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Darauf meinte Daniel: „Das ist ja leicht möglich, wenn du es willst können wir dich rauf ziehen.“ Ich antwortete darauf: „Sicher möchte ich einmal, aber ist ja zu kompliziert.“
So schnell konnte ich gar nicht schauen, hat mir Hans schon einen Brustgurt angezogen und währenddessen hat Daniel den Gottfried rauf gesichert. Gottfried hing sich oben ein, so dass Daniel und Hans die Hände frei hatten mich auf das gleiche Seil dazu zu hängen. Wenn Gottfried nun herunter kletterte wurde ich hinauf gezogen, jetzt war ich nicht nur einmal oben gewesen, sondern gar zweimal.
Dieser Nachmittag bewies mir wieder, dass es ein paar Leute gibt, die mich schätzen indem was ich bin bzw. tu und nicht die Behinderung im Vordergrund steht.
So möchte ich Hans dafür danken, dass er mich als Betreuer der Naturfreunde aufgenommen hat und mein treuester Fahrer zur Kletterhalle ist. Der selbstverständliche Umgang von den Kindern kommt nicht von irgendwo, dank meiner Betreuerkollegen die mich als gleichwertig mit meinen Möglichkeiten sehen. Die Betreuer vermitteln mir das Gefühl, Gleichwertig zu sein und das mein Beitrag für die Gruppe wichtig ist, ist ihre wesentliche Unterstützung für mich.
Aber nicht zu vergessen sind die Kinder und deren Eltern, die mir ihr Vertrauen schenken und mich auch unterstützen die Kleinsten, nach meiner Anweisung, in das Seil hängen.