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Nach zahlreichen Vorschlägen viel dann die Entscheidung: Pampers Pole. Dazu wird eine Leiter mit einer am Ende angebrachten Plattform senkrecht aufgestellt und mit Seilen in alle Richtungen abgesichert. Ziel ist es, die Leiter zu erklimmen und sich oben auf die kleine Plattform aufrecht hinzustellen, was gar nicht so einfach ist, weil die ganze Konstruktion relativ wackelig ist.
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Samstag Morgen:
44 Kinder warteten darauf, dass es endlich losgeht. Aufgrund der großen Anzahl an Kindern war natürlich klar, da können nicht alle gleichzeitig in den Klettergarten. Nach einem Gruppenfoto war daher der erste Schritt die Aufteilung der Kinder in zwei Gruppen: Wander- bzw. Klettergruppe.
Und die Wandergruppe machte sich dann auch gleich auf den Weg zum Hundt an die Salzach. Die Kletterkinder wurden so schnell wie möglich mit Klettergurt und Helm ausgestattet, damit wir auch starten konnten. Und nach einer kurzen Sicherheitseinweisung konnte es dann auch losgehen.
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Die längste Warteschlange war natürlich sofort bei unserer Hauptattraktion, der Flying Fox. Die "alten Hasen" der Vorjahre nahmen auch gleich wieder Anlauf, denn es konnte nicht schnell genug gehen. Diejenigen, die heuer das erste Mal dabei waren, gingen das Ganze schon vorsichtiger an: zuerst mal normal probieren, dann langsam steigern. Aber spätestens nach ein paar Mal rutschen wurden auch unsere anderen Hochseilelemente ausprobiert.
Jakobsleiter und Prusikstation schauen leichter aus als sie sind, aber mit ein wenig Übung war das zu bewältigen. Und das Glockenspiel und die Schlingenbrücken sind aufgrund der Höhe und des erforderlichen Gleichgewichtssinns sowieso immer wieder eine Herausforderung.
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Vor allem unsere neue Attraktion, die Pampers Pole, wurde kritisch und skeptisch beurteilt: "So ein wackeliges Ding, und da soll man bis ganz nach oben kommen?".
Anfänglich wurde auch nur bis zur Plattform geklettert, aber dann trauten sich doch die ersten auch ganz nach oben und sich aufrecht auf die Plattform zu stellen. Bei manchen sah man richtig den Adrenalinschub, und das Grinsen war dementsprechend breit, wenn man es geschafft hatte. Das Schönste war dann der Abschluss, von der Plattform runterzuspringen, so weit wie möglich, bis man vom Sicherungsseil aufgefangen und sanft zu Boden gelassen wurde.
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Halb zwölf, Mittagessen. Es gab nur Sachen, die Kinder gar nicht mögen ;-) Schnitzel und Pommes oder Spaghetti.
Nach der Stärkung wurde getauscht, die Vormittagskletterer durften bzw. mache mussten ("I mog aber liaba da bleim beim Rutschn") an die Salzach wandern.
An der Salzach gabs natürlich auch viel zu entdecken: die "üblichen Schätze" wie besonders bunte Kieselsteine und skuril geformtes Treibholz.
Außerdem waren heuer auch ein paar Fischer anwesend, die natürlich ihre bereits gefangenen Fische herzeigten. Sie beantworteten geduldig die vielen Fragen der Kinder, sodass die Wanderung auch zur Lehrstunde betreffend einheimische Fische und Fischfang wurde.
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Am späten Nachmittag wurde es dann auch schon ein wenig ruhiger, die ersten Erschöpfungszustände waren bemerkbar. Einige zogen es dann vor, sich am Spielplatz ein wenig zu vergnügen. Die Kinder hatten dann auch mehr Zeit, mal was zu tringen und der Kuchen, der von unseren fleißigen Helferinnen mitgebracht wurde, fand reißenden Absatz. Und wir Helfer hatten auch mal Zeit für einen Kaffee ;-)
Aber einige waren gar nicht von Hochseilelementen wegzubringen, sodass es schon einiger Überredungskünste der Eltern bedarf, damit dann irgendwann nach halb fünf auch für uns Betreuer Schluss war.
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Am Sonntag war dann die Gemeinde Haigermoos dran. Über Daniel ersuchten sie uns wie schon letztes Jahr, ob wir ihre Kinder im Rahmen vom Ferienprogramm auch wieder betreuen würden. Natürlich waren wir dabei, es freut uns ja, wenn der Hochseilgarten auch entsprechend genützt wird, der Aufbau ist ja auch viel Aufwand. Und außerdem ist es ja schön, wenn man fröhliche Kinder sieht. Und die 11 Kinder aus Haigermoos, die hatten sichtlich Spass, die waren gar nicht mehr runter zu kriegen von unseren Hochseilelementen.
Aber Gott sei Dank ist heuer wieder alles unfallfrei über die Bühne gegangen, auch wenn einmal ein Kind aus der Schlingenbrücke "befreit" werden musste, denn wenn sich etwas irgendwie blöd verhängen und verknoten kann, dann passiert das auch.

Wir freuen uns auf jeden Fall schon wieder auf nächstes Jahr
Eurer Naturfreundeteam
