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Ötztaler Schihochtoureneldorado 3.Tag

Eingetragen von Gottfried An 24.04.2017 20:35:09 (348 Lesen)

Ötztaler Schihochtoureneldorado
3. Tag 29.03.2017


Wir wandern am Winterraum der Hütte vorbei in die Mulde der Seitenmoräne des Guslarferners. Wir steigen in ihr steil hinauf oder queren an geeigneter Stelle auf den First der Moräne nach links und folgen ihm auf schmalem Pfad aufwärts. Dieser First endet an der felsigen Südflanke der Hintergraslspitze. Kurz davor quert man in die steile Flanke der Moräne hinein und folgt ihr fast eben um eine Felskante herum in eine Abflachung. Nun kann beliebig auf das untere Becken des Guslarferners hinuntergerutscht werden. Das Becken wird flach westwärts durchquert und die folgende breite Steilstufe ins obere Gletscherbecken überwunden. Bald wird es wieder steiler, wir nähern uns dem Oberen Guslarjoch. Vom Joch wenden wir nach rechts und überwinden den steilen Südhang des Fluchtkogels.

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Die Flanke flacht etwas ab, es geht gerade nordwärts zum Gipfelkreuz hinauf.
Abfahrt über die steile Südflanke auf die obere Ebene des Kesselwandferners. Wir steuern in leichtem Gefälle das Kesselwandjoch links unter dem Brandenburger Haus an. Nun gelangen wir in leicht welligem Auf und Ab auf den oberen, sehr flachen Gepatschferner. Spätestens in der Senke rechts der Zinne muss aufgefellt werden. In einem sehr weiten Rechtsbogen folgen wir dem kaum erkennbaren, breiten Gletscherrücken. Die Steigung ist mäßig. Bald erblicken wir Felsformationen, die wir links umgehen. Nach einer Abflachung erreichen wir die große Gipfelkuppe der Weißseespitze, am Horizont ist das Gipfelkreuz gerade erkennbar. Wir peilen es an. Die letzten felsigen Meter zum Gipfelkreuz werden zu Fuß überwunden. Der höchste Punkt befindet sich etwas östlich im Zentrum der flachen Gipfelkuppe.

Ötztal_2017_3_04
Abfahrt:
Abfellen. Wir fahren in mäßigem Gefälle nahe der Aufstiegsspur in die Senke links der Zinne ab, fellen auf und queren im sanften Auf und Ab zum Kesselwandjoch zurück. Das Obere Guslarjoch rechts des Fluchtkogels wird angepeilt. Der Kesselwandferner wird gequert, dann zuletzt etwas steiler im Rechtsbogen das Obere Guslarjoch erreicht. Abfellen. Wir fahren zuerst recht steil in den Guslarferner ein und folgen dem Gletscher im weiten Rechtsbogen bis an sein unteres Ende. Im flachen Guslartal können wir in die anfängliche, steile Seitenmoräne hineinqueren, um ohne Endanstieg zur Vernagthütte zu gelangen.


Einfacher ist es, das flache Tal weiter bis knapp vor die Brücke abzufahren, wo wir auf die Aufstiegsspur von Vent gelangen. Auffellen und im flacheren Moränenauslauf in einer angedeuteten Mulde knapp 200 HM am Hauptweg zur Vernagthütte aufsteigen.

Ötztal_2017_3_03
Bericht: Wolfgang
Foto: Wolfgang und Hans
Teilnehmer: Marianne, Wolfgang und Hans

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