
Wegen der tollen Resonanz des letzten Jahres haben sich die Naturfreunde auch heuer wieder bereit erklärt, im Rahmen des Ferienprogrammes einen Tag lang die Kinder zu betreuen. | ![]() |
Die Mutigeren und Größeren sollten durch eine Schlucht runter zur Salzach, die anderen könnten den „Normalweg“ nehmen. Also, auf zur Gruppeneinteilung: die Mutigen nach links, die Anderen …. Hoppla, keine Anderen mehr da, auch die Kleinsten wollten unbedingt durch die Schlucht. Auch gut, haben wir wenigstens nicht das Problem, dass wir uns unten an der Salzach wieder finden.
Los gings, bei strahlendem Sonnenschein und nach einem kurzen Spaziergang durch die Siedlung stiegen wir in die Schlucht ein. Felsvorsprünge runterspringen, bei umgestürzten Bäumen oben drüber, unten durch, auch die Kleinsten hatten sichtlich ihren Spaß, obwohl manchmal die Hand eines Großen sehr sehr hilfreich war.
An der Salzach angekommen, spazierten wir dann auf dem Naturfreundewanderweg runter bis zum Hundt. Dort gab es nach der Anstrengung erst mal eine Butterbreze und Getränke zur Stärkung.
Auf dem Rückweg machten wir dann noch kurz auf einer Schotterbank einen Zwischenstopp. Tonnenweise plattelten die Steine quer über die Salzach und so einige der Kinder waren bald mehr nass als trocken. Manche der Kinder erkannten die Schönheit der Steine und gaben sie den Muttis zum Mitnehmen, welche dann wegen der Vielzahl der Schätze auch entsprechend zu schleppen hatten.
Gegen Mittag erreichten wir dann wieder das Naturfreunde-Gasthaus. Da gab es dann Schnitzel mit Pommes, damit alle für unseren Kletterpark gestärkt sind.
Die Kinder waren auch kaum eine viertel Stunde auf den Plätzen zu halten, sie wollten wieder raus. Na gut, schnell wieder raus und den ersten die Klettergurte angelegt.
Im Kletterpark waren eine Seilrutsche (ein sogenannter „Flying Fox“), eine Strickleiter, eine Jakobsleiter, eine Prusikstation und eine Slackline vorbereitet.
Vor allem bei der Seilrutsche und der Jakobsleiter war den Kindern die Warteschlange immer viel zu lang, aber das Warten hat sich anscheinend gelohnt und es wurde gleich wieder hinten angestellt.
Einige der Kinder waren auch immer fleißig am Mithelfen, wenn es darum ging, ein anderes Kind möglichst schnell den Flying Fox hochzuziehen.
Da die Seilrutsche doch relativ flott war, beäugten einige der Kinder das Treiben erst mal eine Weile kritisch, bevor sie sich selber rauf wagten, aber getraut hat sich dann wahrscheinlich jeder mal (auch wenn vom Betreuer ein wenig gebremst werden musste).
Bei der Jakobsleiter war ein guter Gleichgewichtssinn und Teamwork gefragt, denn nur so konnte man dieses Hindernis auch richtig bezwingen.
Bei der Prusikstation hingen die Kinder auch wie Trauben in den Bäumen, und trotz der Temperaturen gaben alle ihr Letztes und kamen zum Teil schweißgebadet wieder unten an.
Die Strickleiter und Slackline war dann eher nur mehr eine „Entspannungsübung“, die zum Zeitvertreib zwischendurch auch noch schnell gemacht wurden.
Bei dem regen Andrang war es auch nicht verwunderlich, dass die Betreuer kaum Zeit fanden, zwischendurch mal einen Schluck Wasser zu trinken.
Da jeder schöne Tag leider auch mal zu Ende geht, wurden dann um halb fünf die Letzten von den Seilen und Leitern runter geschüttelt, denn aufhören wollten eigentlich die meisten noch immer nicht.
Anscheinend hat es allen wieder großen Spaß gemacht, was auch die Hauptsache ist.
Das Naturfreundeteam hofft auf jeden Fall, dass es nächstes Jahr auch wieder so viele begeisterte Kinder begrüßen kann.