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Am Samstag haben wir uns wieder aufgemacht, die künstliche Kletterwand gegen den natürlichen Fels zu tauschen. Dass die Wettervorhersage nicht so toll war, konnte uns nicht abschrecken und so starteten wir kurz nach acht Richtung Oberwössen zum „Auer Wandl“.
Bei der Anreise lichtete sich auch die Bewölkung ein wenig und ab und zu blinzelte auch die Sonne durch. Am Parkplatz angekommen, ging es dann noch 20 Minuten hoch zur Wand.
Dass einige unserer Kids ziemlich verwöhnt sind (beim letzten Outdoorklettern in Lofer hatten wir 5 Minuten Zustieg) war dann auch nicht zu überhören: „Wia weit is den nu?“ „Mei, is des weit drobn“ „Ka ma da net mitn Auto aufi fahrn?“ …. |
Trotz dieses „extrem langen“ Zustiegs erreichten wir das Auer Wandl dann doch schon um halb zehn. Super, die Wand ist trotz des Regens am Vortag trocken, dem Kletterspaß steht nichts mehr entgegen.
Jetzt gleich die Sachen abgelegt, Gurte angezogen und Seile ausgepackt und eingehängt, die Kinder wollen klettern. So waren Daniel und Daniel auch schon mit den ersten zwei Seile auf dem Weg nach oben, und – es begann zu regnen. Glücklicherweise regnete es nur leicht und nur ein paar Minuten, so konnten wir dann trotz des leicht feuchten Felsen beginnen.
Es dauerte auch nicht lange, und die Sonne kam wieder durch. Um elf war die Wand dann schön trocken, und – es begann zu regnen. Gott sei Dank regnete es wieder nur leicht und nur ein paar Minuten, so konnten wir weiterklettern.
Um kurz nach eins war die Wand dann schön trocken, und – es begann zu regnen. Diesmal schüttete es aber richtig und ganz dunkle Wolken zogen über uns hinweg.
So beschlossen wir, den Klettertag vorzeitigt zu beenden, packten unsere 7 Zwetschgen zusammen und gingen wieder zurück zum Parkplatz.
Wir waren erst ein paar Kilometer mit dem Auto unterwegs, und – es hörte auf zu regnen, und fast alle Wolken waren weg, schöner blau-weißer bayrischer Himmel. Aber zum Umkehren war es zu spät.
Bei der Autobahnausfahrt Traunstein fiel mir dann plötzlich ein: „Da ist doch diese Kletteranlage in Traunstein direkt neben der Bundesstraße. Da können wir das schöne Wetter noch etwas ausnützen.“ Gesagt, getan, gleich gefunden, abgebogen, Sachen ausgepackt und hin zu den Klettertürmen. Voller Freude wurde dann auch gleich wieder losgeklettert, und – nach einer halben Stunden begann es richtig zu schütten.
Völlig durchnässt packen wir unsere Sachen wieder zusammen und machten uns endgültig auf den Heimweg.
Diesmal hat es mit dem Wetter zwar nicht so toll geklappt, aber der Spaß am Klettern ist trotzdem nicht zu kurz gekommen und den Kids hat es gefallen (und das ist ja das Wichtigste).
Wir werden auf jeden Fall wieder raus an den Fels, wir lassen uns nicht unterkriegen.
Euer Betreuerteam Sportklettern