
![]() | Wettervorhersage = Samstag Sonne, Sonntag Schneefall – tritt ein, wie vorhergesagt. |
Hier trennt sich unser gemeinsamer „Aufstieg“ - die Schifahrer nehmen Kurs auf bzw. über den Rumpler, um weiter über den Schlaminger- und Hallstätter Gletscher, vielleicht mit einem Abstecher auf den „Hohen Dachstein“, die lange Abfahrt zum gemeinsamen Treffpunkt am Wiesberghaus zu verwirklichen.
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Die Schneeschuhgeher haben als erstes Ziel das „Heilbronner Kreuz, diesmal auf Umwegen in unverspurtem Gelände nördlich das „Margschierf“ umgehend und weiter entlang dem „Karstlehrpfad“ zurück zur Bergstation der Gjaidalmbahn. Von hier aus vorbei am aufgelassenen Kasernengebäude am Oberfeld durch die Bärengasse zum Wiesberghaus. Alles in allem eine Tour mit knapp sieben Stunden – ungefähr gleichlang wie die Etappe der Schifahrer, die kurz nach uns, allesamt auch mehr oder weniger „geschafft“, am Wiesberghaus eintreffen.
Dank der guten Bewirtung von Richard, dem umtriebigen Hüttenwirt, und seinen fleißigen Helfern, erleben wir einen gemütlichen Hüttenabend, der aufgrund des zurückliegenden Tagesprogrammes die vorgesehene Hüttenruhe so um 22.00 Uhr gar nicht so unmöglich erscheinen läßt. Der Komfort der Berghütte auf 1882 m Seehöhe im Sanitärbereich hat sich nach den zahlreichen Umbauten der Vergangenheit sehr zum Vorteil gewandelt.
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Sonntag früh, wie angekündigt, Schneefall und sehr eingeschränkten Sichtverhätlnissen. Nach dem ausgiebigen Frühstück machen wir uns, diesmal alle gemeinsam, auf den Rückweg. Wir Schneeschuhgeher haben die ehrenvolle Aufgabe, die vom Vortag kaum mehr erkennbare Spur für unsere Schifahrer zu erkunden, was uns auch aufgrund der vorhanden Stockmarkierungen gelingt, und so kommen auch wir, ungewollterweise, auf der Route zurück zum Schilcherhaus. Fast zeitgleich erreichen wir die Berg/-Talstation zur Rückfahrt und die Schitourengeher den Beginn der Schiabfahrt nach Obertraun.
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Wir beschließen unsere Tour mit einer gemeinsamen Einkehr in Au am Hallstättersee beim „Postwirt“, eine gute bzw. sehr gute Adresse für einen gemütlichen Ausklang einer erlebnisreichen Tour. Es ist in Summe gesehen eine erfolgreiche Veranstaltung – vier Schneeschuhgeher aus Ried, allesamt Ruheständler, haben die zwei wettermäßig besseren Tage, den Freitag und Samstag genutzt, sodass sich insgesamt acht Ortsgruppen an der Veranstaltung beteiligen – diesbezüglich eine „Rekordteilnahme“. | ![]() |
Berg frei Kurt, einer der Schneeschuhgeher