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Egal, ob schlechte Wetterprognosen oder Wettkampf am Vortag, eine relativ große Gruppe von 16 begeisterten Kletterern hat sich wieder mal auf in die Berge gemacht.
Ein kleiner Konvoi mit 3 Autos bewegte sich auf zu neuen Klettergebieten. Ziel war diesmal der Kinderklettergarten in Weißbach bei Lofer.
Nach der langen Anfahrt und dem, Gott sei Dank, nur fünfminütigen Zustieg, waren wir um Viertel nach Neun endlich am Felsen. Nach einem kurzen Blick auf das Topo wurden auch schon die ersten Seile zum Top-Rope-Klettern eingehängt, während unsere Kleineren schon ganz ungeduldig zusahen. Aber dann ging es richtig los. |
Auch unsere „Outdoor-Neulinge“ warfen sich furchtlos in die Wand und kämpften sich Stück für Stück nach oben. Es entstand auch gleich ein kleiner Wettkampf, wer bei welcher Route wie hoch gekommen ist, so lange, bis jeder bei jeder Route bis ganz nach oben geklettert ist.
Auch die Kleinsten haben es schließlich bis ganz nach oben geschafft. Bei so manchem wurden dann beim ersten Blick in die Tiefe dann die Augen ziemlich groß, was bei Höhen bis zu 15 m auch nicht verwunderlich ist.
Die kurzen „Angstzustände“ waren aber nicht von Dauer und später war davon auch nichts mehr zu merken. Es war nur mehr der begeisterte Ausruf „I bi scho wieda obm“ zu hören.
Dass sich einige am Vortrag beim Teammasters-Wettbewerb auch völlig verausgabt haben, davon war überhaupt nichts zu merken. Mit Müh und Not konnten wir die Kleineren dazu bewegen, auch mal eine Pause zu machen und etwas zu Essen und zu Trinken. Wer (außer den Betreuern) will sich an so einem Tag schon mit solchen Nebensächlichkeiten befassen.
Wettertechnisch hatten wir auch großes Glück, denn abgesehen davon, dass es zwischendurch zweimal ganz kurz tröpfelte, war es bei einem Sonne-Wolken-Mix und nicht allzu heißen Temperaturen ideal zum Klettern.
Oberhalb der Kletterwand befand sich ein kleiner, kurzer, aber gar nicht so leichter Übungsklettersteig. Nach einer Einschulung unserer Kids herrschte da oben dann aber Verkehr wie am Münchner Stachus. Mal von links, mal von rechts huschten ein paar Kinder vorbei, das Stahlseil ist wahrscheinlich gar nicht mehr kalt geworden. Manche konnte gar nicht genug bekommen und haben der klettersteig gleich fünf-, sechsmal gemacht.
Nachdem alle so fleißig beim Klettern waren, war es auch nicht verwunderlich, dass es keinen Widerspruch gab, als es um Viertel nach Drei hieß: Los, alles zusammenpacken, wir fahren nach Hause.
Um fünf Uhr sind wir dann wieder zu Hause angekommen.
Nachdem es allen so gefallen hat, hoffen wir, dass wir beim nächsten Outdoorklettern auch wieder so viele Teilnehmer begrüßen können.
Das Betreuerteam Sportklettern