Juniperus und Äskulap
Newskategorien : Sportklettern
Veröffentlicht von Gottfried auf 25-11-2014 13:55:

Juniperus und Äskulap im Spätsommer
23. Nov. 2014

Nein, diesmal sind keine Tiere gemeint, sondern zwei Mehrseiltouren auf den Plombergstein.
Samstag Abend, Wettervorhersage für Sonntag: Hochburg-Ach "nebelig und kalt", St. Gilgen am Wolfgangsee "sonnnig und föhnig".
Da gabs eigentlich kein Überlegen mehr, einer der letzten schönen Herbsttage (oder sollte ich Spätsommertag sagen), das musste ausgenutzt werden.
Kurz einen Kletterpartner gesucht und die notwendigen Utensilien zusammengepackt.

Am Sonntag morgen gings nach dem Frühstück gemütlich los, unterwegs noch meinen Kletterpartner und -schüler Günter aufgegabelt und Richtung Seengebiet losgedüst.

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Die Sonne ließ lang auf sich warten, bis zum Gaisberg war es nebelig, aber dann kam sie durch, und die Außentemperatur verdoppelte sich von 3 auf 6 Grad.

Der Wolfgangsee begrüßte uns mit einem strahlenden blau, und wir machten uns mit unseren Klettersachen auf zum nahegelegenen Plombergstein.
Die geplante Tour "Juniperus" war auch schnell gefunden, und nach dem Partnercheck gings auch gleich los, rein in die Wand, noch mit Jacke.

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Nach der ersten Seillänge waren wir aber schon voll in der Sonne, sodass die Jacke im Rucksack verstaut werden konnte, das T-Shirt war völlig ausreichend.
Die Tour ist ein schöne, leichte Tour (5-), schön zu Klettern, mit schönen Platten, vielen Sanduhren und mit fünf Seillängen gerade richtig zum Erlernen der alpinen Kletterei. Mein Kletterschüler war auch entsprechend begeistert.
Um kurz vor eins waren wir dann auch schon oben am Gipfel, genossen die Aussicht auf den Wolfgangsee und quatschten ein bisschen mit den anderen Kletterern.

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Und einer davon meinte: "Die Juniperus ist eine schöne Route, aber noch schöner ware die Äskulap. Wenn ihr euch beeilt, geht die auch noch."
Wir haben nur kurz überlegt, schnell eine Wurstsemmel gegessen und etwas getrunken, und dann auf zur Äskulap. Nach nur 15 Minuten waren wir wieder unten beim Einstieg zur Tour.
Die Tour ist ein zwar etwas leichter (4+), aber aufgrund der vielen schönen Platten und Sanduhren eine sehr schöne Anfängertour. Ohne Probleme, aber glücklich erreichten wir kurz nach drei den Gipel zum zweiten Mal.

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Tolle Leistung von meinem "Schüler" Günter, 13 Seillängen, über
300 hm, an einem Tag.

Wir genossen zufrieden den schönen Sonnenuntergang, und nach einer Stärkung machten wir uns wieder auf den Weg ins Tal und zum Auto.
War wieder ein toller, wunderschöner Tag am Felsen, wahrscheinlich eh einer der letzten in diesem Jahr, aber wer weiß...


Berg frei
Gottfried und Günter

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