsteigen unserer Gruppe proppenvoll war) nach Saalbach und bezwang den Schattberg ganz lässig mit der Gondelbahn. Von dort aus gings dann unter Führung von Hans Grübl (vielen Dank an dieser Stelle für Deine tolle Unterstützung) über den Pinzgauer Spazierweg auf den Stemmerkogel. Ein kurzes Stück vor dem Gipfel war noch ein großes Schneefeld vom letzten Winter übrig geblieben, hier gabs dann auch für die meisten kein Halten mehr (egal ob groß oder klein). Die Einen fuhren mehr oder weniger aufrecht vor dem applaudierenden Publikum den Hang runter, die Anderen lieferten sich heftige Schneeballschlachten. Irgendwann war genug getobt, die Hosenboden waren nass, und es ging mit Schwung den letzten Rest rauf auf den Gipfel. Dort gab es bei wunderschöner Aussicht zuerst mal eine kleine Stärkung, bevor es wieder weiter ging. Ziel war dann die Westgipfelhütte, die wir nach insgesamt vier Stunden zufrieden erreichten. Mit Hüttengröstl und Kaiserschmarrn gestärkt machten wir uns dann nach einer etwas längeren Pause wieder auf den Weg. Ein Teil ging zurück zur Schattbergbahn, der andere Teil hatte noch nicht genug und machte sich zu Fuss auf ins Tal nach Hinterglemm. Beim Bergstadl wurde noch mal kurz eingekehrt und bei einem Kaffee mit einem riesigen hausgemachten Kuchen kurz verschnauft, bevor die letzte Etappe in Angriff genommen wurde. Um fünf Uhr erreichten auch die letzten ziemlich ausgepowert unsere Unterkunft. Wanderung zum Stemmerkogel | ||
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So waren alle glücklich und zufrieden mit dem Tagwerk, und nach dem Abendessen wurde bei einem gemütlichen Gläschen noch über die Erlebnisse und Eindrücke des Tages geplaudert. Sonntag morgen ging es wieder früh raus, wir wollten die ersten sein beim Parkplatz des Talschlusszuges. Die Wanderfreudigen machten sich von hier aus auf zur Forsthofalm, eine 250 Jahre alte Alm, ohne Strom und ohne den modernen Schnick-Schnack, aber der Sennerin scheint es dort zu gefallen. Über die Saalalm ging es dann zur Lindlingalm, unserem zentralen Treffpunkt. Wanderung zur Forsthofalm und Saalalm | ||
![]() | ![]() Unser Wanderführer Hans mit unserer Kleinsten, der Emma | ![]() |
Die Abenteuerlustigen fuhren mit dem Talschlusszug direkt zur Lindlingalm. Hier gibt es einen riesigen Hochseilgarten mit weit über 100 einzelen Elementen von leicht bis wirklich schwierig. Toll waren vor allem die vielen Flying Foxes, mit denen man z.T. 40 m über dem Boden 100 m und mehr quer über das Tal rauschte. Hier wurde dann umhergeturnt, bis die Finger krachten. Sehr positiv haben uns die günstigen Eintrittspreise überrascht, da z.B. Kinder ab 12 Euro den Hochseilpark den ganzen Tag nutzen konnten. So wurde zwischendurch bei der Lindlingalm schnell was gegessen, und dann gings wieder hoch in die Bäume. Unterwegs im Hochseilgarten | ||
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Wer sich mit der Höhe nicht so anfreunden konnte, ging zum großen Spielplatz beim Teufelswasser, mit zahlreichen Attraktionen rund um das Wasser. Eine weitere Attraktion auf der Lindlingalm ist der Baumzipfelweg, der höchstgelegene Wipfelwanderweg Europas. Über die 200 m lange Golden Gate Brücke gelangt man in 40 m Höhe auf den 1 km langen Rundweg in den Baumwipfeln. Ob die Zipfelmützen wirklich eine Zierde waren, muss jeder selbst entscheiden ![]() Auf dem Baumwipfelweg | ||
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Die letzten machten sich dann kurz nach vier auf den Rückweg zum Auto und auf den Nachhauseweg. Alles in Allem war es wieder ein super Wochenende, bei tollem Wetter, es war für jeden Geschmack und für jede Könnerstufe etwas geboten. Überbieten werden wir das nächsten Jahr wahrscheinlich nicht mehr können, aber wir werden uns bemühen, eine ebenso gelungene Veranstaltung zu organisieren. Wir hoffen, dass wir Euch kommendes Jahr auch wieder begrüßen dürfen (und vielleicht auch ein paar neue Gesichter). Euer Betreuerteam Naturfreunde Hochburg-Ach | ||
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