
Um 8 Uhr fahren wir mit der neuen Panoramagondel zur Bergstation Hunerkogel.
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Die ersten 10 Klettermeter am Stahlseil, das tief im Bergschrund verschwindet, zur Überwindung der Randkluft zwischen Fels und Eis, sind für Anfänger etwas anstrengend. Diese Spalte hat sich mit zunehmender Ausaperung von 10 m auf gut 20 m vergrößert.
Dann geht es den Klettersteig weiter bis zur Einmündung in dem Randkluftanstieg und weiter zum Hohen Dachstein, mit 2995 m die höchste Erhebung in Oberösterreich.
Abstieg wie Aufstieg, der Randkluftanstieg ist wegen einer fast unüberwindlichen Stelle an der Randkluft gesperrt.
Trotz vieler Dachsteinbesteiger kommt es kaum zu Behinderungen, weder beim Anstieg noch beim Abstieg.
Aufstieg 2 Std. 45 min - Abstieg 2 Std. - Schwierigkeit A - B
Die Seilschaft: Hans - Christoph - Jonas- Stephan - Maximilian - Otto - Saskia - Thomas.
Der Hohe Dachstein ist gemeistert, da kommen noch zwei interessante Highlights auf uns zu.
Hängebrücke und Treppe ins Nichts sowie der Eispalast, eine mystische Welt aus Eis!
Nervenkitzel mit Aussicht verspührt, wer über die Hängebrücke geht und durch den Gitterrost bis zu 500 m in die Tiefe sieht. Spektakulärer kann eine so beeindruckende Naturkulisse wie am Dachsteingletscher kaum inszeniert werden.
Für die Wagemutigen geht es in vierzehn schmalen Absätzen mit einem Gefälle von 12 % auf eine kleine Plattform, die von einem Glasgeländer umrahmt ist. Man „schwebt“ hoch über den schroffen Felsen des Dachsteinmassivs. Atemberaubende Aus-/Tiefblicke sind garantiert.

Der Dachstein Eispalast – eine mystische Welt aus Eis - entführt uns in ein fantastisches Labyrinth aus Eis und Schnee tief im Inneren des Gletschers. Figuren wie die Sphinx und Nofretete, Skulpturen und zahlreiche Eissäulen sowie einen Kristalldom kann man bestaunen.

Spezielle Lichteffekte und Musik machen den Rundgang durch den Eispalast zu einem besonderen Erlebnis.
Es ist eine erlebnisreiche Bergtour – trotz der Seilbahnbenutzung als Aufstiegshilfe ist und bleibt der Hohe Dachstein mit seinen 2995 m eine hochalpine Tour.
Ein Lob an unsere Jugend!
Für nächstes Jahr wird sicher ein „echter 3000-er“ geplant!